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Derweil belauschen wir den Dialog am Nebentisch: "Herr Ober! Ist der Kartoffelsalat vegetarisch?" - "Selbstverständlich, mein Herr!" - "Und was sind das da drin für braune Stückchen?" - "Das sind angebratene Zwiebeln." - "Sind sie mit pflanzlichem Öl angebraten?" - "Ja, mein Herr!" - "Deswegen schmeckt der Salat auch so beschissen. Bringen Sie mir lieber eine ordentliche Schweinshaxe!"
Diesem Gast sollte man mal vorhalten, dass bei einem Kilopreis von knapp über 2 Euronen für Schweinegulasch eigentlich klar sein müsste, mit welchen Widerwärtigkeiten in der Tierhaltung solche Preise möglich werden.
Ich will nur noch anmerken, dass viele unserer hinduistischen Gastgeber in Indien vegetarisch leben. Mahraj Chandra und seine Rani Bhavna leben zum Beispiel an bestimmten Wochentagen aus spirituellen Gründen vegetarisch. Bis auf eine Ausnahme in Agra dehnen unsere Gastgeberfamilien das aber nicht auf die Teller ihrer europäischen Gäste aus. Die bekommen ihr gewohntes Fleisch - manchmal wird hierfür eben eine zweite Küche eingerichtet, damit die vegetarische "Pure Kitchen" nicht mit Fleisch verunreinigt wird.
Die Zukunft ist unbemerkt hinter mir aufgetaucht und rücksichtslos an mir vorbeigezogen. In meiner Kindheit waren Medien absolut passiv. Da waren Bücher, später das Radio und als der erste Fernseher ins Haus kam, war ich bereits 14. All das wurde passiv konsumiert - bis vor kurzem. Plötzlich wurde die Welt interaktiv, und die Kleinsten nehmen heute die Welt völlig anders wahr als ich in meiner Kindheit. Bis Hannelore Vonier mich damit anstubste, war mir noch gar nicht bewusst, wie sehr sich nun alles verändert. Schau mal, wie eine 2,5 Jährige, die gerade mal sprechen gelernt und mit Papas iPhone gespielt hat, auf das iPad reagiert, als sie es zum ersten Mal in die Hand bekommt.
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"Ich reise gern südwärts - man hat das Gefühl, es geht bergab...", hat Treebeard in "Herr der Ringe" gesagt - Weltreisender Graham Hughes macht sich das zu eigen und reist gleich nach seiner Ankunft in Mumbai weiter nach Kerala. Hier macht er sich ein paar schöne Tage in Kochi, ist bei großen Snake Boat Race in Allapuzha dabei und erholt sich von dem Schrecken: Er war nicht auf dem Containerschiff, das vor dem Hafen von Mumbai gekentert war. Sonst hätte wirklich wahr werden können, was die Freunde immer geunkt haben, wenn sich auf der Weltreise mal wieder kein geeignetes Verkehrsmittel für die Weiterreise fand: Er hätte zum nächsten Hafen schwimmen müssen. In diesem Fall durch einen widerlichen Pudding aus Öl und Chemie, den das havarierte Schiff um sich ausgebreitet hatte.
Beim jährlichen Rennen der Schlangenboote war der Schreck schnell vergessen. Ein Riesenklamauk, bei dem 16 Teams gegeneinander antraten - in langen Booten mit jeweils über 100 Ruderern! Sogar Indiens Präsident war anwesend, und Graham staunte: Das war ja eine Frau! Der Guinnesrekordhalter wird wohl nicht lange in Indien bleiben. Von Kerala aus will er über Tamil Nadu gleich rüber nach Sri Lanka schippern. Graham, den wir auf seiner Odyssey in den INN beobachtet haben, wird anscheinend langsam reisemüde. Fast 600 Tage ist er nun schon unterwegs, hat 161 Länder besucht, und es fehlen ihm immer noch 39. Die 200 hat er eigentlich in einem Jahr schaffen wollen. Auch vom selbst gesetzten Spendenziel für WaterAid ist er mit ca. 4.500 Pfund noch weit entfernt.
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So viel Kurioses passiert um uns herum, dass man gar nicht dazu kommt, sich ganz auf Indien zu konzentrieren: Der "Unglaubliche Subkontinent" wirkt dagegen ja stinknormal. Zum Beispiel sollen deutsche Euro-Scheine künftig billiger im Ausland gedruckt werden. Unsere Gelddrucker gehen also auf die Straße und protestieren. Das sollten wir ernst nehmen, sonst machen die sich selbständig ;-)
Oder der Proteststurm gegen Google View! Was für ein Drama! Da beschweren sich Leute, die ihren unaufgeräumten Hof nicht im Internet sehen wollen - dabei weiß Google längst, welche Unterwäsche sie tragen.
