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Das Auf und Ab des Euro auf dem Devisenmarkt sind wir gewöhnt. Also dachten war beim jüngsten Absturz unserer Gemeinschaftswährung auch wieder: Der bekrabbelt sich bald wieder. Aber jetzt – vier Wochen später – mehren sich die Zweifel am Euro. Es ist nicht nur, dass uns Indienreisenden fast 10% der Reisekasse geklaut werden. Wir sollten schnellstens aus dem Euroverbund ausscheren. Das meinen immer mehr namhafte Finanz- und Wirtschaftsexperten. Doch Angela gefällt sich derweil in der Rolle der Verkaufsleiterin ihrer Schirmfabrik.
Auf dem Foto rechts stimmt irgendetwas nicht so ganz, war mein erster Gedanke – und dann dachte ich, das ist doch genau umgekehrt. Stimmiger kann man doch die Beziehungen der Menschen nicht optimieren. Aber nicht zu viel verraten – was meine ich wohl ?
Die fehlenden Helme sind es jedenfalls nicht.
Ein buntes Potpourri aus Fotos und Reports wird nun aber von solchen Existenzängsten ablenken. Denn die Welt hat ja immer gute und schlechte Nachrichten zu gleichen Teilen.
Khamaghani, Euer ![]()
Bernd
Zum Tage:

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Für 1 Euro gibt's
in Indien ca. 64,45 Rupien (für
Euro-Banknoten, TC oder mit ec-Karte am Geldautomaten ATM) |
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R14 15.2.12
RAJASTHAN m. Annette & Ulrich, die für 3-5 Wochen nette Mitreisende suchen (Reiseroute) K16
15.02.12 (Reiseplan) KERALA mit Wulf für 3 Wo (4 Wo mögl)
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INHALT Nr. 646 |
Das Vor-/Zurückblättern zwischen den Ausgaben
funktioniert nur im Onlinearchiv !
Wenn junge
Männer keine Bräute finden
Anneli
II: "Weihnachten im
Keralabusch"
Bald
Visa-Erleichterungen für deutsche Touristen?
Odisha, wo
sich die Verfolger zum Christentum bekehren
Ice-Man
aus Indien: Künstliche Gletscher im Himalaya
Die
Banane, die unbekannte Wunderfrucht
Ohne das
kleinste bisschen Rücksicht auf Verluste
Fettnäpfchenführer
Indien: Up, up and away
Die
wichtigsten Kapitel bei KD-online
Die weitverbreitete Abtreibung weiblicher Föten führt in manchen Regionen Indiens zu einem folgenschweren Frauenmangel - Andrea Spalinger, Sorkhi
Weil in Haryana seit Jahren systematisch weibliche Föten abgetrieben werden, finden junge Männer in dem nordindischen Staat keine Bräute mehr. Mit dem akuten Frauenmangel geraten alte Traditionen wie Mitgift und Kastensystem ins Wanken.
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Rajesh Kumar ist 22-jährig und hat damit das aus seiner Sicht ideale Heiratsalter bereits überschritten. Der junge Mann würde gerne eine Familie gründen, doch die Suche nach einer Braut erweist sich als schwieriges Unterfangen. Sein Vater ist Bauer, doch das Land ist viel zu klein, als dass die Familie davon leben könnte. Deshalb flickt Rajesh Reifen von Autos und Motorrädern. «Das ist kein gutbezahlter Job, und wenn man ein armer Schlucker wie ich ist, findet man heutzutage keine Ehefrau mehr», stellt der schäbig gekleidete junge Mann resigniert fest.
Rajesh steht mit seinem Problem nicht alleine da. In Sorkhi, einem Dorf im Distrikt Hisar im nordindischen Gliedstaat Haryana, herrscht akuter Frauenmangel. Selbst der Immobilienhändler Narender Kumar ist noch immer ledig. Obwohl der 28-Jährige gut verdient, glaubt er nicht, bald eine Frau zu finden. Die Situation sei ernst, sagt der selbständige junge Unternehmer. Seine zwei älteren Brüder seien ebenfalls noch unverheiratet. Die Familien im Distrikt verheirateten ihre Töchter nur noch mit Männern, die einen sicheren Job bei der Regierung hätten oder aber sehr viel Land besäßen. In den umliegenden Dörfern sind ähnliche Klagen zu hören. Die meisten Leute hier sind Bauern, doch weil das Land in jeder Generation unter den Erben aufgeteilt wird, besitzen sie oft nur ein winziges Stück Acker.
Der Männerüberschuss sei nichts Neues, meint Hawa Singh Chahal, ein Sozialarbeiter aus Sorkhi. Seit Jahrzehnten leide Haryana unter einem Mangel an Bräuten. In den letzten Jahren habe sich die Lage aber zunehmend verschärft. Junge Männer aus allen sozialen Schichten und Kasten fänden heute keine Ehefrauen mehr.
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Der Grund für das demografische Ungleichgewicht sind die traditionelle Präferenz von Söhnen und die Abtreibung weiblicher Föten, die sich mit wachsendem Wohlstand in Indien in den letzten zwanzig Jahren akzentuiert hat (siehe Kasten). Weil Haryana einer der am schlechtesten abschneidenden Staaten landesweit ist, was das Geschlechterverhältnis angeht, stellt der Frauenmangel hier längst nicht mehr nur ein statistisches Problem dar.
Der nordindische Staat zählt rund 25 Millionen Einwohner. In der untersten Altersgruppe (bis 6 Jahre) wurden bei der Volkszählung 2011 pro 1000 Knaben 830 Mädchen registriert. Konkret heisst dies, dass auf 1,8 Millionen Knaben in dieser Altersklasse 1,49 Millionen Mädchen kommen und damit künftig über 300.000 Bräute fehlen werden.
Birbal Choudhary ist zwar nur ein einfacher Bauer. Er kann das Phänomen mangelnder Bräute aber besser erklären als jeder Soziologe. Der heute 40-Jährige hat jahrelang vergebens eine Frau gesucht, bis er vor sechs Jahren schliesslich entschied, etwas höchst Unkonventionelles zu tun und eine «Fremde» zu heiraten. Seine zehn Jahre jüngere Frau Srija stammt aus dem südlichen Gliedstaat Kerala, und als sich die beiden bei der Hochzeit zum ersten Mal sahen, konnten sie sich nicht unterhalten, weil sie kein Hindi und er kein Malayalam sprach. Vermittelt hatte die Ehe eine Frau aus Kerala, die im Nachbardorf lebt und laut Birbal die erste fremde Braut in der Gegend war.
