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„Das wäre eine gute Idee!“
(Mahatma Gandhi auf die Frage eines
o
Copyright Kerala Discovery
? §
. 25.01.12: Indien im Spiegel
der Medien ·
25.01.12: Amokfahrt in Pune
– Neun Tote ·
24.01.12: Welt-Lepra-Tag:
„Die Krankheit der Armen“ o
Neuinfektionen vergleichsweise
hoch ·
22.01.12: Islamisten drohen
nach Lesung aus "Satanischen Versen" mit Klage ·
20.01.12: Rushdie sagt nach
Morddrohung Indien-Besuch ab ·
20.01.12: Transparenz auf
indisch ·
20.01.12: Indien ohne
Kinderlähmung ·
01.01.12: Schon mehr als 50
Tote durch Zyklon „Thane“ ·
01.01.12: Indien öffnet
Börse für ausländische Privatinvestoren ·
01.01.12: Indien und
Pakistan tauschen Listen ihrer Atomanlagen aus ·
31.12.11: Wirbelsturm tötet
33 Menschen in Pondicherry ·
27.12.11: Aktivist Hazare
erneut im Hungerstreik gegen Korruption ·
27.12.11:
Solarstrom-Förderung in Indien o
Einspeisevergütung für beträgt 0,18 Euro/kWh o
Lösungen für Net Metering
gesucht ·
16.12.11: Gepanschter
Alkohol - Inzwischen fast 170 Menschen tot ·
11.12.11: Jetzt 92 Tote nach
Klinikbrand in Kolkata ·
09.12.11: 90 Tote bei
Krankenhaus-Brand in Kolkata ·
18.11.11: Indien lebt über
seine Verhältnisse ·
10.11.11: Indien und Pakistan:
"Neues Kapitel" der Beziehungen ·
10.11.11: Lebenslange Haft
für 31 Hindus in Indien ·
08.11.11: Massenpanik
während religiöser Zeremonie in Haridwar ·
07.11.11: Kirchen in Indien
fordern Aufhebung der Sonderrechte der Armee ·
05.11.11:
Bhopal-Überlebende fordern Olympia-Boykott ·
04.11.11: Exil-Tibeter
setzt sich in Neu-Delhi selbst in Brand ·
03.11.11: Pakistan ernennt
Indien zum bevorzugten Handelspartner ·
29.10.11: Der Maharadscha
der Formel 1 ·
29.10.11: Vettel sichert
sich Pole-Position o
Randale:
Metallica-Gastspiel bei Formel 1 abgesagt ·
28.10.11: Formel 1:
"Frag' ja nicht den Inder" o
Hund auf der Strecke –
Training unterbrochen o
Kuriositäten rund um den
Kurs ·
23.10.11: Airbus A380 muss
in Indien notlanden ·
23.10.11: Karun Chandhok
über den Grand Prix Indien ·
23.10.11: Pakistan zwingt
Hubschrauber zur Landung ·
23.10.11: Tote bei
Brückeneinsturz in Darjeeling ·
03.10.11: Indien:
Wirtschaft wächst an Armut vorbei ·
26.09.11: Tote durch Monsun
- über zwei Millionen Inder fliehen ·
22.09.11: Hubschrauber
versorgen Erdbebenopfer in Indien ·
21.09.11: Farce: Modi
fastet für die Führung ·
19.09.11: Mehr als 50 Tote
bei Erdbeben in Himalaya-Region ·
18.09.11: Indien und Nepal
- Tote und Verletzte bei Erdbeben ·
16.09.11: Annäherung am
Ganges ·
13.09.11: Kritik an Nokia:
Arbeiter in Indien kriegen Hungerlöhne ·
09.09.11:
Lufthansa-Flaggschiff A380 in Indien unerwünscht ·
08.09.11: Al Qaida schlägt
in Indien zu ·
07.09.11: Islamisten
bekennen sich zu Anschlag in Neu-Delhi ·
07.09.11: Bombe in Delhi -
Drahtzieher vorerst unbekannt o
Anschlagsort weiträumig
abgeriegelt ·
07.09.11: Zeichen der
Hoffnung in Nepal ·
06.09.11: Anschlag auf
katholische Kirche in Kerala ·
06.09.11: Weltverband
entzieht Indien Champions Trophy 2011 ·
02.09.11: Airbus schießt
über Landebahn hinaus ·
01.09.11: Indien und
Pakistan schießen wieder ·
29.08.11: Passagiere
springen in Panik aus Flugzeug ·
28.08.11: Kokosmilch mit
Honig ·
27.08.11: Aktivist Hazare
beendet Hungerstreik ·
27.08.11: Proteste der
Mittelschicht in Indien: Furcht vor dem Absturz ·
27.08.11: Tausende Inder
outen sich als Schmiergeldzahler ·
26.08.11: Mahatma ist
zurückgekehrt o
Geschwächt, doch
kämpferisch ·
21.08.11: Proteste für
strengeres Korruptionsgesetz in Indien weiten sich aus ·
20.08.11: China und Indien
heizen Goldmarkt an ·
17.08.11: Indien friert
Beziehungen zu Dänemark ein ·
15.08.2011:
Unabhängigkeitstag - Medwedew gratuliert ·
15.08.2011: IndoPak:
Rivalität lähmt gesamte Region ·
14.08.2011: Aus Indien
kommen die meisten Spam-Mails ·
09.08.2011 Video: Tausende
hoffen vergeblich auf Hilfe ·
08.08.2011: Ölteppich
bedroht Strände von Mumbai ·
05.08.2011: Krebs? Sonia
Gandhi in den USA operiert ·
26.07.11: Nach
Mumbai-Anschlägen Verdächtiger festgenommen ·
26.07.11: Indien und
Pakistan bereiten Friedensgespräche vor ·
26.07.11: Leitzinserhöhung:
Zentralbank überrascht die Marktbeobachter ·
22.07.11: Indien:
Verlangsamt sich die Inflation? ·
15.07.11: Indien hält an
Friedensdialog mit Pakistan fest ·
14.07.11: Am Tag nach der
Anschlagsserie von Mumbai: ·
13.07.11: Explosionen in
Mumbai - Zahl der Toten steigt ·
11.07.11: Zug-Katastrophe:
Opferzahl steigt ·
10.07.11: Tote bei
Zugsunglück in Indien ·
10.07.11 Kerala:
Schatzsuche in Indien vorerst gestoppt o
Weitere Beratungen am Donnerstag o
Maharadscha verzichtet auf
Goldschatz ·
07.07.11: Bahn rammt Bus:
35 Tote bei Zugunglück in Indien ·
07.07.11: Riesenaufträge
für Airbus ·
06.07.11: Indien kann den
Goldpreis treiben 31.01.12: Indien im Spiegel der Medien
31.01.12: Berufungsprozess zu Todesurteil für Mumbai-Attentäter
Neu Delhi — Vor Indiens Oberstem Gerichtshof hat das
Berufungsverfahren des einzigen überlebenden Attentäters der Anschläge von
Mumbai im November 2008 begonnen. Der Anwalt verlas eine Erklärung seines
Mandanten, wonach dieser in Ermangelung eines fairen Prozesses
fälschlicherweise zum Tod verurteilt worden sei. Die Staatsanwaltschaft sei
den Beweis für die gegen ihn erhobenen Anklagepunkte schuldig geblieben. "Ich mag der Tötung von Menschen und eines
terroristischen Anschlags schuldig sein, aber nicht eines Kriegs gegen den
Staat", hieß es in der Erklärung des 24-jährigen Pakistaners, der selbst
nicht im Gerichtssaal anwesend war. Die Dauer des Berufungsverfahrens
wird auf mindestens zwei Wochen veranschlagt. ...weiter bei AFP 25.01.12: Amokfahrt in Pune – Neun TotePune (dpa) – Ein indischer Busfahrer hat bei einer Amokfahrt durch die Millionenstadt Pune mindestens neun Menschen getötet. 27 Menschen seien verletzt worden, als der Mann durch die Straßen raste, teilte die Polizei mit. Etwa 40 Autos seien beschädigt worden. ...weiter bei AUGSBURGER-ALLGEMEINE.de 24.01.12: Welt-Lepra-Tag: „Die Krankheit der Armen“Asien, Afrika und Lateinamerika leiden unter Lepra. Allein in Indien infizieren sich jährlich 120 000 Menschen an einer Krankheit, die in Europa ausgerottet ist: Lepra. Meist trifft es Menschen in Armut, wichtige Kenntnisse zu Übertragungswegen fehlen auch heute noch. Wer in Neu Delhi und anderen Metropolen Indiens unterwegs ist, begegnet ihnen an vielen großen Kreuzungen: Hilflos und fordernd zugleich klopfen sie an die Scheiben wartender Autos und betteln um ein paar Rupien. Manchen der in Lumpen gehüllten Menschen fehlen Finger, anderen Hände oder Füße. Einige haben so entstellte Gesichter, dass man nicht hinsehen möchte. Sie sind auf Almosen angewiesen, denn Lepra hat ihr früheres Leben zerstört. Noch immer infizieren sich in Indien jährlich mehr als 120 000 Menschen mit der Krankheit. Weltweit sind es doppelt so viele. Glaubt man Untersuchungen von Weltgesundheitsorganisation und Regierungen, sind die Neuerkrankungen in den letzten Jahren aber zurückgegangen. Auch das staatliche indische Programm zur Bekämpfung von Lepra (NLEP) meldet Erfolge. Doch Helfer mahnen zur Zurückhaltung. Neuinfektionen vergleichsweise hoch„Auch in Indien vermitteln offizielle Daten den Eindruck,
dass das Problem kleiner geworden ist“, sagt Rajbir
Singh von der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW),
die sich seit mehr als 50 Jahren im Land engagiert. „Doch nach unseren
Erhebungen gibt es Regionen, in denen die Zahl der Neuinfektionen weiterhin
hoch ist.“ Dazu zählten wirtschaftlich rückständige Bundesstaaten wie Bihar
und Chhattisgarh im Osten sowie das Territorium Dadra
und Nagar Haveli im Westen. ...