Der Gipfel war eine Bild-Reportage in der Rheinischen Post, die vier Rentner aus Düsseldorf Wersten mit Vor- und Zunamen vor ihrem Haus zeigte.
Sich mit Bild und Namen in der Zeitung veröffentlichen lassen, weil man seine Daten geschützt haben will - ein Schildbürgerstreich, fürwahr! Google-Chef Eric Schmidt wird sich nicht bei ihnen bedanken - er hat das alles ja schon in seinen Datenbanken.
Eine kuriose Schreckensmeldung gehört aber doch in diese Ausgabe: Die "neue bakterielle Bedrohung" aus Indien. Das ist doch mal ein ausreichend dicker Panikpfropfen, der das Sommerloch luftdicht verschließt!
Journalisten sind herzlos genug um für die Auflagen
mit den Gefühlen ihrer Leser zu spielen. So schrecken sie dieser Tage auch
nicht davor zurück, die neue Bedrohung NDM-1 aus Pakistan und Indien als
Sportart zu bezeichnen: "Es ist ein Punktsieg der Bakterien gegen die
Medizin", schreiben Peter Astashenko und Simone Humml am Sonntag für die
BERLINER MORGENPOST. Man will uns auf unterhaltsame, wortkreative Weise in
Panik versetzen. Trotzdem habe ich diesen Beitrag aus den vielen Meldungen
über die neuen Superbakterien für die INN herausgesucht,
weil er trotz salopper Sprache alle wichtigen Fakten über die neuen Keime
rüberbringt. Und die lassen im Moment nur ein Fazit zu: Indienreisen ja -
aber nicht als Medizintourismus, denn der ist fast schon so gefährlich wie
ein Krankenhausaufenthalt in Deutschland: Kein Grund, diese bakteriellen
Innovationen zu importieren - wir haben in Deutschland bekanntlich eigene Krankenhauskeime, die gegen sämtliche Antibiotika
resistent sind. Aber vielleicht haben Wissenschaftler ja nun ein probates Mittel gegen diese MRSA
- Wandfarbe!
Khamaghani, Euer ![]()
Bernd
Zum Tage: Und heute morgen steckte wieder die heilige
Kuh ihren Kopf durch
mein Fenster. Ich sagte ihr: "Ich hab' heute nichts - käu was
wieder!"
![]()
Spenden für Raju
(Siehe Berichte ab INN 567 ff.) Spenden für die medizinische Versorgung von Raju Vettikavumgal Sebastian können gern auf das Konto Bernd Symons Nr. 95 72 850 SWIFT/BIC:
DEUTDEDB307 eingezahlt werden. Bitte als Verwendungszweck: "Spende
für Raju" |
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19.08.10: Der
Spendentopf enthält heute: 2.715,00 Euro (ca. RS 162.900,00) Herzlichen Dank an die Spender(innen)
Gisela aus Weingarten, Marion aus Ravensburg, Michael aus Lauffen, Erika
aus Bad Ischl, Silvia aus Freiburg, Anneli aus Düsseldorf, Annette aus
Hamburg, Anja aus Hannover, Tanja aus Dietenheim, Sigret & Herbert aus
Berlin, Sandra & Martin aus Bahrdorf, Doris & Urs aus Adliswil
(CH), Monika aus Ottersberg und 2 anonyme Spender Voraussichtliche Kosten: mind. 10.000 € |
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19.08.10:
Himachal Pradesh - 38 Tote bei Absturz eines Transporters in Schlucht 19.08.10: Pakistan
entdeckt einen neuen Feind 19.08.10: Schulhaus in Uttarakhand
wegen Schlammlawine eingestürzt 17.08.10: La Niña
verwüstet Pakistan mit einem Super-Monsun 16.08.10: Inflation geht
stärker als erwartet zurück 15.08.10:
Unabhängigkeitstag: Pakistan soll Extremisten bekämpfen, fordert Singh 15.08.10: Schuh-Wurf auf
Regierungschef in Kaschmir 15.08.10: Hotel Taj Mahal
in Mumbai wieder eröffnet 14.08.10: Indisches
Hilfsangebot verunsichert Pakistan 13.08.10: Starnberger
Ehepaar stirbt in Indien - Kinder bleiben zurück 13.08.10: Indien droht
"Intifada" in Kaschmir 13.08.10: Indien bietet dem Erzrivalen Pakistan im Flutdrama Hilfe an |
Reisekasse
Für 1 Euro gibt's heute in Indien ca. 59,70 Rupien (für Euro-Banknoten,
TC oder mit ec-Karte am Geldautomaten ATM) |
REISEPARTNER-BÖRSE
R03 ab 13.10.: RAJASTHAN Special - mit MARWAR FESTIVAL mit Monika & Markus - eine Sonderreise- wer mitmachen möchte, mag nähere Info anfordern Anfragen an Bernd R06 ab
18.12.10 RAJASTHAN Special - mit MARWAR FESTIVAL mit Heike Op - eine Sonderreise, die für 16, 21 und 28 Tage möglich ist. Achtung Ticket-Hochsaison! -
Wer mitmachen möchte, mag nähere Info anfordern Anfragen
an Bernd |
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INHALT Nr. 570 |
Wie
gefährlich ist der Verkehr wirklich?