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Im Dorf sorgte seine Hochzeit mit Srija erst für einige Aufregung, werden bei (mehrheitlich immer noch) arrangierten Ehen in Indien in der Regel doch Partner aus derselben Kaste, und das heisst aus der Region, ausgesucht. Srija sprach nicht nur eine andere Sprache und gehörte einer anderen Kaste an als Birbal. Die Braut aus dem Süden war auch gebildeter und selbständiger als die Frauen im Dorf und bedeckte ihr Gesicht nicht, wie in Haryana üblich. Am Anfang sei es für sie beide schwierig gewesen, gesteht Birbal ein. Doch weil es ihm sehr wichtig gewesen sei, eine Familie zu gründen, habe er das Geschwätz der Leute einfach ignoriert.
Frauenüberschuss in KeralaLaut einer Studie der medizinischen Zeitschrift «Lancet» dürften im letzten Jahrzehnt allein in Indien bis zu 6 Millionen Mädchen abgetrieben worden sein. Die Anzahl der Frauen pro 1000 Männer hat sich seit Anfang der neunziger Jahre kontinuierlich vermindert. In der untersten Altersgruppe (bis 6 Jahre) wurden bei der Volkszählung 1981 pro 1000 Knaben 971 Mädchen registriert. 1991 waren es 945, 2001 927 und 2011 nur noch 914. Das frappanteste Ungleichgewicht weisen reiche Viertel Delhis und anderer nordindischer Großstädte auf. Sehr viel besser als der Norden schneidet der Süden ab. In Kerala, dem – was Bildung und Entwicklung angeht – fortschrittlichsten Gliedstaat, gibt es sogar einen Frauenüberschuss. 2011 wurden dort 1084 Frauen auf 1000 Männer gezählt. |
Birbal besitzt zwei Büffel und ein kleines Stück Land, auf
dem er Weizen anbaut. Er lebt in einem Haus, das alles andere als luxuriös
ist, aber doch geräumiger als die meisten in Nordindien. «Am Anfang hat es
mir hier gar nicht gefallen», erzählt Srija. «Haryana ist viel ärmer und
schmutziger als Kerala, und ich war schockiert, dass die Leute hier ihre
Felder als Toiletten benutzen.» Sie habe sich geweigert, in das Haus
einzuziehen, bis Birbal im Hof eine kleine Toilette gebaut habe, sagt sie
lachend.
In der Zwischenzeit hat sich Srija an die Lebensumstände gewöhnt und sich integriert. Sie spricht fliessend Hindi und kocht lokale Speisen. Das Paar hat eine 5-jährige Tochter und einen 2-jährigen Sohn und macht einen glücklichen Eindruck. «Wenn ich Srija nicht lieben würde, wäre sie schon lange weggelaufen», meint Birbal schmunzelnd. «Doch ich weiss, welchen Wert eine Frau hat, und trage sie auf Händen.»
Der Bauer rät jedem, der keine Frau findet, eine Braut aus
Kerala zu nehmen. Sechs Männer aus dem Dorf seien seinem Beispiel gefolgt,
sagt Birbal, und überregionale Hochzeiten seien heute überall im Distrikt
üblich. «Ehefrauen aus anderen Staaten sind in Haryana regelrecht zu einer
Mode geworden», bestätigt Ravinder Kaur, Soziologieprofessorin am Indian
Institute of Technology in Delhi. Meistens komme über die Jahre eine ganze
Gruppe von Frauen aus der gleichen Region in einen bestimmten Ort, da die
ersten Bräute oft als Vermittlerinnen wirkten. In Hisar seien viele Frauen
aus Kerala anzutreffen. In anderen Distrikten Haryanas häuften sich Bräute
aus Westbengalen, Maharashtra, Assam oder Tripura. ...weiter
bei NZZ.ch
Weihnachten in Indien ist anders. Das hat Anneli bei ihrem zweiten Besuch auf der Farm der Familie Vettikavumgal auf angenehme Weise erfahren. Im Zentrum des Festes stehen Familie, selbst gebaute Krippen und eine Christmesse am 24. Dezember um Mitternacht, die mit viel Gesang und gewaltigem Feuerwerk bis in die frühen Morgenstunden des 1. Feiertags dauern kann. Eines aber wird vernachlässigt: Die Bescherung. Weihnachtsgeschenke gehören in Indien nicht zum Fest. Zwar übernehmen die Inder die westlichen Traditionen nach und nach – aber kommerzialisiert wie bei uns ist Weihnachten hier noch lange nicht
Den 24. Dezember verbrachte ich fast den ganzen Tag auf der Terrasse und beobachte Raju und die Kinder beim Bau der Krippe, die langsam aus allen möglichen Materialien entstand, die so auf der Farm zu finden waren, und mit Figuren herrlich gestaltet wurde – seht selbst. Diana schnitt aus Styroporresten kleine Päckchen, die sie liebevoll in Geschenkpapier einpackte und an den kleinen Tannenbaum neben der Krippe hängte.
KettenreaktionZu Bernds Frage, wie oft ich wohl auf das einzelne Fußkettchen angesprochen wurde: Ziemlich oft, und zwar aus zwei Gründen. Zum einen hat Bernd schon richtig gesagt, dass Frauen normalerweise an jedem Fuß ein Kettchen tragen; diese sind in Kerala aber (fast) immer aus Gold und eher filigran gearbeitet; meines habe ich mir 2003 bei einer Palasttour durch Rajasthan gekauft. Es ist aus Silber, aus gröberem Material und besitzt ein schönes Muster. Es fand neben den fragenden auch bewundernde Blicke. Bernd: Nicht, dass man für eine intensivere Kontaktaufnahme mit den Einheimischen irgendwelche Tricks braucht – aber die "1-Kettchen-Methode" fördert andere Reaktionen als die üblichen "What is your name" und "Where are you from?" Dialoge. |
Der Heiligabend selbst verlief so ganz anders, als wir es
in Deutschland gewohnt sind. Irgendwie war es ein
ganz normaler Tag wie sonst auch, mit den täglichen Aufgaben und Abläufen.
Einzig das ständige Knallen von Feuerwerk war ungewöhnlich an diesem Abend,
und immer wieder mal vernahm ich laute Trommelschläge und Gesang in der Nähe.
Irgendwann gegen 22 Uhr näherte sich ein Trupp Dorfjugend dem Haus, und jetzt
wurde mir auch klar, was ich da gehört hatte. Die Jugend zieht um die Häuser:
einer schlägt mit einem Knüppel auf einen großen leeren Kanister und die
anderen machen auch viel Lärm; eine Art Priester segnet die Familie, alle
bewundern die Krippe, das mit den typisch indischen Papier-Sternen
geschmückte Haus; zum Dank bekommen sie ein paar Rupien und ziehen dann
lärmend weiter zum nächsten Haus.