weiter lesen auf FOCUS Online 22.01.12: Islamisten drohen nach Lesung aus "Satanischen Versen" mit KlageSalman Rushdies in Indien verbotenes Buch auf Festival vorgelesen - Autor musste Teilnahme absagen Jaipur - Nach einer Lesung von Passagen aus Salman Rushdies umstrittenem Roman "Die satanischen Verse" auf Indiens größten Literaturfestival haben Islamisten mit einer Klage gedroht. Die Lesung sei ein Verstoß gegen das Gesetz, und die Verantwortlichen müssten zur Rechenschaft gezogen werden, sagte Engineer Salim vom Dachverband Rajasthan Muslim Forum am Samstag der Nachrichtenagentur AFP. Der im Jahr 1988 veröffentlichte Roman wird von vielen Muslimen als blasphemisch angesehen und ist in Indien verboten. Mit der Lesung auf dem größten Literaturfestival Indiens
in Jaipur hatten die Schriftsteller Hari Kunzru und
Amitava Kumar am Freitag
gegen Drohungen von Islamisten gegen den Briten Rushdie protestiert. Dieser hatte
seine Teilnahme an dem Festival aus Sorge vor einem Mordanschlag abgesagt. ...weiter
bei DERSTANDARD.at 20.01.12: Rushdie sagt nach Morddrohung Indien-Besuch abWegen Morddrohungen hat der indisch-britische Autor Salman Rushdie seine Teilnahme am größten Literatur-Festival Asiens abgesagt. Er werde nicht zu dem Fest im indischen Jaipur anreisen, erklärte Rushdie in einer am Freitag veröffentlichten Stellungnahme. Aus Geheimdienstkreisen sei er informiert worden, dass möglicherweise Attentäter auf dem Weg nach Jaipur seien, die ihn ins Visier nehmen wollten. Ursprünglich war geplant, dass Rushdie, der durch sein
Werk "Satanische Verse" weltweit bekannt wurde, am Freitag die
Eröffnungsrede des Festivals hält. ...weiter
bei AARGAUERZEITUNG.ch 20.01.12: Transparenz auf indischAuf dem Subkontinent ist Korruption allmählich kein Kavaliersdelikt mehr - eine Gegenbewegung, die weit über die empörte Mittelschicht hinausreicht, fordert Rechtssicherheit - ein Essay für die WELT von Marko Martin Was gegenwärtig in Indien geschieht, ist eine kleine Revolution. Zwar hatten die Zeitungen in der sich selbstbewusst als "größte Flächendemokratie der Welt" bezeichnenden Nation seit jeher über sensationelle Korruptionsfälle innerhalb der Politikerkaste berichtet. Doch lag oft der Verdacht nahe, hier füttere nur ein konkurrierender Clan die Medien mit Strohfeuer-Information, um sich vor den nächsten Wahlen bessere Chancen zu erkaufen. Plötzlich jedoch stehen Einzelne im Fokus, die sich nicht in Limousinen chauffieren lassen, sondern etwa im zehntausendköpfigen Menschengewühl von Mumbais Victoria Terminus zu ihren Zügen und zur Arbeit hetzen müssen. Letzte Woche hatte eine kleine Angestellte eine Teepause in einer Bahnhofskantine gemacht und war dabei um mehrere Rupien betrogen worden, worauf sie sich - vom Kantinenchef abgewiesen - an den Bahnhofsvorsteher wandte. Dieser gab ihr zu verstehen, dass man wegen solcher Peanuts gewiss nicht tätig werde. Als die Frau am nächsten Tag in die Kantine zurückkehrte, um erneut ihr Recht einzufordern, wurde sie von zwei Kellern mit Holzstöcken bewusstlos geschlagen und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden - worauf die Geschichte öffentlich wurde und infolge der Zeitungsrecherchen sogar das Beziehungsnetz zwischen korrupten Bahnhofsvorstehern und kriminellen Geschäftsinhabern aufflog. Vom auswärtigen Reisenden auf diesen Skandal angesprochen, sagen nicht wenige in Mumbai stolz: "Öffentlichkeit und Kontrolle! So langsam lernen wir, wie man das macht!" Verdrehte Welt: Während sich der ökonomisch und moralisch kriselnde Westen dubiose Rechts-Utilitaristen wie Berlusconi, Sarkozy (und Wulff) leistet, strukturiert sich gerade im Korruptionssumpf Indien eine Gegenbewegung. Verbunden ist sie mit dem Namen des landesweit berühmten Antikorruptionsaktivisten Anna Hazare, der wie einst Gandhi religiöses Fasten als moralisches Druckmittel gegenüber den Herrschenden anwendet. Obwohl Hazare tief im Hinduismus wurzelt, handelt es sich bei der Bewegung um ein säkulares Phänomen, das inzwischen auch über die empörte Mittelschicht hinaus an Strahlkraft gewinnt. Hatte der 85-Jährige bereits im letzten Jahr in der Hauptstadt Neu-Delhi über 30 000 Demonstranten versammeln können, verschärfte er nun zum Jahreswechsel seine Aktivitäten: Entweder das Parlament verabschiede endlich ein effektives Korruptionsgesetz, oder er faste sich zu Tode. Und auch wenn schließlich das Eigeninteresse der Parlamentarier doch stärker war als ihr Sinn fürs Gemeinwohl - die Abstimmungsschande anlässlich des ohnehin reichlich verwässerten Antikorruptionsgesetzes präsentierte sich öffentlich: Sie wurde live auf allen Fernsehkanälen gezeigt und so noch im letzten Slum des Subkontinents zum Gegenstand der Diskussion. Doppelte Ironie: Der Wirtschaftsboom Indiens bringt Fernseher in die Behausungen der Armen - und damit die Nachricht, wer von ihren "Volksvertretern" Scheu vor transparenter Gesetzlichkeit hat. ...weiter bei WELT.de 20.01.12: Indien ohne KinderlähmungDie weltweite Ausrottung der Polio rückt näher In Indien ist die Kinderlähmung offenbar ausgerottet. Seit genau einem Jahr sind in dem Land keine Fälle der auch Poliomyelitis genannten Krankheit mehr aufgetreten, berichtete die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Freitag. Der indische Erfolg sei 'bahnbrechend' auf dem Weg hin zu einer weltweiten Ausrottung. Noch vor einigen Jahren schien dieses Unterfangen aussichtslos, weil die Krankheit in einigen Ländern Afrikas und Asiens, darunter Indien, immer wieder aufflammte. Noch 2009 wurden in Indien 741 Polio-Fälle registriert, 2010 waren es nur noch 42. Ein massives Impfprogramm, das die Regierung in Neu Delhi gemeinsam mit der WHO durchführte, hat schließlich den Erfolg gebracht. ...weiter bei SÜDDEUTSCHE.de 01.01.12: Schon mehr als 50 Tote durch Zyklon „Thane“Die Zahl der Toten durch den Zyklon „Thane“ ist in Südindien auf mindestens 53 gestiegen. Unter ihnen sei auch ein französischer Staatsbürger, teilten die Behörden am Samstag mit. Viele der Opfer starben beim Einsturz ihrer Häuser oder wurden von herab fallenden Ästen erschlagen. Andere kamen durch Stromschläge herabstürzender Spannungsleitungen ums Leben. ... In der am stärksten betroffenen Stadt Cuddalore
südlich von Pondicherry brach die Stromversorgung vollständig zusammen. Wie
die Nachrichtenagentur IANS berichtete, sollen die Reparaturarbeiten an den
Hauptstromleitungen noch mindestens bis Dienstag dauern. Auch die
Trinkwasserversorgung ist eingeschränkt - weiter
lesen auf FOCUS Online 01.01.12: Indien öffnet Börse für ausländische PrivatinvestorenNeu-Delhi Zur Liberalisierung seiner Wirtschaft öffnet Indien seine Börse künftig auch für ausländische Privatinvestoren. Um den Kreis der Anleger zu vergrößern, mehr ausländisches Kapital anzulocken und die Marktvolatilität zu reduzieren, sind ab dem 15. Januar auch «qualifizierte ausländische Investoren» zugelassen. Das teilte die Regierung in Neu-Delhi am Sonntag mit. Im
vergangenen Jahr hatte Indiens Leitindex Sensex erhebliche Verluste verzeichnet.
Bislang war es ausländischen Privatanlegern nur auf indirektem Weg ...weiter
bei BASLER ZEITUNG 01.01.12: Indien und Pakistan tauschen Listen ihrer Atomanlagen ausNeu-Delhi - Indien und Pakistan haben Listen ihrer Atomanlagen ausgetauscht. Das indische Außenministerium erklärte, die Aufstellungen seien am Sonntag über diplomatische Kanäle übergeben worden. Die Listen werden seit 1992 an jedem ersten Tag des Jahres
ausgetauscht. Sie sind Teil einer Vereinbarung, nach der kein Land die
Atomanlagen des anderen angreifen darf. ...
weiter bei NET-TRIBUNE 31.12.11: Wirbelsturm tötet 33 Menschen in PondicherryNeu-Delhi - Bei einem schweren Wirbelsturm sind im Südosten von Indien mindestens 33 Menschen getötet worden. Die indische Wetterbehörde erklärte am Freitag, der Zyklon "Thane" habe sein Zentrum im Indischen Ozean, etwa 35 Kilometer südwestlich der Ortschaft Pondicherry. Wahrscheinlich werde sich der Sturm abschwächen und in Richtung Westen weiterziehen. Aus Behördenkreisen verlautete, die Windböen mit Spitzengeschwindigkeiten von 140 Kilometer pro Stunde hätten Bäume entwurzelt und Häuser beschädigt. Die meisten Todesfälle gab es durch einstürzende Wände oder Stromschläge. In dem am stärksten betroffenen Distrikt Cuddalore wurden nach Medienberichten 21 Menschen von Trümmern einstürzender Häuser und entwurzelten Bäumen erschlagen. Zudem seien die Häuser von mehr als 5000 Fischerfamilien beschädigt oder zerstört worden. 27.12.11: Aktivist Hazare erneut im Hungerstreik gegen KorruptionNeu Delhi (dapd). Ein indischer Anti-Korruptions-Aktivist hat am Dienstag mit einem dreitägigen Hungerstreik begonnen, während im Parlament die Debatte über die Errichtung einer entsprechenden Aufsichtsbehörde beginnen sollte. Am Dienstagmorgen begann Anna Hazare
in Mumbai mit seinem Protest. Er lehne den Gesetzesvorschlag der Regierung
ab, weil darin die wichtigste Polizeibehörde des Landes nicht unter die
Kontrolle der Korruptionsbekämpfer gestellt werden
solle... weiter
bei FREIEPRESSE.de 27.12.11: Solarstrom-Förderung in IndienEnergieministerium führt Einspeisevergütung für die ersten 100 MW netzgekoppelte Solarstrom-Anlagen ein; Lösungen für Net Metering gesucht Am 19.12.2011 meldete das indische Ministerium für neue und erneuerbare Energien (MNRE), die Indian Renewable Energy Development Agency (IREDA) habe Einspeisevergütungen (generation-based incentives, GBI) für die ersten 100 Megawatt netzgekoppelte Photovoltaik-Anlagen, die in Indien in Betrieb gehen, eingeführt. Einen Tag später rief Energieminister Dr. Farooq Abdullah zur Entwicklung eines Aktionsplans auf. Als Ergebnis einer nationalen Tagung zu diesem Thema soll das so genannte „Net Metering“ bei gewerblichen und privaten Aufdachanlagen eingeführt werden. Einspeisevergütung für beträgt 0,18 Euro/kWhIm Rahmen des GBI-Programmes gibt es Fördermittel für netzgekoppelte Anlagen unter 33 kW sowie für insgesamt 100 MW Anlagen, deren Nennleistung zwischen 100 kW und 2 MW liegt. IREDA hat für das Programm 78 Anlagen mit insgesamt rund 98 MW Nennleistung ausgewählt. Die Agentur wird staatliche Stromversorgungsunternehmen mit INR 12,41 (0,18 Euro) pro Kilowattstunde fördern, wenn sie ihren Strom von den Projektentwicklern beziehen. Laut MNRE ist die Höhe der GBI-Förderung für die Stromversorger festgesetzt. Sie entspreche der Differenz zwischen dem von der Regulierungsbehörde (Central Electricity Regulatory Commission, CERC) festgelegten Tarif von 2010-2011 (INR 17,91/kWh; 0,25 Euro/kWh) und dem Referenztarif von INR 5,5/kWh (0,078 Euro/kWh). Neue Projektvorschläge könnten nicht mehr angenommen werden. Für Windkraftanlagen wurde ein ähnliches Programm eingeführt. Lösungen für Net Metering gesuchtAm 20.12.2011 eröffnete Energieminister Abdullah eine nationale Tagung zum Net-Metering bei netzgekoppelten Photovoltaik-Anlagen. Das Treffen wurde vom MNRE und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ, Eschborn) organisiert. Der Energieminister bat Vertreter der wichtigsten Ministerien, Vorsitzende und Mitarbeiter staatlicher Regulierungsbehörden und Vertreter staatlicher Strombehörden und Stromvertriebs-Gesellschaften, einen Aktionsplan mit praktischen Lösungen für die Einführung des Net Metering auszuarbeiten. Aufgrund sinkender Kosten für Solarstrom sollte es laut Abdullah möglich sein, dass Verbraucher ihren überschüssigen Strom in das Netz einspeisen. Quelle:
Ministry of New and Renewable Energy 16.12.11: Gepanschter Alkohol - Inzwischen fast 170 Menschen totDer Tod kam aus der Flasche, und jeden Tag fordert er neue Opfer: Schwarz gebrannter Schnaps hat in Indien inzwischen 167 Menschen getötet. Sie starben unter Qualen. Dutzende weitere Menschen kämpfen in Krankenhäusern um ihr Leben, nachdem sie das giftige Gebräu getrunken haben. Gepanschter Alkohol hat in Indien fast 170 Menschen das Leben gekostet. Der Nachrichtensender NDTV meldete am Donnerstag mindestens 143 Tote - die meisten von ihnen waren arme Tagelöhner, Rikschafahrer und Straßenhändler. Alle Opfer hätten am Dienstagabend gepanschten Schnaps getrunken, den illegale Kaschemmen verkauft hätten. Die meisten Opfer stammten aus dem Dorf Sangrampur rund 40 Kilometer südlich von Kolkata (früher Kalkutta). Mehr als 100 weitere Menschen werden nach offiziellen Angaben noch mit schweren Vergiftungen in Krankenhäusern behandelt. Acht Menschen, die in Zusammenhang mit der Herstellung und
dem Verkauf des illegalen Gebräus stehen, seien festgenommen worden, meldete
die Nachrichtenagentur IANS. ...weiter
bei STERN.de 11.12.11: Jetzt 92 Tote nach Klinikbrand in KolkataNach dem Großbrand in einem Krankenhaus der ostindischen Metropole Kolkata (Kalkutta) ist die Zahl der Toten auf mindestens 92 gestiegen. Zwei Patienten seien am Wochenende an ihren Verletzungen gestorben, berichtete die Nachrichtenagentur IANS am Sonntag unter Berufung auf einen Krankenhaussprecher. Zunächst hatten die Behörden die Zahl der Toten mit 89 angegeben. Am Freitag war im Keller des
privaten AMRI-Klinik vermutlich durch einen
Kurzschluss ein Brand ausgebrochen. Nach Angaben der Polizei starben die
meisten Opfer an Rauchgasvergiftungen. Der Feuerwehr wird vorgeworfen, zu
spät am Unglücksort eingetroffen zu sein. ...weiter:
KLEINEZEITUNG.at 09.12.11: 90 Tote bei Krankenhaus-Brand in KolkataBei einem Feuer in einem Krankenhaus der ostindischen Millionenmetropole Kolkata (früher Kalkutta) sind mindestens 89 Menschen ums Leben gekommen. Von einer „schrecklichen Tragödie“ ist die Rede. Politiker wollen gegen die Verantwortlichen vorgehen. Aus bisher ungeklärter Ursache ist in einem Krankenhaus in Kolkata ein Brand entstanden. Mindestens 46 Menschen starben. Der indische Sender NDTV berichtete unter Berufung auf Augenzeugen sogar von bis zu 70 Todesopfern. Die meisten Opfer seien wahrscheinlich an Rauchvergiftung gestorben, sagte ein Sprecher der Regierung des Bundesstaates Westbengalen. Demnach war der Brand am frühen Morgen (Ortszeit) im Keller der privaten AMRI-Klinik ausgebrochen. Rauch und giftige Dämpfe hätten sich anschließend im ganzen Gebäude ausgebreitet. ...weiter lesen auf FOCUS Online Der STERN schreibt außerdem: Wie die Polizei mitteilte, gelang es Feuerwehrleuten, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Angehörige von Opfern warfen der Feuerwehr jedoch vor, erst mindestens zwei Stunden nach Ausbruch des Brandes und schlecht ausgerüstet am Unglücksort eingetroffen zu sein. Vor allem aus den oberen Etagen hätten viele hilflose Patienten nicht evakuiert werden können, da die Feuerwehr zunächst keine Hebebühne zur Klinik gebracht habe, berichtete der Augenzeuge Pradeep Sarkar gegenüber IANS. Wer konnte, habe sich mit Hilfe von Leitern, Seilen oder zusammengeknoteten Bettlaken ins Freie gerettet. ...mehr bei STERN.de 18.11.11: Indien lebt über seine VerhältnisseFrankfurt (BoerseGo.de) - Indien lebt über seine Verhältnisse und hat im dritten Quartal 2011 sehr stark unter der zurückgehenden Risikobereitschaft an den Kapitalmärkten gelitten. Zu dieser Einschätzung gelangt Sashi Reddy, Co-Manager des First State Indian Subcontinent Fund in einem aktuellen Marktkommentar. So verlor die indische Rupie gegenüber dem US-Dollar stark an Wert und die Inflationsrate blieb mit rund 10 Prozent auf anhaltend hohem Niveau, so dass die Reserve Bank of India die Zinssätze nun schon zum zwölften Mal in zwei Jahren erhöhen musste. Ein beträchtliches langfristiges Risiko stellt nach Auffassung der Experten Indiens Beziehung zu China dar, insbesondere in Bezug auf den Grenzverkehr. "Die knappen Wasservorkommen sorgen vermehrt für Spannungen, da beide Länder einen höheren Wasserverbrauch haben. ...weiter bei BOERSE-GO.de 10.11.11: Indien und Pakistan: "Neues Kapitel" der BeziehungenDie Regierungschefs
der verfeindeten südasiatischen Atommächte Indien und Pakistan haben neue
Gesprächsbereitschaft signalisiert. Die Zeit sei reif, um ein neues Kapitel in der Geschichte
der Beziehung aufzuschlagen, sagten Indiens Premierminister Manmohan Singh
und sein pakistanischer Kollege Yousuf Raza Gilani übereinstimmend
nach einem Treffen auf den Malediven. Singh und Gilani
waren am Rande des Gipfels der Südasiatischen Vereinigung für Regionale
Zusammenarbeit (SAARC) zu einem einstündigen Gespräch zusammengekommen. ...weiter
bei DW-WORLD.de 10.11.11: Lebenslange Haft für 31 Hindus in IndienEin indisches Gericht hat 31 Hindus zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt. Sie hatten vor neun Jahren während gewaltsamer Auseinandersetzungen zwischen Hindus und Muslimen ein Haus in Brand gesteckt, in dem Muslime Schutz gesucht hatten. 33 Menschen kamen bei dem Feuer um, darunter 20 Frauen. Weitere 41 Verdächtige sprach der Richter aus Mangel an Beweisen vom Mordverdacht frei. Zwei Angeklagte starben bereits während des langwierigen Prozesses. Die Tat ereignete sich in einem Dorf im Bezirk Mehsana, 40 Kilometer nördlich von Ahmebabad, der Hauptstadt des Unionsstaates Gujarat. Während der Unruhen 2002 kamen in Gujarat über 1000 Menschen ums Leben, meistens Muslime. Auslöser war ein Zugbrand, bei dem 60 Hindu-Pilger getötet wurden. Die Schuld gab man den Muslimen. Die Verurteilten können gegen den Schuldspruch noch Berufung einlegen. 14 Prozent der indischen Bevölkerung sind Muslime. Gegenüber der hinduistischen Mehrheit sind sie in vielen sozialen Belangen im Nachteil, unter anderem beim Einkommen und der Bildung. 08.11.11: Massenpanik während religiöser Zeremonie in HaridwarMindestens 16 Tote und 50 Verletzte in der Pilgerstadt Haridwar Eine Massenpanik am Ufer des Ganges hat in Nordindien mindestens 16 hinduistische Pilger das Leben gekostet. 50 Menschen wurden verletzt. Die Panik brach bei einer Opferzeremonie aus, als zehntausende Hinduisten zu einem Feuer strömten. Bei einer Massenpanik sind im indischen Unionsstaat Uttar Pradesh mindestens 16 hinduistische Pilger ums Leben gekommen. Regierungssprecher Amit Chandola erklärte, zu dem Unglück sei es während der Jahrhunderfeiern gekommen, die für Pt. Shriram Sharma, den Begründer des Shatikunj Ashram zelebriert wurden. Indische Agenturen sprachen von mindestens 22 Toten. 50 Menschen wurden verletzt. Wie ein Sprecher der Organisatoren der Feierlichkeiten in Haridwar nahe des heiligen Flusses Ganges am Dienstag mitteilte, brach die Panik aus, als zehntausende gläubige Hinduisten zu einem Feuer strömten, um ihre Gaben zu opfern. «Außer Kontrolle»«Die Menge geriet außer Kontrolle», sagte Hemant Sahu, «viele Menschen sind hingefallen». Laut den Organisatoren wurden die Verletzten zunächst vor Ort behandelt. Die Pilgerstadt Haridwar liegt rund 170 Kilometer nördlich der Hauptstadt Neu Delhi und gilt als eine der heiligsten Städte Indiens. Paniken wegen unzureichender Sicherheitsvorkehrungen ereignen sich bei Massenveranstaltungen in Indien immer wieder. 07.11.11: Kirchen in Indien fordern Aufhebung der Sonderrechte der ArmeeIndiens Nationaler Kirchenrat fordert eine Aufhebung der Sonderrechte der Armee in den nordöstlichen Bundesstaaten sowie in Kaschmir. Das Sondergesetz, das der Armee ein Recht zu
Todesschüssen, willkürlichen Verhaftungen und Immunität vor Strafverfolgung gebe,
habe in den betroffenen Bundesstaaten zu massiven Menschenrechtsverletzungen
geführt, erklärte der Rat protestantischer und orthodoxer Kirchen am Montag
in Neu Delhi. Allerdings habe sich die „Situation von Recht und Ordnung“ in
den Staaten zuletzt „beträchtlich verbessert“. Der Exekutivsekretär des
Kirchenrates, Samuel Jayakumar, forderte die
Regierung auf, neue Wege zu finden, um Vertrauen in der Bevölkerung
aufzubauen und Frieden und Stabilität zu stärken. Der Kirchenrat sei der festen Überzeugung, „dass es nur Frieden geben kann,
wenn Gerechtigkeit garantiert ist“. Die Sonderrechte der Armee wurden 1958
für die Bundesstaaten Assam und Manipur eingeführt,
1972 auf Staaten wie Mizoram und Nagaland sowie
1990 auf Kaschmir und Jammu ausgeweitet. Diese Bundesstaaten sind seit
Jahrzehnten Schauplatz ethnischer und religiöser Konflikte. aus
DOMRADIO.de 05.11.11: Bhopal-Überlebende fordern Olympia-BoykottÜberlebende der Giftgas-Katastrophe von 1984 in Bohpal fordern Indiens Regierung zum Boykott der Olympischen Sommerspiele 2012 in London auf. Diesen Schritt verlangt die Vereinigung der Opfer (BGPMUS) für den Fall, dass das Organisationskomitee LOCOG weiterhin nicht gewillt ist, den
7-Millionen-Pfund-Vertrag (umgerechnet 8,14 Millionen Euro) mit dem
amerikanischen Chemie-Unternehmen Dow Chemical zu lösen. ...weiter
bei FOCUS.de 04.11.11: Exil-Tibeter setzt sich in Neu-Delhi selbst in BrandNeu-Delhi - Ein Exil-Tibeter hat sich am Freitag vor der chinesischen Botschaft in Neu-Delhi selbst in Brand gesetzt. Wie die indische Polizei mitteilte, wurde der 25-Jährige von Sicherheitskräften überwältigt und in ein Krankenhaus gebracht. Den Angaben zufolge erlitt der Mann leichte Verletzungen. Beim Löschen des Feuers habe er "Freiheit für Tibet" und "Stoppt das Töten in Tibet" gerufen. Seit März haben sich in China bereits elf Tibeter selbst angezündet, mindestens sechs von ihnen starben. ...weiter bei NET-TRIBUNE.de 03.11.11: Pakistan ernennt Indien zum bevorzugten HandelspartnerIslamabad - Die pakistanische Regierung hat einen Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen zu Indien angekündigt. Informationsminister Firdous Ashiq Awan teilte mit, das Kabinett habe am Mittwoch beschlossen, Indien den Status eines "meistbegünstigten Landes" zu geben. Damit dürften die Zölle sinken und die Importquoten steigen. Die Entscheidung gilt als wichtiger Schritt bei der Normalisierung der diplomatischen und sonstigen Beziehungen zwischen beiden Ländern. Wann die Maßnahmen in Kraft treten, teilte Awan nicht mit. Die pakistanischen Streitkräfte, die die Politik gegenüber dem Erzrivalen bestimmen, hätten den Maßnahmen zugestimmt. ...weiter bei NET-TRIBUNE.de 29.10.11: Der Maharadscha der Formel 1An diesem Wochenende macht der Formel-1-Zirkus erstmals in Delhi Station. Damit erfüllt sich ein Traum des Inders Vijay Mallya. Dem Milliardär gehört der Rennstall Force India - und er polarisiert wie kaum ein anderer. Von Christoph Hein, Greater Noida Vijay Mallya ist indischer Milliardär, charmanter Playboy, knallharter Konzernchef, Besitzer der Brauerei-Kette United Breweries, der Fluglinie Kingfisher, eines Rennpferdegestüts, einer Kunstsammlung - und eines halben Formel-1-Teams. Dieser Mann lässt keinen kalt. Die einen lachen über ihn, seine zur Schau gestellte Eitelkeit, seine Brillanten. Die anderen ärgern sich über ihn, weil seine Unternehmen überall in der Kreide stehen, Rechnungen ungern bezahlen. Dann gibt es die Speichellecker, die sich auf ihn einlassen, in seinem Windschatten groß und mächtig werden wollen. Und jene, für die er ein Idol ist, ein Vorbild an Lebensfreude, Bauernschläue und Durchsetzungskraft. Vijay Mallya, der selbsternannte „king of goodtimes“, indischer Milliardär, charmanter Playboy, knallharter Konzernchef, Besitzer der Brauerei-Kette United Breweries, der Fluglinie Kingfisher, eines Rennpferdegestüts, einer Kunstsammlung und eines halben Formel-1-Teams. Er polarisiert. Mit Edelsteinen in beiden Ohrläppchen, der goldenen Sonnenbrille von Porsche-Design und dem breiten Diamant-Armband mit seinen Initialen VJM, nimmt er nach dem freien Training an diesem Freitag auf der neuen Rennstrecke Greater Noida die Parade der Gratulanten ab. Seine Fahrer, der Bayer Adrian Sutil und der Schotte Paul di Resta, machen sich nach Rundenzeiten im oberen Mittelfeld Hoffnung, bei der Indien-Premiere am Sonntag ein paar Punkte gewinnen zu können. „Ich bin sehr, sehr stolz, dass wir das Rennen nach Indien holen konnten. Schon vor 30 Jahren sind wir Rennen in Chennai gefahren. Aber dass die Formel1 in Indien fährt, hätten wir uns nicht träumen lassen.“ Da stört es Mallya kaum, dass ihm sein Rennstall nicht mal mehr zur Hälfte gehört. Er musste einen weiteren schillernden Geschäftsmann an Bord holen, Subrata Roy, der rund 100 Millionen Dollar für seine 42,5 Prozent auf den Tisch gelegt haben soll. Das Geld hat Roy, obwohl ihn die indischen Steuerbehörden gerade unter die Lupe nehmen. Sein Konglomerat Sahara India Pariwar verdient am Betrieb von Krankenhäusern, Versicherungen, Banken, Fernsehkanälen und Einzelhandel. Roy machte Schlagzeilen, als sein Unternehmen versuchte, die Hollywood-Studios Metro-Goldwyn-Mayer zu kaufen. Er führt sein Haus mit einem starken mythischen Überbau, begreift seine rund 900.000 Mitarbeiter als „Familienmitglieder“. Das Hindi-Wort Pariwar im Firmennamen steht für „Familie“. Seit Roys Einstieg ins Formel-1-Geschäft heißt der Rennstall Sahara Force India, seine Aufgabe aber ist dieselbe geblieben: Er soll das Image seiner Besitzer und Indiens heben, er soll Spaß machen, und er soll Geld bringen. Bislang aber frisst er vor allem Kapital. ...weiter bei FAZ.net 29.10.11: Vettel sichert sich Pole-PositionDoppelerfolg für Red-Bull: Sebastian Vettel hat sich die 13. Pole-Position im 17. Rennen gesichert. Der Red-Bull-Pilot war auch bei der Premiere auf dem Buddh International Circuit in Indien von seiner Konkurrenz nicht zu stoppen. Teamkollege Mark Webber geht von Startplatz zwei ins Rennen. Hamburg - Weltmeister Sebastian Vettel hat bei der Formel-1-Premiere in Indien die Pole Position erobert. Der Red-Bull-Pilot fuhr in Greater Noida zum 13. Mal in dieser Saison auf Startplatz eins. Damit fehlt dem Deutschen nur noch eine Pole Position zum Rekord von Nigel Mansell aus dem Jahr 1992. ...weiter bei SPIEGEL.de Randale: Metallica-Gastspiel bei Formel 1 abgesagtNeu Delhi (SID) - Nach Randale von Fans ist am Freitag ein als Rahmenveranstaltung der Formel-1-Premiere in Neu Delhi angesetztes Konzert der Heavy-Metal-Band Metallica abgesagt worden. Wegen Sicherheitsbedenken wollten die Veranstalter kurz vor Beginn des Auftritts das Konzert zunächst auf Samstag verschieben, was die Fans ...weiter bei ZEIT.de 28.10.11: Formel 1: "Frag' ja nicht den Inder"Tagebuch aus Neu Delhi: Indiens erste Formel-1-Rennstrecke, der "Buddh International Circuit", soll etwa dort liegen, wo die Sonne steht. Warum fährt unser Taxi dann ständig in die genau andere Richtung? Foto © APZwei Welten: Unter schäbigen Bedingungen schuften auch Frauen bis zur letzten Minute an der Rennstrecke Eine Taxifahrt vom "Indira Gandhi Airport" in die Innenstadt von Neu Delhi muss an einem Schalter in der Ankunftshalle im Voraus bezahlt werden. Sie dauert eine gute halbe Stunde und kostet nur 350 Rupien, rund fünf Euro. Der Bruder des Fahrers zwängt sich noch zwischen uns. Vom Weg ins Hotel hat allerdings auch er keinerlei Ahnung. Der kleine, uralte, klapprige Bus vom indischen Suzuki-Ableger Maruti, mit dem tagsüber vermutlich das Gemüse auf den Markt geführt wird, ächzt. Es ist weit nach Mitternacht. Wir fahren "Kampflinie" gegen Lkw, Zickzack durch Motorräder und streunende Hunde, an Bergen von Müll und Bretterverschlägen am Straßenrand, hinter denen Menschen leben, vorbei. Und wir rumpeln mitten in der Stadt über Schotterstraßen. Aber es waren nur die Fragmente einer völlig anderen Welt. Die nach Buddha benannte "Buddh International Circuit", Indiens um 300 Millionen Euro gebaute erste Formel-1-Rennstrecke liegt im Industrie-Bezirk Greater Noida, rund 60 Kilometer von der Innenstadt von Neu Delhi entfernt. Etwa in jener südöstlichen Richtung, in der am Vormittag die über 30 Grad heiß scheint. Eine Orientierungshilfe war das allerdings nicht. Bipan, unser vom Hotelportier engagierter und penibel instruierter Taxifahrer, hat nämlich keinen blassen Schimmer, wo Noida liegt, geschweige denn, was eine Rennstrecke ist. Bipan ist die Höflichkeit in Person. Aber er spricht praktisch kein Englisch. Fährt, warum auch immer, zumeist in die genau entgegengesetzte Richtung der Sonne und unserer immer hilfloser werdenden Ratschläge. Über die Stadtautobahn trotten jetzt auch einige Kühe. Der Verkehr stockt trotz eines gestrigen Feiertages. Zum Fenster betteln hungrige Kinderaugen herein. ...weiter bei KLEINEZEITUNG.at Hund auf der Strecke – Training unterbrochenDie Formel-1-Premiere in Indien hat schon kurz nach Beginn des ersten freien Trainings für einen kuriosen Zwischenfall gesorgt. Die von allen befürchtete indische Straßenkuh war es nicht - aber ein Hund auf der Piste stoppte das Training Da sich ein Hund auf die Fahrbahn verirrt hatte, musste bereits nach fünf Minuten der ersten Einheit auf dem neuen Kurs die Rote Flagge geschwenkt werden. Der Hund wurde eingefangen, das Training fortgesetzt. Ungewöhnlich waren zudem auch die Sichtverhältnisse. Rund um die Strecke lag dichter Smog, manche Piloten fuhren sogar mit blinkendem Warnlicht. Dies wird auf der Strecke normalerweise nur bei Nebel und starkem Regen eingesetzt. ...weiter bei RP-ONLINE.de Kuriositäten rund um den KursTreppen ins Nirgendwo, Staub auf dem Asphalt, große Armut im Umfeld: Die Strecke wirkt wie ein Ufo im Nirgendwo. Dann ging das Licht aus. Michael Schumacher (42) rollte ungläubig die Augen. Sein ehemaliger Teamkollege bei Ferrari, Rubens Barrichello (39), das andere Urgestein der Formel 1, plauderte darüber, wie sehr er sich freue, auf seine alten Rennfahrertage noch einmal nach Indien zu kommen, bis er am Gelächter im Saal bemerkte, dass ihm niemand mehr zuhörte. Zuhören konnte. Mit dem Licht fiel auch das Mikrofon aus. Kein Saft im Vollgaszirkel. Zeitweilige Stromausfälle waren die kleinste Sorge auf der
Bühne, auf der am Wochenende der erste Grand Prix in Indien aufgeführt wird.