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Am nächsten Morgen kam schon gegen 8 Uhr ein Tuk Tuk, dem Jessy
und ihre drei Kinder, Zwillingsmädchen (14 Jahre) und Sohn Toni (8 Jahre)
entstiegen. Sie verbrachten die nächsten Tage auf der Farm und so war das
Haus voll - so wie Lovely es mag! Sonst ist sie meist den ganzen Tag alleine,
wenn Diana und Jamon um 8 Uhr das Haus verlassen, um mit dem Bus zur Schule
zu fahren; und sie kommen erst gegen 17 Uhr wieder zurück.
Ich machte an diesem Tag einen Spaziergang ins Dorf, um das Örtchen an einem Feiertag zu erleben…und was ich erlebte: Neben der Kirche gibt es eine Schule, an der die Schüler just an diesem Tag ein neues ökologisches Beet anlegen wollten. Und da ich mit meiner Kamera ihr Aufsehen erregte, war ich im Handumdrehen umringt von allen Schülerinnen und Schülern; sie führten mich zu ihrem Lehrer, der mich dann bat, den ersten Spatenstich für dieses Beet - sozusagen vor laufender Kamera zu machen. Es blieb natürlich nicht bei diesem einen Spatenstich, denn bis mich alle mit ihren Handys fotografiert hatten, hatte ich mehrfach den Spaten in den Boden gestochen. Zum Abschluss gab es dann noch ein Gruppenfoto. Ob wohl ein Artikel mit Bildern davon in der nächsten Schülerzeitung erscheint?!
Auf dem Rückweg fiel mir noch eine schöne Krippe am Nachbarhaus auf, die ich fotografieren wollte; und als ich den schmalen Weg hoch ging, wurde mir schon gewunken und die komplette Familie begrüßte mich. Und sie schenkten mir drei kleine Orangen - welch eine nette Geste, ich fühlte mich reich beschenkt!
Am zweiten Weihnachtstag fuhren wir alle zusammen mit dem Bus zu Amachis Bruder. Wir fielen schon an der ersten Bushaltestelle auf: eine indische Großfamilie in Begleitung einer großen dunkelblonden Europäerin, mit kurzen Haaren und bekleidet mit langen Hosen und
T-Shirt, die ständig Fotos macht. Wir mussten an einem Busbahnhof umsteigen und dort war aufgrund der vielen Menschen, die an diesem Tag zu Verwandten unterwegs waren, das gegenseitige Beobachten noch zahlreicher und vielfältiger.
Amachis Bruder besitzt ebenfalls ein sehr schönes Haus, und während ich mich vor der Tür mit einer der Töchter über ihre Ausbildung in Bangalore unterhielt, hielt am Nachbarhaus eine Art Van (mit drei Sitzreihen), aus dem - mitgezählt - 13 Personen aus- und einige Zeit später wieder einstiegen. Leider hatte ich in dem Moment nicht meine Kamera zur Hand, um dieses Köpfewirrwarr im Auto im Foto festzuhalten.
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Als wir uns am späten Nachmittag auf den Rückweg machten, zog just in diesem Moment ein Trauerzug die Straße entlang. Manche mögen mich für unsensible oder pietätlos halten, dass ich hiervon und von der Toten im offenen Sarg Fotos gemacht habe. Aber ich habe aufgrund meiner Ausbildung zur Sterbe- und Trauerbegleiterin sowie meinem jahrelangen ehrenamtlichen Engagement in der Kinderhospizarbeit keine Berührungsängste mit diesem Thema und bin interessiert an Ritualen in anderen Ländern.. Ich habe auf Madagaskar auch schon einer sog. Famadihana (Totemumwendung) beigewohnt.
So gingen die drei Weihnachtstage mit vielen neuen Eindrücken und beeindruckenden Erlebnissen zu Ende.
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Indien denkt darüber nach, die Visa-Bestimmungen für 13 Nationen weiter zu lockern. Von der neuen Regelung könnten dann auch deutsche Touristen profitieren: Sie könnten sich künftig die aufwendige Beantragung des Visums vor der Reise sparen und ihr Visum on Arrival (Visum bei Ankunft) beantragen.
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Aus dem Büro des indischen Premierministers war kürzlich zu hören, dass bei 13 Ländern Sicherheitsfragen keine so große Rolle mehr spielten, als dass man nicht die Einreise für Touristen ein wenig erleichtern könnte. Zu diesen Ländern gehören Deutschland, Spanien, Frankreich, Schweden, Russland, die Ukraine, Kasachstan, Brasilien, Südafrika, Malaysia, Thailand und Brunei. Erst kürzlich waren ähnliche Regelungen für Finnland, Luxemburg, Neuseeland und einige asiatische Länder erlassen worden.
Die Förderung des Tourismus ist ein wichtiges Ziel der indischen Regierung. Indien möchte seinen Anteil am internationalen Tourismus deutlich erhöhen und ergreift zur Erreichung dieses Ziels zahlreiche Maßnahmen wie die Ende Dezember 2011 gestartete Initiative „Clean India“.
Tourismusminister Subodh Kant Sahai sagte: „Unsere Regierung ist sich bewusst, dass wir die Infrastruktur im Land verbessern müssen. Gute Verbindungen zwischen den touristischen Zielen, ausreichende Hotelkapazitäten und Einrichtungen für Touristen müssen gewährleistet sein. Wir haben von den europäischen Ländern gelernt, dass die Förderung des Tourismus ein gutes Mittel ist, um finanzielle Engpässe im Haushalt zu überwinden.“
Zurzeit können Touristen aus Ländern, für die ein Visum on Arrival möglich ist, an den Flughäfen in Mumbai, Kolkata und Chennai ein Visum bei Ankunft beantragen. Ganz rund läuft das Programm jedoch noch nicht: Die Wartezeiten sind wohl ziemlich lang. Doch auch hier will die Regierung Abhilfe schaffen und hat das Ministerium für Zivilluftfahrt gebeten, den Vorgang deutlich zu beschleunigen. Zukünftig soll es auch in Goa, Hyderabad, Kochi und Bengaluru möglich sein, das Visum bei Ankunft zu beantragen.
Ab wann die Visa-Erleichterungen auch für deutsche Touristen gelten, ist noch nicht klar. Ich halte Euch auf dem Laufenden. (aus INDIEN AKTUELL)
Als ich heute die Trapeznummer des Duos Artemiev sah, dachte ich an den kleinen Straßenzirkus, der vor vielen Jahren durch unser Dorf in Kerala zog. Für ein paar Vorstellungen richtete sich die Artistenfamilie aus Tamil Nadu im Gerümpel am Straßenrand ein. Das muss ich mir ansehen, denke ich.