Wenn Lady Gaga und Metallica
im Megawattbereich am Sonntagabend beim Abschlusskonzert loslegen, werden die
emsigen Helfer sicher mächtige Generatoren in Stellung gebracht haben. So wie
eine Heerschar von Billiglöhnern in letzter Minute
Steine geklopft, Blumen in Lehmböden eingesetzt und Treppen gezogen haben. ...weiter
bei WELT.de 23.10.11: Airbus A380 muss in Indien notlandenTechnische Probleme für Zwischenfall verantwortlich Ein Airbus vom Typ A 380 musste in der indischen Stadt Hyderabad notlanden. Der Super-Jumbo der Gesellschaft Emirates Airlines war auf dem weg von Bangkok nach Dubai. Nach Angaben der Fluggesellschaft waren technische Probleme an Bord der Maschine für den Zwischenfall verantwortlich. Auf dem Flug von Bangkok nach Dubai ist ein Airbus vom Typ A 380 in der indischen Stadt Hyderabad notgelandet. Nach Angaben der Gesellschaft Emirates Airlines waren technische Probleme an Bord der Maschine für den Zwischenfall am Sonntag verantwortlich. Alle 410 Passagiere hätten das Flugzeug in der indischen Millionenstadt Hyderabad sicher verlassen können. Emirates ist eine der wenigen Airlines, die Maschinen des Typs A 380 unterhält. Im November 2010 musste ein A 380 der australischen Fluggesellschaft Qantas bereits kurz nach dem Start in Singapur notlanden, weil ein Triebwerk ausgefallen war. 23.10.11: Karun Chandhok über den Grand Prix IndienDer indische Lotus Test- und Ersatzfahrer Karun Chandhok spricht im Interview mit auto-motor-und-sport.de über die Strecke in Indien, die verrückte indische Kultur und den Schock, den die Formel 1 erleben wird: "Es ist alles ein bisschen verrückt" Was erwartet die Formel 1 in Indien? Karun Chandhok: Die Strecke ist ziemlich interessant. Ich denke, die Fahrer werden sie mögen. Ich war vor rund drei Wochen da und habe ein paar Runden in einem alten Auto gedreht. Es geht hoch und runter. Die Fahrer, die die Strecke schon im Simulator gefahren sind, fanden sie auch klasse. Es ist ein guter Mix aus schnellen und langsamen Kurven, Höhenwechsel und hat gute Überholmöglichkeiten. Es wird also auch für die Fans interessant. Wie war ihr Eindruck von der Strecke? Chandhok: Es sah alles gut aus. Die Strecke ist fertig, auch die Zäune und die Garagen. Die Rennleitungs-Gebäude und das Medical Center sind auch fertig. Es waren nur noch Kleinigkeiten an ein paar Hospitality-Häuser fertigzustellen. Welches Abtriebsniveau erwartet die Techniker? Chandhok: Ich denke, es ist eine Medium-Downforce Strecke. Aber das hängt von der Reifenabnutzung ab. Es gibt eine sehr lange Gerade mit 1,2 Kilometern. Danach kommen aber nur noch Kurven. Es könnte wie Suzuka Medium bis High-Downforce sein. Was wird die Formel 1 neben der Rennstrecke erwarten? Chandhok:
Was das Land angeht, wird es ganz anders, als an den Orten, an denen wir
sonst sind. Ich denke, die indische Kultur wird für viele Leute in der Formel
1 ein Schock sein. Es ist so anders. Es ist Chaos. Organisiertes Chaos. Man
kann es mit keinem anderen Ort vergleichen. Es ist vielleicht eine Mischung
aus Brasilien und Malaysia. Es ist alles ein bisschen verrückt. ...weiter
bei auto-motor-und-sport.de 23.10.11: Pakistan zwingt Hubschrauber zur LandungPakistan hat einen Hubschrauber der indischen Armee zur Landung gezwungen und vier Besatzungsmitglieder festgenommen. Der Helikopter verletzte nach indischen Angaben wegen widriger Wetterverhältnisse den Luftraum. Islamabad. Pakistan hat Indien am Sonntag die Verletzung seines Luftraumes vorgeworfen und einen Armee-Hubschrauber des Nachbarlandes zur Landung gezwungen. Der Helikopter sei in der nördlichen Region Skardu tief nach Pakistan eingedrungen, sagte Generalmajor Athar Abbas der Nachrichtenagentur Reuters. Die Armee habe vier Besatzungsmitglieder festgenommen. Die
indische Regierung sei informiert worden. ...weiter
bei HANDELSBLATT.com 23.10.11: Tote bei Brückeneinsturz in DarjeelingMindestens 27 Menschen sind beim Einsturz einer Brücke bei Darjeeling im Nordosten Indiens ums Leben gekommen. Weitere 60 Menschen wurden verletzt, als sie aus etwa 40 Metern Höhe in einen Fluss stürzten. Zu dem Unglück war es gekommen, als sich am Samstagabend etwa 150 Menschen auf der Holzbrücke versammelt hatten, um Reden kommunaler Politiker zu hören. Wegen der Überlastung rissen die Tragseile der Brücke, die ohnehin schon bei einem Erdbeben im September beschädigt worden war, teilte ein Behördensprecher am Sonntag mit. 03.10.11: Indien: Wirtschaft wächst an Armut vorbeiDer indische Premier Manmohan Singh ist ein Muster an Bescheidenheit. In den sieben Amtsjahren an der Spitze der Regierung hat er nie Urlaub gemacht -so will es zumindest die jüngst veröffentlichte Biografie des Premiers. Gesprächsstoff, der wohl dieser Tage auch in Österreich aufs Tapet gebracht wird: Die indische Präsidentin Pratibha Patil weilt diese Woche auf Staatsbesuch in Österreich. Ob nun Fiktion oder Realität -Bescheidenheit ist eine Tugend, in der sich nach wie vor der Großteil der indischen Bevölkerung zu üben hat. Daran ändern auch die überwältigenden Wachstumszahlen der letzten Jahre nichts: Seit 2005 ist die indische Wirtschaft um mindestens sechs Prozent jährlich gewachsen, die ausländischen Direktinvestitionen (FDI) haben merklich angezogen, zwischen den Jahren 2002 und 2011 hat sich das BIP pro Kopf verdreifacht. Geht es nach der indischen Regierung, so soll es in der Tonart weitergehen: Der "zwölfte Fünf-Jahres-Plan" für die Periode 2012 bis 2017 peilt ein jährliches Wachstum von neun Prozent an. Doch das Wachstum kommt nicht unten an. Landwirtschaft stagniertMehr als die Hälfte der Inder sind in der Landwirtschaft
beschäftigt, die gerade einmal 18,5 Prozent zum BIP beiträgt. "Das
steile Wachstum der letzten Jahre ist weitestgehend beschäftigungslos
verlaufen," so Joachim Betz,
Indien-Experte am GIGA-Institut in Hamburg. Nach
Schätzungen der Weltbank leben 27 Prozent der Inder unter der Armutsgrenze.
"Die Armut ist in der Landwirtschaft besonders groß", so Betz. ...weiter bei WIRTSCHAFTSBLATT.at 26.09.11: Tote durch Monsun - über zwei Millionen Inder fliehenDie Regenzeit in Indien fordert bereits mehr als 800 Todesopfer, aktuell sind über zwei Millionen Menschen vor den Wassermassen auf der Flucht. Heftiger Monsunregen hat im Norden Indiens am Wochenende mindestens 31 Menschen das Leben gekostet. Betroffen war der bevölkerungsreichste Staat Uttar Pradesh. Einige Dörfer dort waren von der Außenwelt abgeschnitten, die Rettungskräften kamen kaum voran. Es wurde erwartet, dass der Regen noch mindestens zwei Tage anhält. Wie die Behörden mitteilten, starben einige der Opfer in ihren Lehmhäusern, als die Dächer durch den Regen einstürzten. Mehr als 50 Orte waren überschwemmt, viele Flüsse führten Hochwasser. Mehr als zwei Millionen Inder müssen nach schweren Monsun-Regenfällen und Überschwemmungen aus ihren Häusern fliehen. Bislang kamen bereits rund hundert Menschen in den vergangenen Wochen in den Hochwassergebieten im Norden und Osten des Landes ums Leben. Besonders von den Fluten betroffen waren die Bundesstaaten Orissa und Uttar Pradesh. ...weiter bei N-TV.de 22.09.11: Hubschrauber versorgen Erdbebenopfer in IndienMangan/Indien - Vier Tage nach dem schweren Erdbeben im Himalaja haben Rettungskräfte am Donnerstag entlegene Bergdörfer erreicht. Hubschrauber und Flugzeuge versorgten fast 1.000 Menschen in neun Ortschaften mit Lebensmitteln, wie ein Sprecher der indischen Luftwaffe erklärte. In den Trümmern wurden fünf weitere Leichen entdeckt; die Zahl der Todesopfer durch das Beben stieg damit auf 104. Nach dem Erdbeben am Sonntagabend hatte schlechtes Wetter
zunächst die Rettungsarbeiten behindert. Am Donnerstag hörte es auf zu
regnen, so dass auch Hubschrauber starten konnten. Arbeiter setzten außerdem
schweres Gerät und Sprengstoff ein, um Bergstraßen von Geröll zu befreien. ...weiter
bei NET-TRIBUNE.de 21.09.11: Farce: Modi fastet für die FührungGujarats Regierungschef Narendra Modi ging in einen dreitägigen Hungerstreik. Er untermauert damit seinen Führungsanspruch bei den Hindu-Nationalisten.von GEORG BLUME AHMEDABAD taz | Drei Tage währte die Wallfahrt für Indiens umstrittensten Politiker: Arme Bauern und Hirten, feine Ärzte und Anwälte, junge Studenten - alle kamen, um sich in die Menschenschlangen vor der Universitätshalle von Ahmedabad einzureihen. Ahmedabad ist die größte Stadt von Gujarat, dem Bundesstaat mit dem größten Wirtschaftswachstum. Die 5.000 Plastikstühle in der Halle waren in den drei Tagen immer besetzt. Die meisten Wallfahrer konnten deshalb nur wie in einem indischen Tempel in der Schlange durch die Halle drängen, ohne je einen freien Stuhl zu finden. Doch sie bewahrten Geduld, bis sie vorn ankamen und vor ihrem politischen Idol Narendra Modi standen. Der saß auf einen Sessel, der wie ein Thron über der Menge zu schweben schien. Seine Anhänger winkten, riefen ihm zu oder sangen Lieder, als sie vor ihn traten. Modi winkte zurück und lächelte. Dann drängten schon die Nächsten nach. So ging das drei Tage lang, bis nach Angaben der Veranstalter eine halbe Million Menschen gekommen waren. Modi regiert seit zehn Jahren als Ministerpräsident von Gujarat, das über 60 Millionen Einwohner hat. Er gewann dort 2002 und 2007 die Wahlen. Das Spektakel der letzten Tage diente ihm nun, um seine Anwartschaft auf die Oppositionsführung bei den nächsten nationalen Parlamentswahlen 2014 zu verkünden. "Ich fühle die Macht des Volkes. Jetzt heißt es, weiterzugehen und nicht stehen zu bleiben. Führung beruht auf Taten", sagte Modi am Montagabend zum Abschluss seiner als öffentliches Fasten inszenierten Show. Für Gewalt bekanntHinter ihm auf der Bühne prangte eine Porträt des Republikgründers Mahatma Gandhi, der aus Gujarat stammte und das öffentliche Fasten in Indien als politische Aktion einführte. Erst kürzlich hatte der Sozialaktivist Anna Hazare mit einem solchen Hungerstreik eine landesweite Anti-Korruptions-Bewegung initiiert. Dem Modell folgte auch Modi, der jedoch für Gewalttaten und nicht etwa für Gandhis Gewaltfreiheit bekannt ist. ...weiter bei TAZ.de 19.09.11: Mehr als 50 Tote bei Erdbeben in
Himalaya-Region
Bei einem schweren Erdbeben in der Himalaya-Region sind mindestens 53 Menschen ums Leben gekommen. Allein in Indien gab es nach Behördenangaben vom Montag mindestens 40 Todesopfer, in Nepal kamen sechs Menschen ums Leben, in Tibet wurden mindestens sieben Todesopfer gezählt. Erdrutsche, heftige Monsun-Regenfälle und zusammengebrochene Telefonnetze erschwerten die Arbeit der Rettungsdienste. Nach Angaben der
US-Erdbebenwarte hatte das Beben am Sonntagabend eine Stärke von 6,9, das
Epizentrum lag in einer abgelegenen Region zwischen dem nordöstlichen indischen
Bundesstaat Sikkim und Nepal im Himalaya. Die schweren Erdstöße waren bis in
die mehr als tausend Kilometer entfernte indische Hauptstadt Neu Delhi zu
spüren. Die meisten Todesopfer gab es im indischen Bundesstaat Sikkim.
Die Hauptstadt Gangtok war am Montag weiter von der Außenwelt abgeschnitten,
nachdem Erdrutsche die einzige befahrbare Hauptzugangsstraße verschüttet
hatten. Wegen heftiger Regenfälle und einer niedrigen Wolkendecke konnten
Hubschrauber nicht fliegen... weiter bei WIENERZEITUNG.at 18.09.11: Indien und Nepal - Tote und Verletzte
bei Erdbeben
Bei einem Erdbeben der Stärke 6,9 sind in Indien und Nepal mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. Dutzende Menschen wurden verletzt. In der Region kommt es immer wieder zu verheerenden Erdbeben. Die Zahl der Opfer könnte noch
steigen, weil in der spärlich bevölkerten Region viele Gegenden nach dem
Beben durch Erdrutsche abgeschnitten seien, sagte der Polizeichef des
indischen Unionsstaates Sikkim, Jasbir Singh. In Sikkim kamen nach ersten
Meldungen fünf Menschen ums Leben. Aus der betroffenen Region
wurden schwere Schäden gemeldet. Allein in Sikkims Landeshauptstadt Gangtok
stürzten zahlreiche Häuser ein oder wurden schwer beschädigt. Verängstigte Touristen
Im Nachbarland Nepal kamen ebenfalls fünf Menschen ums
Leben, wie Kantipur TV berichtete. Drei davon seien in der Hauptstadt
Katmandu in ihrem Auto erschlagen worden, als eine Begrenzungsmauer der
britischen Botschaft zusammenbrach. Hunderte verängstigte Touristen und
Einheimische warteten inmitten des Monsunregens auf Parkplätzen und Straßen
auf Neuigkeiten. ...weiter bei FOCUS.de 16.09.11: Annäherung am Ganges
Das diplomatische Geschick Indiens entscheidet darüber, ob sich die Beziehung zum Nachbarland Bangladesch verbessert, meint ZEIT-Leser R. Botez. Er lebt derzeit in Neu Delhi. Die Beziehungen zwischen den
südasiatischen Nachbarstaaten Indien und Bangladesch sind seit Mitte der
siebziger Jahre angespannt. Ein Grund dafür ist die indienfeindliche
Ausrichtung vieler Machthaber in Dhaka, der Hauptstadt Bangladeschs. Ein
weiterer Konfliktpunkt ist die gemeinsame Nutzung der zahlreichen Flüsse, die
durch beide Länder fließen. Dieser Punkt ist bislang ungeklärt und war
mehrmals Grund für politische Auseinandersetzungen. Indien ist außerdem verärgert
darüber, dass Bangladesch Mitglieder separatistischer Gruppen duldet, die mit
Gewalt für die Unabhängigkeit von Teilen Indiens eintreten. Islamistische
Terroristen, die für Anschläge in Indien verantwortlich sein sollen, würden
dort ebenfalls akzeptiert. Seit dem deutlichen Sieg der
Awami-Liga bei den Parlamentswahlen 2008 in Bangladesch haben sich die
Beziehungen zwischen Neu Delhi und Dhaka sichtlich verbessert. Schon vor dem
Besuch von Bagladeschs Ministerpräsidentin Sheikh Hasina Wajeds in Neu Delhi
Anfang 2010 hatte Dhaka damit begonnen, Indiens Forderungen nach einem
härteren Vorgehen gegen Separatisten und Terroristen nachzukommen. Im Rahmen
des Besuchs nannten beide Parteien weitere Ziele für die Zusammenarbeit. ...weiter bei ZEIT.de 13.09.11: Kritik an Nokia: Arbeiter in Indien
kriegen Hungerlöhne
Die indischen Arbeiter erhalten 70 Euro pro Monat. Als zum Leben notwendig gelten 130 Euro. Andere Hersteller wie Foxconn, die auch in der Region tätig sind, zahlen noch weniger. Die finnische NGO-Plattform
Finnwatch schlägt Alarm. Einer am Dienstag veröffentlichten Studie zufolge
zahlen der Handyhersteller Nokia und weitere Zulieferfirmen den Arbeitern
ihrer Fabriken im indischen Chennai (Madras) Löhne, die fast um die Hälfte
unter dem für den Lebensunterhalt notwendigen Niveau liegen. Der Großteil der
von den Herstellungsbetrieben beschäftigten Arbeiter sind
laut dem Bericht als Praktikanten eingestuft oder werden über Personalfirmen
angeheuert. Der gezahlte Durchschnittslohn für die vom Marktführer
Nokia beschäftigten Arbeiter beträgt laut Finnwatch umgerechnet 70 Euro pro
Monat, wobei in Indien 130 Euro als Mindestbetrag gelten, um den
Lebensunterhalt bestreiten zu können. Sehr wohl sind die 70 Euro aber über
dem festgelegten Mindestlohn. Dieser beträgt gerade einmal 56 Euro. ...weiter bei DIEPRESSE.com 09.09.11: Lufthansa-Flaggschiff A380 in Indien
unerwünscht
Die Lufthansa darf mit ihrem Riesen-Airbus A380 nicht in Indien landen. Hintergrund ist nach Medieninformationen, dass das Luftfahrtbündnis Star Alliance die Aufnahme von Air India ablehnt. Das nationale
Luftfahrtministerium verweigere Europas größter Fluggesellschaft eine
entsprechende Landegenehmigung auf dem Flughafen in Neu Delhi, berichtet die
„Frankfurter Allgemeine Zeitung“ in ihrer Samstagausgabe. Anfang August hatte das
Luftfahrtbündnis Star Alliance, dem unter anderem die Lufthansa angehört, die
seit vier Jahren geplante Aufnahme von Air India abgelehnt. Air India
schreibt seit Jahren rote Zahlen, der Staat hat die Fluggesellschaft
wiederholt vor der Pleite bewahrt. Erst im vergangenen Monat bewilligte die
Regierung eine weitere Kapitalspritze über 112 Millionen US-Dollar. Nach Informationen der „FAZ“ hat sich das indische
Luftfahrtministerium nach der Entscheidung der Star Alliance entschlossen,
die der Lufthansa ursprünglich in Aussicht gestellten
Vorteile wie Landegenehmigungen an attraktiven Flughäfen oder
Flugfrequenzen zu entziehen. ...weiter bei FOCUS.de 08.09.11: Al Qaida schlägt in Indien zu
Neu-Delhi - Indiens Hauptstadt Delhi wurde gestern vom schwersten Anschlag seit drei Jahren erschüttert – und es scheint, dass al Qaida nahe stehende Extremisten dahinterstecken. Die Täter hatten eine
Aktentasche mit vier Kilogramm Sprengstoff am Haupttor von Delhis Oberstem
Gericht abgestellt. Als die Bombe um 10.14 Uhr explodierte, drängten sich
besonders viele Besucher am Einlass, weil das Gericht mittwochs immer Fälle
von öffentlichem Interesse anhört. Die Detonation war so stark, dass sie
einen 1,20 mal 1,20 Meter großen Krater in die Straße riss. Mindestens elf Menschen
starben, über 60 wurden verletzt. Die Terrorgruppe Harkat-ul-Jihad al-Islami
(HuJI) bekannte sich in einer E-Mail zu der Bluttat. Innenminister
Palaniappan Chidambaram sprach von einem Terrorakt, äußerte sich aber
vorsichtig zu den Tätern. Man nehme die Bekennermail von HuJI sehr ernst,
prüfe aber noch deren Echtheit. Die Regierung sieht sich Kritik ausgesetzt,
das Volk nicht ausreichend zu schützen. Am 25. Mai war bereits eine kleinere
Bombe vor dem Gericht explodiert. Medien mutmaßten nun, dass dies nur eine
"Generalprobe" für den jüngsten Anschlag war. Die HuJI, die von Pakistan und Bangladesch aus operiert,
pflegt Kontakte zu al Qaida und gilt als eine der gefährlichsten
Terrorgruppen Südasiens. ...weiter bei RP-ONLINE.de 07.09.11: Islamisten bekennen sich zu Anschlag in Neu-DelhiEine Explosion in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi hat mindestens elf Menschen getötet. Die Bombe zündete vor dem Obersten Gericht, als hunderte Menschen auf Einlass warteten. Die Opferzahlen dürften noch steigen. Neu Delhi - Radikal-islamische Extremisten haben sich laut Berichten zu dem Bombenanschlag vor dem Obersten Gericht in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi bekannt. Wie die Nachrichtenagentur IANS berichtete, übernahm die
Terrorgruppe Harkat ul-Jehadi in einer E-Mail an mehrere indische Medien die
Verantwortung für die Tat. Innenministerium und Sicherheitsbehörden prüften
die Echtheit des Schreibens. Die Gruppe operiert von den Nachbarländern
Pakistan und Bangladesch aus und war bereits in der Vergangenheit für
Attentate in Indien verantwortlich gemacht worden. ...weiter bei SPIEGEL.de 07.09.11: Bombe in Delhi - Drahtzieher vorerst
unbekannt
Bei einem Bombenanschlag in der indischen Millionenmetropole Neu-Delhi sind am Mittwoch mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Etwa 45 bis 50 Personen seien zum Teil schwer verletzt worden, als ein Sprengsatz vor dem Sitz des Obersten Gerichtshofs Indiens detonierte. Die Behörden gingen davon aus,
dass die Zahl der Opfer noch weiter steigen werde, sagte Innenstaatssekretär
Raj Kumar Singh vor Journalisten in der indischen Hauptstadt. Der Sprengsatz
sei in einer Aktentasche versteckt gewesen. Die Polizei stellte laut Angaben
Singhs Reste der Tasche sicher. Anschlagsort weiträumig abgeriegelt
Mehrere indische Fernsehsender
berichteten unter Berufung auf das Innenministerium, dass es sich um einen
Terroranschlag handelt. Allerdings bekannte sich demnächst niemand zu der
Tat. Zu der Explosion vor einem der Haupteingänge des Gebäudes war es nach
Medienberichten am Vormittag (Ortszeit) kurz vor den ersten geplanten
Anhörungen des Tages gekommen. ...weiter bei ORF.at 07.09.11: Zeichen der Hoffnung in Nepal
Der neue Premierminister Baburam Bhattarai von den Maoisten - der vierte Premier in nur drei Jahren - gilt als Hoffnungsträger in Nepal. Doch auch Indien und China wollen die Zukunft des Himalaya-Staates mitgestalten. Es war eine Nachricht, die
nach langer Zeit wieder zarte Hoffnung aufkeimen ließ: Die ehemaligen
maoistischen Rebellen übergaben vor wenigen Tagen endlich ihre Waffen einem
neutralen Komitee zur Friedenssicherung. Seit dem Ende des zehn Jahre
andauernden Bürgerkrieges und der Abkehr von der Monarchie 2008 ringen die
vielen politischen Parteien in Nepal um die Vorherrschaft. Viele Probleme
Das kleine Nepal ist ein
komplexer Staat: Eingepfercht zwischen Indien und China bekommt das Land
nicht nur die Rivalität der beiden Regionalmächte zu spüren, die beide um
Einfluss in Nepal kämpfen. Auch aufgrund interner struktureller Probleme
kommt Nepal seit dem Ende des Bürgerkrieges 2006, der 16.000 Menschen das
Leben kostete und mehr als 150.000 zu Flüchtlingen machte, nicht zur Ruhe. Grund ist nach Ansicht von Nepalexperte Lars Stöwesand vom Südasieninstitut der
Universität Heidelberg auch, dass es in Nepal über 100 verschiedene
Gemeinschaften und weit über 100 Sprachen gibt. Seit 1990, seit dem Beginn des
Demokratisierungsprozesses, verlangten diese vielen unterschiedlichen Gruppen
mehr Mitsprache im politischen und gesellschaftlichen Prozess, so Stöwesand:
"Zusätzlich kommt hinzu, dass nun die beiden großen Gruppen, die sich im
Bürgerkrieg gegenüber standen, an einem Tisch sitzen. Und die versuchen
natürlich auch, erst einmal den Friedensprozess zu Ende zu führen. Das haben
sie bis jetzt noch nicht geschafft." Keine Entwicklung möglich
Die brüchigen
Koalitionsregierungen der letzten Jahre waren der Grund dafür, warum bisher
keine Verfassung ausgearbeitet und ein entsprechender Termin immer wieder
verschoben wurde. Auch der neue Premierminister Baburam Bhattarai setzte den
Termin für die Fertigstellung des Verfassungsentwurfes nun auf den 30.