Da ist der Vater mit den verfilzten Rastasträhnen und dem blutigen Rücken. Der erzählt mit heiserer, gutturaler Stimme Dramatisches. Die Passanten sollen stehen bleiben und keinesfalls die große Show versäumen. Die korpulente Mutter schlägt die Trommel dazu und unterstreicht jeden Satz des Gatten mit einem lauten "Ah!" (Was hier soviel wie 'Ja' bedeutet).
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Und tatsächlich: Schon als der Vater an einer 5 Meter langen Leine einen Makaken-Affen im Kreis scheucht und das verängstigte Tier zwingt, einen kiloschweren Stein auf dem Kopf zu tragen, paarte sich Faszination und Sensationsgier in den Augen der Zuschauer.
Ich muss einflechten, dass es damals nicht viele Unterhaltungsmöglichkeiten in unserem Dorf gab. Ein altes Kino, das seit Monaten allabendlich den gleichen B-Film spielte. Fernsehen gab es noch gar nicht.
Inzwischen hat die ca. 14-jährige Tochter die Szene betreten. Sie trägt eine Flitterbluse und Jeans, die bis unter die Knie aufgekrempelt sind. Ein Mädchen ihres Alters in langen Hosen? Ungewöhnlich bis skandalös. Aber es ist ja fahrendes Volk, und die Hose ist zudem dazu da, Unmoralischeres zu verhindern.
Unter den wilden Trommelwirbeln der Mutter schleppt der Rastaman eine etwa vier Meter lange Bambusstange in die Straßenmitte und richtet sie mit dramatischem Lamentieren senkrecht auf. Weil ich kein Wort verstehe, kommt mir die "Anhetze" sehr lang vor, bis dann wirklich irgendwas passiert. Immer wieder schickt die Mutter einen fetten Vierjährigen mit einer Blechdose in die Runde. Damit die Leute sich nicht lumpen lassen, ist in der Dose schon ein 5-Rupienschein drin. Doch keiner der Passanten fällt drauf rein. Wenn einer was gibt, dann nur kleine Alumünzen.
Die wilden Ankündigungen des Vaters zeigen aber Wirkung. Entsetzen steht in den Gesichtern der weiblichen Zuschauer, als die Zirkustochter sich anschickt, langsam die Bambusstange hinaufzuklettern. Der Bambus stützt sich nicht auf die Straße, sondern auf den mageren Oberschenkel des Vaters. Der blickt mit schmerzverzerrtem Gesicht und Angst in den Augen zu seiner Tochter empor und erzählt wohl grad den Leuten, was für schreckliche Unfälle passieren könnten.
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Töchterchen ist inzwischen oben angekommen und beginnt ein paar simple Turnübungen. Die wären mit Sari oder Rock von unten etwas pikant anzusehen. Zum Höhepunkt ihrer Darbietung legt sie sich bäuchlings auf die Bambusstange und streckt alle Viere von sich.
Applaus bekommt das Mädel nicht, als es die Stange wieder herunter klettert.
Die letzte Nummer der Zirkusschau heißt dann Selbstkasteiung. Brüllend vor Schmerz läuft der Rastaman auf und ab und schlägt sich im Rhythmus der Trommel mit einer neunschwänzigen Katze den Rücken noch blutiger als er schon ist.
Nicht unbedingt das, was ich sehen will. Ich verstaue die Kamera in der Tasche, gebe dem schmutzigen Buben den erträumten Fünfer und mache mich langsam auf den Weg zurück zur Farm.
Was mich fasziniert hatte, war das Wenige, das die Menschen hier noch begeistern konnte. Uns bringt das Fernsehen die besten Artisten der Welt ins Wohnzimmer, und über ein Mädchen, das auf einer Bambusstange turnt, können wir nur milde lächeln.
Die kleine Zirkusschau auf der Dorfstraße ist Sinnbild für vieles in diesem südindischen Tropenland, das uns aus unserer Reizüberflutung heraus gelockt hat. Wir wollen ein paar Wochen mit weniger auskommen. Und es ist erstaunlich, dass wir uns schon nach wenigen Tagen mit den indischen Gastgebern wieder über ganz einfache Dinge freuen können.

Sieben Rundreisen führen als Religionstourismus zu heiligen Stätten
Mit der Schaffung von sieben umfassenden Rundreiseprogrammen zu Heiligtümern aller Religionen will Indien verstärkt auf religiösen Tourismus setzen. Zu den Zielen gehörten die heiligen Stätten des Hinduismus, des Buddhismus, des Christentums, des Jainismus, des muslimischen Sufismus und der Sikhs, berichtet die Zeitung "Indian Express". Indien als Heimat zahlreicher Religionen gebe "einen gewaltigen Spielraum zur Ankurbelung des Tourismus zu den religiösen Orten", zitiert die Zeitung den indischen Tourismusminister Subodh Kant Sahay.
Der Schwerpunkt des christlichen Religionstourismus werde
auf den südindischen Staaten Tamil Nadu, Goa und Kerala liegen, die auf eine
fast 2000 Jahre alte christlich-katholische Tradition zurückblicken. Als
erster christlicher Missionar hatte der Überlieferung nach im Jahr 52 der
Apostel Thomas in Kerala die erste christliche Kirche des Subkontinents
errichtet. ...weiter
bei ABENDBLATT.de

Die Inder sind ganz verrückt nach Gold. Das treibt den weltweiten Goldpreis in die Höhe, sagen Experten. Aber wird das Edelmetall wirklich teurer, wenn in Indien die Hochzeitssaison beginnt? Ein Report von Jörg Hackhausen
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Sandhya muss eine Entscheidung treffen. Drei mit rotem Samt bezogene Schatullen liegen vor ihr ausgebreitet auf der Ladentheke, in jeder eine Halskette aus hochkarätigem Gold, verziert mit Ornamenten, Schnörkeln, ein paar Edelsteinen. Die junge Inderin wirft einen kritischen Blick auf die Schmuckstücke. Sie wirkt noch nicht überzeugt. Der Verkäufer räumt ab, legt wortlos eine andere Auswahl vor.
Sandhya ist 22 Jahre alt - in wenigen Wochen wird sie heiraten. Zusammen mit ihrer Mutter und zwei anderen Frauen aus der Familie sucht sie bei Mohanlal Otarma Jewellers, einem der unzähligen Goldläden auf dem Zaveri Bazaar in Mumbai, den Schmuck aus, den sie bei der Feier tragen wird.
In Indien heiraten jedes Jahr 15 Millionen Paare. Die Hochzeitssaison erreicht ihren Höhepunkt zwischen Oktober und Dezember, dann noch einmal von Mitte Januar bis April. In den Wochen vorher und währenddessen machen Goldhändler die besten Geschäfte. Experten schätzen, dass knapp die Hälfte der Goldnachfrage in Indien mit den Hochzeiten zusammenhängt. Manche meinen, der weltweite Goldpreis hänge davon ab, wie viel Gold Frauen wie Sandhya auf dem Zaveri Bazaar einkaufen. Jedenfalls wird der steigende Goldpreis gerne mit der Hochzeitssaison in Indien begründet.
Fakt ist: Indien ist der größte Goldmarkt der Welt; zumindest wenn von echtem Gold zum Anfassen die Rede ist, nicht von Goldzertifikaten oder anderem Papiergold. Nach Zahlen des World Gold Council, einem Lobbyverband der Goldförderer, lag die Nachfrage in Indien im vergangenen Jahr bei 1.059 Tonnen, davon entfielen 649,9 Tonnen auf die Schmuckindustrie, 409,1 Tonnen auf Münzen und Barren. Zum Vergleich: Die weltweite Nachfrage nach physischem Gold betrug 3.427 Tonnen. Die Inder besitzen insgesamt 18.000 Tonnen Gold, was einem Wert von mehr als 800 Milliarden Dollar oder elf Prozent der weltweiten Goldmenge entspricht.
Experten gehen davon aus, dass die Inder in den kommenden
Jahren noch mehr Gold kaufen. Besonders weit lehnen sich die Analysten der
britischen Standard Chartered Bank aus dem Fenster. Sie meinen, die Nachfrage
in Indien und China könnte den Goldpreis bis zum Jahr 2020 auf knapp 5.000
Dollar je Feinunze treiben. Aktuell liegt er bei 1.700 Dollar. ...weiter
bei HANDELSBLATT.com

Indisches Gericht annulliert Lizenzen - Neuausschreibung angeordnet
Im Korruptionsskandal um die Vergabe von Mobilfunklizenzen in Indien hat das Oberste Gericht am Donnerstag alle im Jahr 2008 erteilten Genehmigungen annulliert und eine Neuausschreibung angeordnet. Wie die Nachrichtenagentur IANS berichtete, verlief die Lizenzvergabe an mehrere Unternehmen nach Ansicht der Richter in Neu Delhi "willkürlich und verfassungswidrig".
Dem damaligen Telekommunikationsminister Andimuthu Raja wird vorgeworfen, die Lizenzen unter Wert verscherbelt und dafür von den Firmen Schmiergelder kassiert zu haben. Nach offiziellen Schätzungen sollen dem Staat dadurch bis zu 30 Mrd. Euro entgangen sein. ...weiter bei DERSTANDARD.at

(Neu Delhi) Am Morgen des Neujahrstages 2012 erlebte der Katholik Hippolitus Nayak, ein pensionierter Regierungsbeamter und führende Persönlichkeit der christlichen Gemeinschaft von Orissa einen außergewöhnlichen Besuch. An die Tür seinen Hauses klopfte Lakhno Pradhan, einer der Anführer der Hinduextremisten, die die Pogrome gegen die Christen von Tiangia durchführten.
„Er überreichte mir Blumen und bat um Verzeihung für die Verbrechen der Hindubanden an uns Christen. Gott lockert die verhärteten Herzen von Kandhamal“, so Nayak. Kandhamal ist der Regierungsbezirk des Bundesstaates Odisha (Orissa), in dem Tiangia liegt. Das Haus des Katholiken Nayak war beim Pogrom zerstört worden, der eine der schlimmsten Episoden der Christenverfolgung in der indischen Geschichte war.
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Nach der Ermordung des Hindunationalistenführers Swami Lakshmanananda Saraswati am 23. August 2008 sprach man in den Kreisen der Hinduextremisten bald von einer “christlichen Verschwörung”, obwohl eine maoistische Terrorgruppe sich zum Mordanschlag bekannte. Aufgehetzte Hindumassen brachen einen schrecklichen antichristlichen Pogrom los, bei dem mehr als 100 Christen ermordet, über 300 Kirchen und 6000 Häuser von Christen geplündert und zerstört wurden. Mehr als 50.000 Christen wurden obdachlos, die meisten flüchteten aus der Gegend.
Wie Anto Akkara für KNA berichtete, haben sich mehrere der damaligen Verfolger bekehrt und besuchen heute regelmäßig die Heilige Messe in jener wieder aufgebauten katholischen Kirche, in der sie damals, brutal sechs Katholiken ermordeten, als diese sich weigerten, dem christlichen Glauben abzuschwören.
Das Phänomen wird aus ganz Kandhamal berichtet, wo
Hunderte von Hindus den christlichen Glauben annehmen. Darunter auch eine
ganze Reihe von Hindunationalisten, die damals die Katholiken mit Gewalt zum
Hinduismus bekehren wollten. ...weiter
bei KATHOLISCHES.info
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50 000 Gletscher - nirgendwo auf der Erde gibt es mehr als im Himalaya. Doch der Klimawandel droht, diese natürlichen Ressourcen verdunsten zu lassen. Mit verheerenden Folgen für die Menschen am Fuße des Himalayas. Chewang Norphel, ein indischer Ingenieur, hat es jedoch geschafft, die Natur auszutricksen. Videoreport bei HANDELSBLATT.de
Yogameisterschaft
Die indische Yoga auf beliebig verknotete Körper zu reduzieren, wäre nicht gerecht. Doch genau um diese Übungen ging es im Dezember. Die int. Yoga-Meisterschaft fand im Dezember in Hongkong statt – hier zwei Chinesen gegen zwei Inder
…zum Tag der Republik. Die Crew der Finnair Maschine auf dem Weg nach Delhi bieten den Passagieren einen fetzigen Bollywood Dance – schau hier ...
Wissenswertes über die meistgegessene Tropenfrucht der Welt. Aus Indien weitergeleitet von Dr. Ravi. K. Singhal
A
professor at CCNY for a physiological psych class told his class about
bananas. He said the expression 'going
bananas' is from the effects of bananas on the brain. Read on:
This is
interesting. After reading this, you'll never look at a banana in the same
way again.
Bananas
contain three natural sugars - sucrose, fructose and glucose combined with
fibre. A banana gives an instant, sustained and substantial boost of energy.
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Research
has proven that just two bananas provide enough energy for a strenuous
90-minute workout. No wonder the banana is the number one fruit with the
world's leading athletes.
But
energy isn't the only way a banana can help us keep fit. It can also help
overcome or prevent a substantial number of illnesses and conditions, making
it a must to add to our daily diet.
Depression: According to a recent survey undertaken by
MIND amongst people suffering from depression, many felt much better after
eating a banana. This is because bananas contain tryptophan, a type of
protein that the body converts into serotonin, known to make you relax,
improve your mood and generally make you feel happier.
PMS: Forget the pills - eat a banana. The vitamin
B6 it contains regulates blood glucose levels, which can affect your mood.