November 2011 fest. Der Stillstand hemmt die
Entwicklung des Landes, das laut dem Human Development Index, dem
Wohlstandsindikator der Vereinten Nationen von 2010, das zweitärmste Land
Asiens ist, sagt der Nepalkenner und Politikwissenschaftler Dr. Karl-Heinz
Krämer: "Ohne diesen Friedens- und Erneuerungsprozess, der mit der
Verfassung zum Abschluss gebracht werden soll, stagniert das gesamte Land und
zwar nicht nur politisch, sondern auch wirtschaftlich." ...weiter
bei DW-WORLD.de 06.09.11: Anschlag auf katholische Kirche in
Kerala
Es geschah am Sonntag im südlichen Keraladistrikt Kollam. Gemeinde wurde bedroht. Bischof vermutet extremistische Hindus als Täter Vatikanstadt-New Delhi (KAP)
In Indien haben Unbekannte eine katholische Kirche verwüstet. Wie der
vatikanische Pressedienst "Fides" am Dienstag unter Berufung auf
die Kirchenleitung berichtete, drangen etwa 20 Männer am Sonntagabend in die
Kirche von Kottenkulangara im Bundesstaat Kerala ein und zerstörten Altar,
Beichtstühle sowie andere sakrale Gegenstände. Herbeieilende Katholiken seien
von den Randalierern bedroht worden. Die Täter seien unerkannt geflohen. Der Bischof der Diözese
Quilon, Stanley Roman, vermutete laut dem Pressedienst, extremistische Hindus
könnten hinter dem Anschlag stehen. Anlass sei möglicherweise der geplante Bau
einer größeren Kirche. Kerala im Südosten Indiens ist der Bundesstaat mit dem höchsten christlichen Bevölkerungsanteil. Nach Angaben von "Fides" sind etwa 20 Prozent der rund 33 Millionen Einwohner Christen. In der Vergangenheit war es dort wiederholt zu Anschlägen von extremistischen Hindus auf Kirchen gekommen. (aus Kathweb.at) 06.09.11: Weltverband entzieht Indien Champions
Trophy 2011
Lausanne (SID) - Der Hockey-Weltverband FIH hat Indien die Champions Trophy der Herren entzogen, die vom 3. bis 11. Dezember in der Hauptstadt Neu Delhi stattfinden sollte. Die FIH zog damit die Konsequenz daraus, dass sich der indische Hockeysport in seiner Struktur nicht an die vorgegebenen Statuten der FIH und der olympischen Charta halte. Ein neuer Austragungsort soll noch in dieser Woche bekannt gegeben werden. ...weiter bei ZEIT.de 02.09.11: Airbus schießt über Landebahn hinausEin Flugzeug der Turkish Airlines ist in der westindischen Wirtschaftsmetropole Mumbai über das Ende der Landebahn hinausgeschossen. Neu Delhi. Ein Flugzeug der Fluggesellschaft Turkish Airlines ist am Freitag in der westindischen Wirtschaftsmetropole Mumbai über das Ende der Landebahn hinausgeschossen. Weder die 97 Passagiere noch die Besatzungsmitglieder an Bord des Airbus A340 aus Istanbul seien verletzt worden, berichteten indische Medien. Die Hauptlandebahn des Flughafens habe über Stunden hinweg gesperrt werden müssen. Mehrere Flüge seien umgeleitet worden oder verspätet gelandet. Die Unfallursache werde untersucht. ...weiter bei ABENDBLATT.de 01.09.11: Indien und Pakistan schießen wieder
Bei Gefechten an der Demarkationslinie in der geteilten Region Kaschmir hat es nach Angaben aus Pakistan und Indien Tote gegeben. Beide Länder gaben sich am Donnerstag gegenseitig die Schuld am Schusswechsel. Pakistans Armeesprecher Athar
Abbas sagte am Donnerstag, in der Nacht auf Mittwoch hätten indische Truppen das
Feuer eröffnet und drei pakistanische Soldaten getötet. Die pakistanische
Seite forderte ein Treffen mit den indischen Kommandanten und kündigte eine
Untersuchung des Vorfalls an. Ein indischer Armeesprecher sagte dagegen, die Truppen
hätten das Eindringen muslimischer Separatisten in den indischen Teil
Kaschmirs vereitelt. Im Gefecht sei ein indischer Soldat getötet worden. ...weiter bei NZZ.ch 29.08.11: Passagiere springen in Panik aus FlugzeugDie „Gulf Air“-Maschine schoss nach der Landung über das Rollfeld hinaus, blieb auf einer Wiese liegen. Die Notrutschen hatten sich zunächst nicht geöffnet – etliche Passagiere sprangen aus den Notausgängen! Kochi (Indien) – Dramatisches Ende eines Flugs in Südindien: Nach der missglückten Landung eines Airbus nahe der Stadt Kochi (Kerala) gerieten die Passagiere an Bord in Panik und sprangen aus dem Flugzeug! Sieben Menschen wurden verletzt. Der Airbus A320 der Fluggesellschaft „Gulf Air“ war am Montag aus dem Golfemirat Bahrain mit 137 Passagieren und sechs Besatzungsmitgliedern in die indische Küstenstadt geflogen. Bei starkem Monsunregen schoss die Maschine rund 700 Meter über das Ende der Landebahn hinaus. Dabei brach das Bugrad des Flugzeugs ab, die Notrutschen konnten zunächst nicht ausgefahren werden. Daraufhin wurden Gangway-Treppen zum Flugzeug beordert, doch viele Passagiere gerieten noch vor deren Eintreffen in Panik – etliche sprangen aus den Notausgängen der Maschine... weiter bei BILD.de 28.08.11: Kokosmilch mit Honig
Neu Delhi (dpa) - Nach 13 Tagen hat der indische
Aktivist Anna Hazare seinen Hungerstreik beendet. Unter dem Jubel Tausender
Unterstützer trank der 74-Jährige in Neu Delhi ein Glas Kokosnussmilch mit
Honig und beschloss damit symbolisch ... DPA mehr bei STERN.de... 27.08.11: Aktivist Hazare beendet Hungerstreik
Neu Delhi — Nach weitreichenden Zugeständnissen des Parlaments hat der indische Anti-Korruptions-Aktivist Anna Hazare für Sonntag das Ende seines Hungerstreiks angekündigt. Tagelang habe die Bevölkerung
gemeinsam mit ihm gekämpft und nun den Sieg davongetragen, sagte der
74-jährige Bürgerrechtler vor seinen Anhängern in Neu Delhi. Zuvor hatte
Finanzminister Pranab Mukherjee erklärt, das Parlament sei bei Beratungen
über ein Anti-Korruptions-Gesetz auf wesentliche Forderungen Hazares
eingegangen. ...weiter bei AFP 27.08.11: Proteste der Mittelschicht in Indien:
Furcht vor dem Absturz
Drei Persönlichkeiten haben Indien seit seiner Unabhängigkeit geprägt. Jawaharlal Nehru führte das Land in den ersten Jahren nach der Befreiung vom britischen Kolonialreich. Seine Tochter Indira Gandhi bescherte der größten Demokratie der Welt in selbstherrlichem Größenwahn den Notstand und landete im Gefängnis. Von Willi Germund, Islamabad Aber weder Nehru noch Gandhi
krempelten den Subkontinent so gründlich um wie der jetzige Premierminister
Manmohan Singh. Er verwandelte das Land binnen zwei Jahrzehnten in die drittgrößte
Wirtschaftsmacht Asiens. Dank der "Manmohanics", wie die
Wirtschaftsreformen am Ganges getauft wurden, entdeckten Inder die Freude am
Reisen und die Wonnen des Konsums. Sie vertiefte aber auch die soziale Kluft
und ging an den 600 bis 700 Millionen Indern vorbei, die 20 Jahre nach der
ökonomischen Liberalisierung immer noch ohne einfache Grundversorgung wie
Strom auskommen müssen. Singh und seine Leute
erwarteten wegen der ungleichen Entwicklung vielleicht soziale Unruhe unter
den Armen. Aber die Regierung hat nicht damit gerechnet, dass ihr
ausgerechnet seitens der rund 200 bis 300 Millionen Menschen der Mittel- und
Oberschicht einmal der Wind so stark ins Gesicht wehen würde wie in diesen
Tagen mit den Anti-Korruptions-Protesten unter Führung des Sozialreformers
Anna Hazare. Aber nicht Armut und Mangel an
Perspektiven löste die energischen und anschwellenden Demonstrationen aus.
Der Protest der Privilegierten beruht auf der Sorge um den Verlust des
eigenen Status. Denn in Indien wie auch anderswo beruht das Erfolgsrezept auf
einer relativ simplen Gleichung. Danach bringt eine wachsende Ökonomie mit
wachsendem Wohlstand auch wachsende Zufriedenheit . Doch diese Glücks-Tinktur ist
aufgebraucht. Indien wie andere asiatische Staaten stoßen an die Grenzen des
Wachstums in Form bedrohlicher werdender Inflation. Gerade die Inder, die
sich wirtschaftlich mühsam in die Mittelklasse empor gekämpft haben, fürchten
den Absturz. ...weiter bei GENERAL-ANZEIGER-BONN.de 27.08.11: Tausende Inder outen sich als Schmiergeldzahler
Der Hungerstreik des Anti-Filz-Aktivisten "Anna" Hazare zeigt Wirkung: Millionen Inder feiern den 74-Jährigen als Helden, Tausende fühlen sich animiert, ihre Erfahrungen mit Korruption öffentlich zu machen. Das Parlament will nun seine Vorschläge aufnehmen - doch Hazare fastet weiter. Die Studentin Manika Kundu,
20, hat am Empfang in einem Krankenhaus in Neu-Delhi 5000 Rupien gezahlt,
umgerechnet etwa 75 Euro, damit ihr Beinbruch nach einem Sturz überhaupt
behandelt wird. Vikram Chandra schob einem Beamten in Kolkata 4000 Rupien
über den Tisch, für einen Totenschein für die gerade verstorbene Mutter. Ohne
die Zahlung hätte er das Dokument in Wochen oder womöglich überhaupt nicht
erhalten. In Jaipur verlangte ein Mitarbeiter des Stromversorgers 8000
Rupien, damit der Anschluss innerhalb von vier Wochen gelegt wird - ansonsten
könnte es mehrere Monate dauern. Und aus allen indischen Großstädten mit
internationalen Flughäfen berichten die Menschen von korrupten Zollbeamten,
die Ärger machen, solange man ihnen nicht ein paar tausend Rupien in die Hand
drückt. Indiens Regierung hat
begriffen, dass die Menschen genug haben von dieser Korruption, die ihnen
alltäglich und ständig begegnet. Sie hat gesehen, dass inzwischen Millionen
von Menschen begeistert den 74-jährigen Ex-Soldaten Kisan Bapat Baburao
Hazare feiert, der ihrem Ärger mit seinem Hungerstreik im nunmehr elften Tag
Ausdruck verleiht. Etwa sieben Kilogramm habe er abgenommen, sagten seine
Ärzte am Freitag. Er sei "schwach, aber willensstark". Hazare, den
sie in Indien "Anna" Hazare nennen - "Anna" für die
respektvolle Anrede auf Marathi für einen älteren Bruder -, will weiter
fasten. Notfalls bis zu seinem Tod, hat er angedroht. Der Druck auf die Regierung in
Neu-Delhi wächst. Sie versprach, dass man den Gesetzesvorschlag zur
Korruptionsbekämpfung, den Hazare vorgelegt hat, "in Kürze" im
Parlament diskutieren werde, vermutlich am Samstag. Zuerst müsse man jedoch
die Abgeordneten informieren, erklärte der für Parlamentsangelegenheiten
zuständige Minister Pawan Kumar Bansal am Freitag. Rahul Gandhi, Sohn von
Kongresspartei-Chefin Sonia Gandhi, der als nächster Premierminister von
Indien gehandelt wird, lobte Hazare am Freitag als Impulsgeber, sagte aber
auch, es wäre ein "gefährlicher Präzedenzfall für die Demokratie",
sollte er seinen Gesetzesvorschlag per Hungerstreik durchsetzen. ...weiter bei SPIEGEL.de 26.08.11: Mahatma ist zurückgekehrt
Anna Hazares Antikorruptionsbewegung hat ganz Indien erfasst Den ganzen Tag bis spät in die
Nacht herrscht Hochbetrieb auf dem Ramlila Ground unweit des Zentrums der
indischen Hauptstadt. Auf der riesigen Festwiese hat Anna Hazare mit der
Führungsgruppe seiner Kampagne »Indien gegen Korruption« seit dem 18. August
sein Hauptquartier aufgeschlagen, das täglich bis zu 50 000 Sympathisanten
besuchen. Der Sozialaktivist Anna Hazare befindet sich seit dem 16. August im
Hungerstreik für ein wirkungsvolles Gesetz gegen die weit verbreitete
Bestechung, unter der fast jeder Inder leidet. Das Gesetz soll die Bildung
einer unabhängigen Institution »Lokpal« zur Eindämmung der Korruption
fixieren. Einen Gesetzesentwurf der Regierung lehnt das »Team Anna« als
unzureichend ab. Geschwächt, doch kämpferisch
Ein Meer von indischen
Nationalflaggen. Patriotische Gesänge, in die Anna Hazare, der 74-jährige
Bürgerrechtler, als nationaler Held eingewoben ist. Sprechchöre »Vande
mataram« und »Bharat mata ki jai« (Es lebe das Heimatland und Mutter Indien!)