Anaemia : High in iron, bananas can stimulate the
production of haemoglobin in the blood and so helps in cases of anaemia.
Blood Pressure: This unique tropical fruit is extremely high
in potassium yet low in salt, making it perfect to beat blood pressure.. So much so, the US Food and Drug Administration has just allowed the banana industry to make official
claims for the fruit's ability to reduce the risk of blood pressure and
stroke.
Brain Power: 200 students at a Twickenham (Middlesex)
school (
Constipation: High in fibre, including bananas in the diet
can help restore normal bowel action, helping to overcome the problem without
resorting to laxatives.
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Hangovers: One of the quickest ways of curing a
hangover is to make a banana milkshake, sweetened with honey.. The banana calms the stomach and, with the help of the
honey, builds up depleted blood sugar levels, while the milk soothes and
re-hydrates your system.
Heartburn: Bananas have a natural antacid effect in the
body, so if you suffer from heartburn, try eating a banana for soothing
relief.
Morning Sickness: Snacking on bananas between meals helps to
keep blood sugar levels up and avoid morning sickness.
Mosquito bites: Before reaching for the insect bite cream,
try rubbing the affected area with the inside of a banana skin. Many people
find it amazingly successful at reducing swelling and irritation.
Nerves: Bananas are high in B vitamins that help
calm the nervous system.
Overweight and at work? Studies at the
Ulcers: The banana is used as the dietary food
against intestinal disorders because of its soft texture and smoothness. It
is the only raw fruit that can be eaten without distress in over-chronicler
cases. It also neutralizes over-acidity and reduces irritation by coating the
lining of the stomach.
Temperature control: Many other cultures see bananas
as a 'cooling' fruit that can lower both the physical and emotional
temperature of expectant mothers. In
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Seasonal Affective Disorder (SAD): Bananas can help SAD sufferers
because they contain the natural mood Enhancer tryptophan.
Smoking & Tobacco Use: Bananas can also help people
trying to give up smoking. The B6, B12 they contain, as well as the potassium
and magnesium found in them, help the body recover from the effects of nicotine
withdrawal.
Stress: Potassium is a vital mineral, which helps
normalize the heartbeat, sends oxygen to the brain and regulates your body's
water balance. When we are stressed, our metabolic rate rises, thereby
reducing our potassium levels. These can be rebalanced with the help of a
high-potassium banana snack.
Strokes: According to research in The New England
Journal of Medicine, eating bananas as part of a regular diet can cut the
risk of death by strokes by as much as 40%!
Warts: Those keen on natural alternatives swear
that if you want to kill off a wart, take a piece of banana skin and place it
on the wart, with the yellow side out. Carefully hold the skin in place with
a plaster or surgical tape!
So, a
banana really is a natural remedy for many ills. When you compare it to an
apple, it has four times the protein, twice the carbohydrate, three times the
phosphorus, five times the vitamin A and iron, and twice the other vitamins
and minerals. It is also rich in potassium and is one of the best value foods
around So maybe its time to change that well-known phrase so that we say, 'A
banana a day keeps the doctor away!' PASS IT ON TO YOUR FRIENDS
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PS: Bananas must be the reason monkeys are so happy all the time! I will add one here; want a quick shine on our shoes?? Take the INSIDE of the banana skin, and rub directly on the shoe...polish with dry cloth. Amazing fruit !!!
Aravind Adiga beschreibt in seinem unbedingt lesenswerten Roman "Letzter Mann im Turm" den Widerstand gegen die Zumutungen der Moderne - von Lutz Wendler
Aravind Adigas Romandebüt war ein Schelmenstück. "Der weiße Tiger", für den der junge Autor 2008 überraschend, aber verdient mit dem britischen Booker Prize ausgezeichnet wurde, stellte das indische Wirtschaftswunder parodistisch auf den Kopf. Der Titelheld präsentierte seine Lebensgeschichte als Erfolgsmodell eines Jungen aus der Provinz, der sich in Delhi listig und lernfähig als Chauffeur durchschlägt, bevor er sich mit der Ermordung seines Dienstherrn das nötige Kapital für ein eigenes Start-up-Unternehmen in der boomenden IT-Metropole Bangalore beschafft.
Als Schauplatz für seinen neuen Roman "Letzter Mann im Turm" hat Adiga die Megacity Mumbai gewählt, genauer: ein betagtes Wohnhaus im Stadtteil Vakola nahe dem Internationalen Flughafen. Die Bewohner, eine recht bunte Mischung, haben eines gemeinsam: Sie sind "Mittelklasse bis ins Mark".
Ihre Wohnungsgenossenschaft wirkt ein wenig aus der Zeit gefallen, denn während die Metropole mit Großbauprojekten und Slums um sie herum wild wächst und sich ständig verändert, erinnert der fünfstöckige "Turm A" der Vishram Society an das Bombay der 60er-Jahre.
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Die Bewohner sind ebenso in die Jahre gekommen wie ihr Haus. Menschen wie Mrs. Puri, die sich um die Zukunft ihres behinderten Sohns sorgt. Oder das Ehepaar Pinto: Sie ist blind und so vertraut mit dem Gebäude, dass sie glaubt, sich nirgendwo anders mehr so gut zurechtfinden zu können. Und dann ist da noch der gerissene Immobilienmakler Ajwani, der nicht skrupellos genug ist, um geschäftlich erfolgreich zu sein. Und der muslimische Internetcafé-Besitzer Ibrahim Kudwa, der im Bemühen um Anerkennung anpassungsfähig bis zur Selbstaufgabe ist. Sie scheinen sich mit ihrem Scheitern arrangiert zu haben. Alle sind Teile einer funktionierenden Gemeinschaft und durch und durch "pucca" - anständig.
Ein moralisches Vorbild in diesem ehrenwerten Haus ist Yogesh Anantha Murthy, genannt Masterji, der an die weltverbessernde Kraft von Bildung und Erziehung glaubt. Für seine Mitbewohner im Turm A steht außer Frage, dass Masterji eine Autorität in jeder Hinsicht ist. Er ist ein Mann, der für sein Wissen und seine asketische Lebensführung bewundert wird und für sein mit Würde ertragenes Schicksal das Mitgefühl seiner Nachbarn verdient: Er ist Witwer und war Vater einer Tochter, die bei einem Unfall ums Leben kam.
"Ein Gentleman", sagt seine Nachbarin Mrs. Puri, die sich gern Lektüre von ihm ausleiht - zum Beispiel Agatha Christies "Mord im Orientexpress", jenen betagten Krimi, in dem ein Mann zum Opfer seiner Mitreisenden wird. Was sich als erstes schlechtes Omen für Masterji deuten ließe. ...weiter bei ABENDBLATT.de
Aravind Adiga: "Letzter Mann im Turm". Übers. v. Susann Urban und Ilija Trojanow. Beck. 514 S., 19,90 Euro - hier portofrei bestellen bei BUCH24
"India" hat mehr als schöne Fotos. Es ist kein leichtes Unterfangen, das Riesenreich Indien in einem Bildband darzustellen. Zu gigantisch ist seine Größe, zu facettenreich seine Menschen, Religionen und Landschaften - von Andrea Beu.
Hitech und Kastensystem: Kaum ein anderes Land vereint so viele Extreme in sich wie Indien. Es ist zugleich hypermodern und mittelalterlich, äußerst prachtvoll und bettelarm.
Ein Staat, der viele Völker und viele Religionen vereint und eine Fülle unterschiedlicher Landschaften zu bieten hat, mit gigantischen Ausmaßen und weit über einer Milliarde Einwohner. Eine wirkliche Herausforderung, dieses Riesenland in all seinen Facetten in einem einzigen Bildband darzustellen.
Der Autor des vorliegenden Bandes "India", Reiner Sahm, stellt sich dieser Aufgabe – und er ist nicht neu auf dem Gebiet, sondern ein Indien-Kenner. Das ist von höchster Stelle belegt und gewürdigt: Für seinen Rajasthan-Bildband bekam er im Jahr 2008 von der indischen Regierung den Preis "Best Foreign Photographer for India"; verliehen, zudem im gleichen Jahr den Deutschen Fotobuchpreis.
Mit "India" legt er ein großformatiges Buch vor,
das einerseits mit seinen (oft doppelseitigen) Panoramafotos beeindruckt und
andererseits mit seinem umfangreichen Textteil informativ wie ein Atlas
daherkommt. Die Texte und Bildunterschriften sind durchgängig auf Deutsch und
Englisch. Um trotz der Größe des Landes einen Überblick zu behalten, ist der
Bildband geografisch gegliedert. Nach einer allgemeinen Einleitung werden
nacheinander der Norden, der Westen, das Zentrum, der Südwesten, der Süden
und der Osten Indiens ausführlich vorgestellt, dem sehr informativen Text
folgen die ebenfalls mit Informationen versehenen Bilder. ...weiter
bei N-TV.de
(INDIEN AKTUELL) Man muss nicht weit reisen, um herauszufinden, dass Sitten und Gebräuche regional doch recht unterschiedlich sein können. Das merkt schon der Frankfurter in München oder der Berliner in Köln. Begegnungen mit gänzlich anderen Kulturen sind ein noch spannenderes Abenteuer.
Wer als Reisender in der Fremde nicht unangenehm auffallen will, dem kann der Conbook-Verlag mit seinen Fettnäpfchenführern im handlichen Mitnehmformat weiterhelfen. Die Führer sind unterhaltsam geschrieben, wie ein Roman, und lehrreich wie ein Sachbuch und helfen auf Reisen beim souveränen Umsteuern zwischenmenschlicher Fallgruppen.
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Im Frühjahr 2012 erscheint nun endlich auch ein Fettnäpfchenführer Indien. Die Autorin Karin Kaiser hilft dann beim Umschiffen der Untiefen der indischen Kultur zwischen Mantras und Mumbai, Curry und Chaos, Bollywood und Buddha. Bis der Band erscheint, beschreibt Karin Kaiser – quasi zur Einstimmung – ihre Erlebnisse auf dem Subkontinent in ihrem Indien-Blog. Lesen Sie hier, wie die Reise begann:
»Bruxelles Airlines dankt, dass Sie mit uns geflogen sind. Wir würden uns freuen, Sie bald wieder an Bord tiefkühlen zu dürfen.«
Zähneklappernd stelle ich fest: Der Weg nach Indien führt durch die Arktis. Jet Airlines übernimmt nahtlos unsere Schockfrostung und trotz meiner Bitten arbeitet die Klimaanlage entsprechend dem subtropischen Ziel weiter auf Hochtouren. ?
10.000 Fuß hoch über Bombay reagiert schließlich mein körpereigener Thermostat und regelt mein System hoch, sodass ich bei der Ankunft die 28 Grad Unterschied zu Berlin spielend überwinde. Fieberglühend lasse ich mich zum Willkommen in Chennai (Madras) von der dieselabgaserfüllten, jasminduftenden Nacht umfangen. Sind das etwa Freudentränen, die mich an der Nase kitzeln?
Im Ambassadortaxi gewiegt, unterwegs nach Vasanta Vihar (Studienzentrum der Krishnamurti Stiftung in Adyar/Chennai) presse ich die Hände fest gegen den plastikbezogenen Sitz. Bin ich wirklich angekommen? Wirklich da? Die Stirn ans halb geöffnete Fenster gelehnt, lausche ich dem Fahrer und dem Freund, den rollenden, singenden tamilischen Lauten.? Draußen ziehen mit blinkenden Lichtern geschmückte Palmen vorbei, Häuserzeilen in unklarem Zustand – Abriss oder Aufbau? – ducken sich unter Funzeln. Zwischen rollbahnartigen Positionslichtern lagern Gruppen von Kühen am Straßenrand. Trucks, heulende Dämonen, donnern frontal auf uns zu.
Glücklich schließe ich die Augen: Ja, ich bin wirklich wieder in Indien....
Namasthé! Willkommen in den Untiefen der indischen Kultur, zwischen Mantras und Mumbai, Curry und Chaos, Bollywood und Bhagwan.
Lebenskünstlerin Alma, durch und durch Berliner Schnauze, begegnet Indien auf ihrem Trip vom Norden bis tief in den Süden mit Abenteuerlust und Ungeduld. Doch Mother India hält völlig gelassen dagegen. Beharrlich torpediert der indische Alltag Almas deutschen Ordnungssinn mit irrwitziger und zur Weißglut treibender sogenannter Normalität, mit Lärm und Monströsem. Und schon bald wird sonnenklar: Das Einzige, was Alma wirklich von Indien erwarten kann, ist das Unerwartete.
Doch wie heißt es so schön im Land der Yogis: no problem! Und auch wenn sich hinter jedem no problem garantiert eine bunte Palette zahlloser Schwierigkeiten materialisiert, seien Sie unbesorgt: Indien kennt keine Probleme, nur Lösungen. Zugegeben, die entfalten sich möglicherweise erst im nächsten Leben, aber auch das ist nur eine Frage der Zeit, und davon gibt es in Indien schließlich mehr als genug. Be happy!