und »Es lebe die Revolution!«, Plakate mit der
Aufschrift »Mahatma is back«, über 20 Meter lange Spruchbänder mit tausenden
Unterschriften, riesige Fotos von Hazare. Über 30 000 Menschen füllen an
diesem schwülen Wochenendabend den Ramlila Ground. Viele tragen das
traditionelle Gandhi-Käppi, darauf handgeschrieben in Hindi oder Englisch:
»Ich bin Anna.« Auf der Tribüne vor einer
gigantischen Leinwand mit dem Bildnis Mahatma Gandhis im Schneidersitz der
»neue Gandhi«, durch das Fasten körperlich geschwächt, doch nach wie vor in
kämpferischer Stimmung. Dazu seine Führungsmitglieder Kiran Bedi, ehemals
hochdekorierte Polizeichefin, Prashant Bhushan, ein prominenter Rechtsanwalt,
Shanti Bhushan, früherer Justizminister Indiens, sowie Arvind Kejriwal und
Manish Sisodia. Frenetischer Jubel bricht aus,
als Kiran Bedi durchs Mikrofon ruft: »Anna ist Indien. Indien ist Anna.« Kejriwal erklärt, dass der Regierungsentwurf schwach
sei, die Bestechung schütze und jene hinter Gitter bringe, die Beschwerde
gegen Bestechungspraktiken erheben. »Der Entwurf braucht eine völlige
Neufassung«, sagt er unter tosendem Beifall. ...weiter bei NEUES-DEUTSCHLAND.de 21.08.11: Proteste für strengeres
Korruptionsgesetz in Indien weiten sich aus
Die Massenproteste für ein schärferes Gesetz gegen die Korruption in Indien weiten sich aus. In der Hauptstadt Neu Delhi versammelten sich am Sonntag nach Medienberichten rund 30'000 Menschen auf dem Ramlila-Gelände. Neu Delhi. – Dort will der
Aktivist Anna Hazare Regierung und Parlament mit einem Hungerstreik zur
Verabschiedung des Gesetztes zwingen. Der 74-jährige
Hazare nimmt bereits seit sechs Tagen keine Nahrung zu sich. Auch in Mumbai,
Bangalore, Chennai und weiteren indischen Städten gingen Zehntausende auf die
Strassen. Nach Protesten im Frühjahr
hatte die Regierung Anfang August ein Anti-Korruptions-Gesetz ins Parlament
eingebracht. Dieser Entwurf geht Hazare und seinen Mitstreitern jedoch nicht
weit genug, weshalb sie einen eigenen schärferen Gesetzesvorschlag
durchsetzen wollen. Die Kongresspartei, die die
Mehrheit im Parlament innehat, signalisierte unterdessen
Kompromissbereitschaft. Der Vorsitzende des für Gesetzgebung zuständigen
Ausschusses, Abhishek Manu Singhvi, sagte am Sonntag, den Abgeordneten liege
Hazares Gesetzentwurf vor. «Wir werden diesen und andere Vorschläge, die uns gemacht werden, eingehend prüfen (...) Geben Sie uns eine Chance.» Bereits am Samstag hatte Premierminister Manmohan Singh erklärt, seine Regierung sei zu einer Diskussion über die Ausgestaltung des Gesetzes bereit. 20.08.11: China und Indien heizen Goldmarkt an
Angesichts der Börsenturbulenzen ist der Goldpreis erstmals über 1880 Dollar je Unze gestiegen. Aktuelle Marktzahlen lassen einen weiteren Anstieg erwarten. Denn die Nachfrage ist weiter gewaltig - in der westlichen Welt, vor allem aber in den Schwellenländern. Von Christoph Rottwilm Hamburg - In der Wirtschafts-
und Finanzwelt scheint derzeit vieles unsicher, nur eines nicht: Gold. Das
ist wohl zumindest die Ansicht vieler Investoren und Käufer des Edelmetalls.
Anders ist der Höhenflug kaum zu erklären. Am Freitag übersprang der
Goldpreis erstmals die Marke von 1880 Dollar je Feinunze (etwa 31 Gramm). In
der Spitze kostete eine Unze 1881 US-Dollar (Stand Freitagnachmittag). Damit
wurde das Rekordhoch vom Vortag bei knapp 1830 Dollar deutlich übertroffen.
Allein in der laufenden Woche hat der Goldpreis um etwa 140 Dollar zugelegt. Ein wesentlicher Grund für die
starke Goldnachfrage ist Beobachtern zufolge die Verunsicherung an den
internationalen Börsen. Am Donnerstag waren die Aktienkurse weltweit abermals
eingebrochen. Allein der deutsche Leitindex Dax verlor beinahe 6 Prozent und verzeichnete
den höchsten Tagesverlust seit 2008. Am heutigen Freitag setzt sich der
Kursrutsch fort, der Dax notiert wieder tief im roten Bereich. Die Sorgen unter den Anlegern
sind offenbar groß: Wie endet die Euro-Schuldenkrise? Was wird aus der Konjunktur
in Europa und vor allem in den USA, wo die letzten Konjunkturdaten am
Donnerstag erneut Befürchtungen nährten? Und schließlich: Gelingt es den
Schwellenländern, trotz der Schwäche des Westens auf ihrem Wachstumspfad zu
bleiben? Viele von ihnen haben schließlich bereits mit erheblichen
Inflationsproblemen zu kämpfen. Den Goldpreis beflügeln all
diese Bedenken. Vor allem Inflationssorgen sowie tatsächliche Entwicklungen
in diese Richtung sorgen stets für Auftrieb. Dass dies auch diesmal der Fall ist,
zeigen aktuelle Zahlen des World Gold Council (WGC), einer internationalen
Organisation der Goldindustrie, zur Nachfrageentwicklung im zweiten Quartal
2011. ...weiter bei MANAGER MAGAZIN.de 17.08.11: Indien friert Beziehungen zu Dänemark
ein
Indien protestiert gegen die Entscheidung eines dänischen Gerichts, den mutmaßlichen Waffenschmuggler Niels Holck nicht auszuliefern. Indien hat seine Beziehungen
zu Dänemark eingefroren. Das teilte Außenministerin Lene Espersen am Dienstag
unter Berufung auf den dänischen Botschafter in Neu Delhi mit. Grund ist die
Entscheidung eines dänischen Gerichts, den mutmaßlichen Waffenschmuggler
Niels Holck nicht auszuliefern. Bis auf weiteres müssen nun alle Kontakte zwischen den Ländern über das indische Außenministerium abgewickelt werden. Das bedeute de facto einen Boykott, sagte Espersen. Sie bezeichnete die indische Entscheidung als "klar negative Entwicklung", insbesondere als Indien ein "extrem wichtiger Partner" sei. (...weiter bei DiePresse.com) 15.08.2011: Unabhängigkeitstag - Medwedew
gratuliert
Russlands Präsident Dmitri Medwedew hat am Montag der indischen Präsidentin Pratibha Devisingh Patil und Ministerpräsident Manmohan Singh zum Tag der Unabhängigkeit gratuliert, meldet der Kreml-Pressedienst am Montag. „Neben der Bewahrung der
nationalen Eigenart und der einmaligen jahrhundertealten Traditionen legt Ihr
Land ein eindrucksvolles Tempo der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung,
des wissenschaftlich-technischen wie auch des kulturellen und humanitären
Fortschritts an den Tag. Indien genießt mit Recht ein hohes Ansehen auf dem
internationalen Schauplatz und trägt aktiv zur Aufrechterhaltung der
Stabilität und der Sicherheit in Asien und im globalen Ausmaß bei“, hieß es. ...weiter
bei RIA NOVOSTI 15.08.2011: IndoPak: Rivalität lähmt gesamte
Region
Die Feindschaft zwischen Pakistan und Indien hemmt nicht nur die Länder selbst in ihrer Entwicklung, sondern eine ganze Region - und das 64 Jahre nach der Unabhängigkeit von der britischen Kolonialherrschaft. Am 14. und 15. August 2011
feierten Pakistan und Indien ihren Unabhängigkeitstag. 1947 endete die
britische Kolonialherrschaft. Viel ist über die Rivalität der beiden Nachbarn
geschrieben worden, die weit mehr als eine Million Menschen das Leben
gekostet hat. Und dabei werden die beiden Nuklearmächte Pakistan und Indien
oft als ungleiche Brüder bezeichnet. Der eine: Indien - groß, strahlend, von
der Welt geliebt und hofiert. Der andere: Pakistan - klein, ungeliebt und
isoliert. Selbstbewusst fordert Indien
einen ständigen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Es kann mit
Wachstumsraten von durchschnittlich acht Prozent in den letzten Jahren
aufwarten und wird als Supermacht der Zukunft gehandelt. Pakistan gilt unter einigen
Beobachtern bereits als "failed state" - gescheiterter Staat, als
unkontrollierbar und als sicherer Rückzugsort für Terroristen und
Extremisten. Das Beispiel Osama Bin Ladens hat es gezeigt. Viele ungelöste Probleme
Zusammen leben mehr als ein
Fünftel der Weltbevölkerung in den beiden Ländern. Drei Kriege haben die
Erzrivalen gegeneinander geführt - zwei davon um den Dauer-Zankapfel
Kaschmir. Doch der immer noch ungelöste
Kaschmirkonflikt ist nur eines von vielen Problemen, so der pakistanische
Politikwissenschaftler Sajjad Naseer aus Lahore: "Zum Beispiel gab es
vor 1984 die Diskussion um den Grenzverlauf auf dem Siachen-Gletscher nicht,
die Sir Creek-Diskussion um die maritimen Grenzen zwischen den beiden Staaten
oder die Streitigkeiten um die geplanten Staudammprojekte in Indien. Es geht
eben jetzt nicht mehr nur um Kaschmir, sondern um viel mehr." Bis 2014 will sich die USA aus
Afghanistan zurückziehen. Da Washington nun auch Pakistan, ihrem wichtigsten
Verbündeten im Kampf gegen den Terror, nicht mehr uneingeschränkt vertraut,
glaubt der Politologe Sajjad Nasser, dass neue Spannungen zwischen Indien und
Pakistan nicht ausbleiben werden. Denn beide Länder wollen bei
der Neuordnung der regionalen Machtverhältnisse mitreden und den geplanten
Rückzug der USA für sich nutzen: "Die wichtigste Gemeinsamkeit zwischen
beiden Ländern besteht darin, dass auf beiden Seiten große Armut herrscht.
Nur wenn es Frieden gibt, kann es Fortschritt geben." Fortschritt gründe
nun mal auch auf Handel: "Deshalb müssen wir jetzt realisieren, dass im
Zentrum aller Anstrengungen die bilateralen Beziehungen stehen müssen, die es
zu verbessern gilt und die dürfen auf keinen Fall von externen Ereignissen
abhängen." ...weiter
bei DW-WORLD.de 14.08.2011: Aus Indien kommen die meisten Spam-Mails
Der Kaspersky-Spam-Report Juni 2011 belegt: Im Juni kamen die meisten Spam-Mails aus Indien (16,4 Prozent). Den größten Zuwachs bei der Herkunft illegaler Werbemails verzeichnete Brasilien mit 11,2 Prozent und damit Platz zwei. Auf Platz drei der Spam-Herkunftsländer lag Indonesien. Deutschland tauchte nicht unter den Top-20-Ländern im Bereich Spam-Herkunft auf. ...mehr bei ITSecCity.de 09.08.2011 Video: Tausende hoffen vergeblich auf
Hilfe
Seit Wochen leiden die Menschen in Uttar Pradesh unter den andauernden Regenfällen. Schwere Überschwemmungen zwangen bereits Tausende Menschen, ihre Häuser zu verlassen. Ganze Landabschnitte wurden
von Wassermassen bedeckt, Gebäude zum Einsturz gebracht, die Ernten
vernichtet. Die Regierung indes schickt keine Hilfe. zum Video bei STERN.de 08.08.2011: Ölteppich bedroht Strände von Mumbai
Nach einem Schiffsunglück 14 Kilometer vor der Küste der Stadt Mumbai fließen stündlich zwei Tonnen Öl ins Meer und verschmutzen die Strände der indischen Metropole. Das Schiff war unterwegs in einen Sturm geraten und gesunken. Nach dem Untergang eines
Frachters vor Mumbai ist Öl aus dem Schiff ausgelaufen und hat die Küste vor
der indischen Metropole verschmutzt. Das Öl sei am Strand sowie in den
nahegelegenen Gewässern entdeckt worden, teilte das für die Küstenwache
zuständige Verteidigungsministerium mit. Luftaufnahmen zeigten, dass das Öl
sich über eine Strecke von 13 Kilometern ausgebreitet habe. Die Küstenwache
setze Dispersionsmittel ein, um das Öl zu zersetzen, teilte das
Generaldirektorat für Schifffahrt mit. ...weiter bei FAZ.net 05.08.2011: Krebs? Sonia Gandhi in den USA
operiert
Sonia Gandhi, die Präsidentin der regierenden indischen Kongresspartei, ist in den USA operiert worden. Die 64-Jährige werde in einer Krebsklinik in New York behandelt, berichtet das Magazin "Tehelka". Sonia Gandhi, die Präsidentin
der regierenden indischen Kongresspartei, ist in den USA operiert worden.