Fettnäpfchenführer
Indien – Be happy oder das no problem-Problem - von Karin Kaiser –
März 2012. 256 S. 187 mm,
Gebunden - 1., Auflage. -
Sprache: Deutsch – 10,95 € - hier portofrei bestellen bei BUCH24
Aus dem Osten kommt das Licht (ex oriente lux) und für manche
auch die Erleuchtung. Beides ist bei der Verballhornung des alten
lateinischen Spruchs in dieser Rubrik nicht gemeint. Hier üben wir ein wenig
Umgangsenglisch mit den humorigen Beiträgen aus indischen Foren, Zeitungen
und eMails. Hierbei verhindert allerdings die Globalisierung manchmal
Rückschlüsse auf die indische Kultur, denn etliche Anekdoten stammen offenbar
von Auslandsindern (NRI) aus Amerika und England
There was
a man who was in a horrible accident and injured. But the only permanent damage
he suffered was the amputation of both of his ears. As a result of this
unusual handicap, he was very self-conscious about having no ears.
Because
of the accident, he received a large sum of money from the insurance company.
It was always his dream to own his own business, so he decided he now had the
means to own a business. He went out and purchased a small but expanding
computer firm. However, he realized that he had no business knowledge at all,
so he decided that he would have to hire someone to run the business. He
picked out three top candidates and interviewed each of them. The first
interview went really well. He liked the guy. His last question for this
candidate was, "Do you notice anything unusual about me?"
The guy
said, "Now that you mention it, you have no ears." The man got
really upset and threw the guy out.
The
second interview went even better than the first. This candidate was much
better. Again, to conclude the interview, the man asked the same question
again, "Do you notice anything unusual about me?"
This guy
also noticed, "Yes, you have no ears." The man was really upset
again, and threw the second candidate out.
Then he
had the third interview. The third candidate was even better than the second,
the best out of all of them. Almost certain that he wanted to hire this guy,
the man once again asked, "Do you notice
anything unusual about me?"
The guy
replied "Yeah, you're wearing contact lenses."
Surprised,
the asked, "Wow! That's quite perceptive of you! How could you
tell?"
The guy
burst out laughing and said, "Well, You can't wear glasses if you don't
have any ears!"
Eric is
sitting at the bar staring morosely into his beer. Tom walks in, sits down
and asks him what the problem is.
"Well,"
said Eric, "I ran afoul of one of those awkward questions women ask. Now
I'm in deep trouble at home."
"What
kind of question?" asked Tom.
"My
wife asked me if I would still love her when she gets old, fat and
wrinkly."
"That's
easy," said Tom. "You just say 'Of course I will'".
"Yeah,"
said Eric, "That's what I did, except I said 'Of course I DO...'"
A
65-year-old woman is naked, jumping up and down on her bed laughing like an
idiot.
Her
husband walks into the bedroom and sees her. He watches her a while then
says, "You look ridiculous, what on earth are you doing?"
She says,
"I just got my checkup and my doctor says I have the breasts of an
eighteen-year-old." She starts laughing and jumping again.
He says,
"Yeah, right. And what did he say about your 65 year-old ass?"
She says,
"Well, your name never came up."
An
optimist sees the best in the world, while a pessimist sees only the worst.
An optimist finds the positive in the negative, and a pessimist can only find
the negative in the positive.
For
example, as a duck hunter, I was in the market for a new bird dog a few years
ago. My search finally ended when I found a dog that could not only retrieve,
but could actually walk on water! Shocked by my find, I was both skeptical
that the dog would be able to keep this up after I purchased it (you know,
maybe the salesman was somehow playing a cruel trick on me), and also that
any of my friends would ever believe me.
I decided
to try to break the news to one friend at a time starting with a long-time
buddy who was also a hunter. He was a pessimist by nature, but invited him to
hunt with me and my new dog.
As we
waited, carefully concealed by the shore, a flock of ducks flew by. We fired,
and ducks fell at a distance. The dog responded and jumped into the water.
The dog, however, did not sink but instead walked across the water to
retrieve the birds, never getting more than his paws wet. This continued all
day long--each time a duck fell, the dog walked across the surface of the
water to retrieve it.
My
pessimist buddy watched carefully, saw everything, but did not say a single
word about it the entire day.
On the
drive home the silence was suddenly broken when my friend said, "Too bad
about your dog."
A little
surprised at his statement, I asked, "What do you mean?"
"I
mean," drawled the pessimist slowly, "it's too bad ya got stuck
with one that can't swim."
My father
and I belong to the religion of Sikhism. We both wear the traditional turban
and often encounter strange comments and questions. Once, in a restaurant, a
child stared with amazement at my father. She finally got the courage to ask,
"Are you a genie?"
Her
mother, caught off guard, turned red in the face and apologized for the
remark. But my dad took no offense and decided to humor the child.
He
replied, "Why, yes I am. I can grant you three wishes."
The
child's mother blurted out, "Really?"
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Raju Vettikavumgal Sebastian ist der Kochattan, Familienvorstand und
Gastgeber der 2. Generation für unsere Südindiengäste der Kerala
Discovery auf der Dschungelfarm Vettikavumgal im Calicut-Distrikt,
Nord-Kerala. Lovely Sebastian ist Rajus Frau und Mutter seiner 4 Kinder Martin, Paul,
Jaimon & Diana. In der Nachbarschaft lebt Rajus Bruder Gilson
mit seiner FrauAnci und 4 Kindern. Auch Rajus jüngste Schwester Jessy,
die mit ihrem Mann Charly und 3 Kindern im Nachbardistrikt lebt,
treffen wir gern. (Dazu gelegentlich Rajus älteste Schwester Mercy und
sein jüngster Bruder Johnson, die in Deutschland leben) Für eine
entspannte Verlängerung am Kerala-Strand sorgt Dr. Lalitha Babu mit ihrem ruhig
gelegenen Strandresort südlich vom Kovalam Beach. Maharaj
Chandrashekhar Singh
of Raoti und seine Frau Rani Bhavna residieren mit dem Sohn Prinz Yashvardan
(Yashu) im Indrashan, Jodhpur (Rajasthan). Als seine Freunde und Gäste dürfen
wir den Fürsten Chandra nennen. Er öffnet uns die Tore zu allen
anderen Royal Hosts der Rajputana
Discovery, Gujarat Discovery und Hills
Discovery Manchmal ist da auch Erwin, Kunstfigur und Pseudonym immer dann, wenn es um Leute geht, die mit ihrem Halbwissen über die Dinge des Lebens ablästern. Die heißen bei mir alle Erwin... Allgemeines zu den INN
Artikel
und Bildmaterial mit "KD" oder ohne Quellennachweis sind © Bernd
Symons - der Nachdruck meiner Texte ist erlaubt mit Quellennachweis und Link
zu Kerala-Discovery.de. Die wöchentliche Indien-Zeitung per Email erscheint
pünktlich zum Wochenende donnerstags/freitags. Ein Gratisservice - damit www.Kerala-Discovery.de
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