Parteisprecher Janardhan Dwivedi erklärte in Neu Delhi, Gandhi erhole sich
von dem erfolgreich verlaufenen Eingriff, ohne aber nähere Angaben zum Ort
oder der Art der Operation zu machen. Das indische Magazin
"Tehelka" berichtet, die 64-jährige Politikerin werde in einer
Krebs-Klinik in New York behandelt. Ihr Sprecher hatte am Donnerstag gesagt,
sie werde zwei oder drei Wochen im Ausland bleiben. ...weiter bei OTZ.de 26.07.11: Nach Mumbai-Anschlägen Verdächtiger
festgenommen
Zwei Wochen nach der Anschlagsserie in der indischen Finanzmetropole Mumbai hat die Polizei im Nachbarland Nepal einen ersten Tatverdächtigen festgenommen. Spezialeinheiten der Polizei hätten einen Inder festgenommen, sagte ein nepalesischer Polizist in der Hauptstadt Kathmandu am Dienstag. Der Verdächtige sei am Samstag in seiner Wohnung in Kathmandu gestellt worden. Anderen Berichten zufolge handelt es sich bei dem Mann um
einen Nepalesen muslimischen Glaubens. Auf seinem Mobiltelefon seien
verdächtige SMS-Nachrichten entdeckt worden, ...weiter bei KLEINEZEITUNG.at 26.07.11: Indien und Pakistan bereiten
Friedensgespräche vor
Neu-Delhi - Ranghohe Regierungsvertreter aus Indien und Pakistan sind am Dienstag in Neu-Delhi zusammengekommen, um ein Treffen der Außenminister der beiden verfeindeten Länder vorzubereiten. Auf der Tagesordnung standen dabei vor allem vertrauensbildende Maßnahmen und der Handel. Die Friedensgespräche auf Ministerebene sind für (den morgigen) Mittwoch geplant. ...weiter bei NET-TRIBUNE.de 26.07.11: Leitzinserhöhung: Zentralbank
überrascht die Marktbeobachter
Mumbai 26.07.2011 (www.emfis.de) Die erwartete Leitzinserhöhung der indischen Zentralbank fiel höher aus, als erwartet. Dabei hatten neueste Daten zuletzt die Hoffnung genährt, dass sich die Inflation verlangsamen wird. Die Reserve Bank of India
(RBI) hat den Leitzins um 50 Basispunkt auf 8,0 Prozent heraufgesetzt. Eine
solch drastische Erhöhung hatte keiner der Marktbeobachter erwartet. Ein
Großteil der Volkswirte war lediglich von einer Heraufsetzung um 25
Basispunkte ausgegangen. Nach dieser Entscheidung legte der Wechselkurs der
indischen Rupie zu, während die Aktienkurse an Indiens Börsen fielen. Dies
ist die elfte Leitzinserhöhung seit März 2010. Indien hat derzeit mit einer
der weltweit höchsten Inflationsraten zu kämpfen ...weiterlesen bei EMFIS.de Lies zu diesem Thema auch den Beitrag "Indien: Verlangsamt sich die Inflation?" auf www.emfis.de 22.07.11: Indien: Verlangsamt sich die Inflation?Mumbai 22.07.2011 (www.emfis.de) Die zurückgegangene Teuerungsrate bei Nahrungsmitteln nährt die Hoffnung, dass die grassierende Inflation auf dem Subkontinent bald nachlässt. Dennoch wird für nächste Woche eine neue Leitzinserhöhung erwartet. Die Preise für Primärartikel, zu denen sowohl Nahrungsmittel, als auch Non-Food-Artikel gehören, verteuerten sich im gleichen Zeitraum um 11,13 Prozent. In der Vorwoche hatte dieser Wert noch bei 11,58 Prozent gelegen. 15.07.11: Indien hält an Friedensdialog mit
Pakistan fest
Indien hält trotz der Anschlagsserie weiter an dem Friedensdialog mit Pakistan fest. Derweil fahnden die Behörden mit Hochdruck nach den Attentätern - und sichten neues Beweismaterial. Neu DelhiIndien fühlt sich
nach eigener Aussage auch nach der Anschlagsserie in Mumbai dem
Friedensdialog mit Pakistan verpflichtet. Damit trat die Regierung in
Neu-Delhi Spekulationen entgegen, die die drei Bombenattentate mit 17 Toten
in Verbindung mit dem Nachbarland bringen. Indien teilte mit, Termine für die
nächste Verhandlungsrunde auszuarbeiten, die noch für diesen Monat erwartet
wird und an der voraussichtlich ranghohe Vertreter beider Länder teilnehmen
werden. Die pakistanische Regierung hatte die Anschläge eilig
verurteilt und eine angemessene Reaktion Indiens begrüßt. Der pakistanische
Ministerpräsident Yousuf Raza Gilani teilte mit, er sei zufrieden, dass beide
Länder ihren Dialog fortsetzten und sich nicht von Terroristen gegeneinander
aufbringen ließen. ...weiter bei HANDELSBLATT.com 14.07.11: Am Tag nach der Anschlagsserie von
Mumbai:
Anschlagsserie von Mumbai: Neue Angst vor koordinierten Attentaten. Indische Regierung ruft Bevölkerung zur Ruhe auf Zum zweiten Mal innerhalb von
knapp drei Jahren wurde Mumbai von einer Terrorserie erschüttert. Die Welt
reagiert entsetzt auf die Bluttat. Die indische Regierung mahnt zur Ruhe und
korrigiert die Opferzahl leicht nach unten. Die Anschlagsserie in der
westindischen Finanzmetropole Mumbai ist international scharf verurteilt
worden. Die „wahllose Gewalt gegen Zivilisten“ sei durch nichts zu
rechtfertigen, sagte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon nach Angaben seines
Sprechers in New York. US-Präsident Barack Obama sprach von einem
„abscheulichen Angriff“. Bundeskanzlerin Angela Merkel drückte den
Hinterbliebenen der Todesopfer und den Verletzten ihre Anteilnahme aus. Bei der koordinierten
Explosion dreier Sprengsätze waren am Mittwoch in Mumbai 17 Menschen getötet
worden. Mehr als 130 weitere wurden nach offiziellen Angaben verletzt. Die
Opferzahl könne sich aber weiter ändern, hieß es. Zuvor war von 21 Toten und
mehr als 140 Verletzten die Rede gewesen. Keine heiße Spur
Einen Tag nach den Anschlägen
gebe es noch keine heiße Spur, welche Terrorgruppe dafür verantwortlich sei,
sagte Innenminister Palaniappan Chidambaram. Es habe keine geheimdienstlichen
Hinweise auf einen Anschlag in Mumbai gegeben. Die Bomben hätten
Ammoniumnitrat enthalten und seien nicht ferngezündet worden.
Ministerpräsident Manmohan Singh rief die Menschen auf, Ruhe zu bewahren und
zusammenzustehen. Die indische Polizei lehnte es am Mittwoch ab, über die
Urheber der Anschlagsserie zu mutmaßen. In indischen Medien wurde über eine
Verwicklung radikaler Islamisten spekuliert ...weiter bei FOCUS.de (mit akt. REUTERS Video) 13.07.11: Explosionen in Mumbai - Zahl der Toten steigtMumbai (RPO). Bei einer offenbar koordinierten Anschlagsserie sind in der indischen Finanzmetropole Mumbai am Mittwoch mindestens 21 Menschen getötet und 113 weitere verletzt worden. Drei Explosionen ereigneten sich fast zeitgleich mitten im Berufsverkehr an besonders belebten Orten. Innenminister Palaniappan Chidambaram erklärte, die Behörden gingen von einem koordinierten Terroranschlag aus. Die erste Detonation erschütterte nach Polizeiangaben am Abend den berühmten Juwelier-Basar, nur eine Minute später folgte eine Explosion im Geschäftsviertel Opera House. Kurz darauf explodierte ein Sprengsatz im Wohnviertel Dadar in der Innenstadt. ...weiter bei RP-ONLINE.de 11.07.11: Zug-Katastrophe: Opferzahl steigtNach dem schweren Zugunglück in Indien dauern die Bergungsarbeiten an. Die Zahl der Todesopfer liegt derzeit bei mindestens 67. Zugleich können jedoch auch zahlreiche Überlebende gerettet werden. Nach dem schweren Zugunglück im Norden Indiens ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 67 gestiegen. Wie die Polizei mitteilte, wurden in der Nacht weitere Leichen aus den zerstörten Waggons des Personenzuges geborgen. ...weiter bei N-TV.de 10.07.11: Tote bei Zugsunglück in IndienDer Howrah-Kalka-Express ist entgleist. Überlebende müssen aus Trümmern befreit werden (sda/dpa/afp) Bei einem schweren Zugsunglück im Norden Indiens sind am Sonntag mindestens 21 Reisende ums Leben gekommen. Etwa 150 Menschen seien verletzt worden, als im Bundesstaat Uttar Pradesh 13 Waggons eines voll besetzten Personenzuges bei hoher Geschwindigkeit entgleisten. Zahlreiche Menschen seien noch in den zerstörten Waggons eingeschlossen, sagte der Sprecher der örtlichen Polizei, Sunil Rai. Das Unglück ereignete sich südöstlich der Millionenstadt Kanpur. Wie ein Eisenbahnsprecher mitteilte sind die Rettungsarbeiten in vollem Gange. Die Einsatzkräfte setzten Schweißbrenner ein, um Überlebenden aus den Trümmern zu befreien. ...weiter bei NZZ.ch 10.07.11 Kerala: Schatzsuche in Indien vorerst gestopptOberstes Gericht untersagt das Öffnen einer weiteren Kammer im Padmanabhaswamy Tempel In Indien hat es beim Rennen um den Tempelschatz vorerst einen Bremser gegeben. Das Oberste Gericht hat das Öffnen der letzten Gewölbekammer eines Tempels im Süden des Landes untersagt. Das Oberste Gericht Indiens hat die mit Spannung erwartete Fortsetzung der Schatzsuche in einem Hindu-Tempel im Süden des Landes vorerst gestoppt. Die ursprünglich für diesen Freitag geplante Öffnung der letzten noch verschlossenen Tempelkammer wurde auf richterliche Anordnung verschoben. Weitere Beratungen am DonnerstagZunächst müssten alle bisherigen Funde katalogisiert und
archäologisch bewertet werden. Am kommenden Donnerstag werde das Gericht über
das weitere Vorgehen beraten, berichtete die Nachrichtenagentur IANS. ...weiter bei NZZ.ch Maharadscha verzichtet auf GoldschatzNeu Delhi (RPO). Die Maharadscha-Dynastie von Travancore erhebt keine Eigentumsansprüche auf den kürzlich entdeckten milliardenschweren Tempelschatz im Bundesstaat Kerala. "Das ist ein öffentlicher Tempel. Nichts darin gehört
irgendeinem Familienmitglied; der Schatz gehört dem Gott
Padmanabhaswamy", sagte das Oberhaupt der Dynastie, Prinz Raja Marthanda
Varma, laut der Tageszeitung "Times of India" vor dem Obersten
Gericht in Neu Delhi. ... weiter bei RP-ONLINE.de Der Fluch des VishnuHinter der Tür zur letzten Kammer lauert der Fluch des Vishnu. Wer das Gewölbe öffnet, muss mit dem Zorn der mächtigen Hindu-Gottheit rechnen. So zumindest heißt es in der Familie der Maharadschas von Travancore. Weiterhin wird über die bisherigen Funde spekuliert. Um eine halbe Tonne Goldmünzen soll es sich handeln, hinzu kommen säckeweise Diamanten und eine eineinhalb Meter hohe Vishnu-Statue aus purem Gold. Sechs Kammern wurden bereits geöffnet. Die Öffnung der letzten und siebten Kammer steht noch bevor. Die Summe könnte sich also noch erhöhen, wenn denn Vishnu die Archäologen mit seinem Fluch verschont. 07.07.11: Bahn rammt Bus: 35 Tote bei Zugunglück
in Indien
Ein Bus mit einer Hochzeitsgesellschaft wurde an einem Bahnübergang im Bundesstaat Uttar Pradesh von einem Personenzug erfasst. Viele Tote. Neu Delhi. Die Kollision eines
Zuges mit einem Reisebus hat in Nordindien mindestens 35 Menschen das Leben
gekostet. Der Bus habe wegen einer gebrochenen Achse an einem ungesicherten
Bahnübergang anhalten müssen, sagte Behördensprecher Selva Kumar. Der Zug
habe den Bus gerammt und mehr als 500 Meter mitgeschleift. Mindestens 39
Menschen wurden verletzt. Alle Opfer saßen im Bus und
waren auf der Rückfahrt von einer Hochzeitsfeier, wie Kumar erklärte. Die
Braut und der Bräutigam saßen in einem anderen Fahrzeug... mehr bei ABENDBLATT.de 07.07.11: Riesenaufträge für Airbus
Milliardenauftrag aus Indien für Airbus: Die Fluggesellschaft IndiGo hat 180 Flugzeuge des Typs A320 bestellt. Es handele sich um den größten Einzelauftrag für Passagierjets in der Geschichte der kommerziellen Luftfahrt, berichtete die EADS-Tochter Airbus am Dienstagabend. Die malayische Billig-Airline
Air Asia will außerdem angeblich 300 Maschinen vom Typ A320neo ankaufen –
deutlich mehr als ursprünglich geplant. Es wäre der größte Deal, den die
Luftfahrt-Branche je erlebt hat. Rund zwei Wochen nach dem
Rekordauftrag für Airbus legt AirAsia noch einmal nach. Das Unternehmen
stockt den bislang größten Einzelauftrag in der Luftfahrt-Geschichte um
weitere 100 Flugzeuge auf, wie es am Mittwoch aus mit den Gesprächen
vertrauten Kreisen hieß. Damit bestellt AirAsia für 27 Milliarden Dollar nach
Listenpreis insgesamt 300 Maschinen der modernisierten, energieeffizienten
A320neo-Serie, sollte das Geschäft bestätigt werden. ...weiter bei FOCUS.de 06.07.11: Indien kann den Goldpreis treiben
London (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "CashBulls.net" haben einen Beitrag zu Indien veröffentlicht. Nachfolgend finden Sie den genauen Wortlaut des Berichts: Die Kauflaune in Indien ist
ungebrochen. Seit Monaten beobachten Experten eine immer weiter steigende
Nachfrage nach Gold in dem asiatischen Land. Zuletzt hat sich die
Goldnachfrage auf Monatsbasis weit mehr als verdoppelt. Indische Experten
gehen daher inzwischen davon aus, dass das Land 2011 einen neuen Rekord bei
der Goldeinfuhr schaffen wird. 2010 importierte der
Subkontinent 958 Tonnen Gold. Im laufenden Jahr sollte die Marke von 1.000
Tonnen locker geknackt werden. Allerdings richtet sich der Blick bei dieser
Vorhersage auch sorgenvoll Richtung Himmel... weiter bei AKTIENCHECK.de Startseite | Online-Tour | Sanfter Tourismus | KD-Publikationen | Fotogalerien | Was uns erwartet | Reiseregionen: Kerala - Rajasthan - Orissa - Gujarat | KD-Forum: Kerala-Forum – Rajputana-Forum – Kalinga-Forum – Interaktives Forum | Die Routenpläne | Reisehinweise | News-Bereich | NewsLetter an-/abmelden | Ayurveda in Kerala | Ganesh & Konsorten | Wetterbericht Indien | Termine & Preise | Reiseantrag | English Area | Interessante Links | Indienkunst & Ebay | Indienkunst-SHOP | |