Pionier
Kerala Discovery online
Im tropischen Busch verdampfen alle
Ängste
Inder
verärgert über US-Visagebühren
Daniela:
Commonwealth Games fallen ins Wasser!
Elektroautos:
Angriff aus Indien
Vegetarismus
- Ovo, Lacto oder lieber Pudding?
Der Geist
ist willig, aber das Fleisch…
"UFO-Landung"
im bengalischen Dorf
Mallakhamb:
Südindische Pfahlturner zeigen ihr Können
Superkeim
NDM-1 bereits in Deutschland angekommen
„Superkeim
kein Grund zur Panik“
Die
wichtigsten Kapitel bei KD-online
![]()

In Indien einen Unfall haben, ist auch bei eindeutig geklärter Schuldfrage nicht so einfach. Zwar räumt Rajus Unfallgegner die Schuld ein - Schadenersatz wird seine Versicherung jedoch nur nach Gerichtsentscheid für eine Versorgung im Regierungs-Krankenhaus leisten. Über deutsche Selbstverständlichkeiten wie Schmerzensgeld können indische Versicherungen nur lachen.
Raju bekommt alle 3 Stunden schwere Schmerzmittel. Es ist weniger das operierte rechte Bein, sondern der Rücken und das linke Bein, die ihm starker Schmerzen bereiten. Hier sind für die Transplantationen Haut, Muskelgewebe und Blutgefäße entnommen worden. Der tägliche Verbandwechsel ist eine Tortur für unseren Gastgeber von der Kerala-Farm. Zumindest das wird von Ärzten und Schwestern der Privatklinik fachgerecht erledigt - die gesamte übrige Versorgung obliegt der Familie des Verletzten.
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Anneli aus Düsseldorf macht sich Sorgen, wie es nun auf der Farm weitergeht. Wer einmal Gast auf Vettikavumgal war wie sie, fragt sicher ähnlich:
Nach den Bildern von einem fest eingegipsten oder eingewickelten Raju und einer sehr traurig und müde ausschauenden Lovely in der letzten INN habe ich mich gefragt, wie Lovely denn jetzt immer ins Krankenhaus kommt. Sie kann doch kein Auto fahren und mit dem Bus ist es bestimmt ein langer Weg; ich habe die Entfernung nicht mehr im Kopf. Wie haben wir uns Raju's Versorgung im Krankenhaus vorzustellen? Lovely's wunderbare Kochkünste tragen sicher einiges zur Genesung bei.
Wie ist es für die Kinder, dass Raju gar nicht und Lovely den Tag über nicht auf der Farm ist. Wer kümmert sich um sie und wie geht es ihnen in dieser schwierigen Situation? Muli ist ja auch wohl noch auf der Farm - oder nur wenn Gäste da sind?
In wieweit helfen Nachbarn und Familie und Freunde?
Vielleicht haben sich andere Leser, die schon einmal vor Ort waren oder eben auch nicht, solche Fragen ebenfalls gestellt. Das wäre doch in diesem Zusammenhang ein interessanter Beitrag für die INN, damit wir und andere ein Bild davon bekommen, was es heißt, in Indien schwer verletzt im Krankenhaus zu liegen.
Mit dem Bus dauert es von der Farm im Busch etwa 3 Stunden bis zur ca. 40 km entfernten Distriktshauptstadt Calicut. Rajus Ehefrau Lovely ist deshalb seit dem Unfall nicht zu Hause auf der Vettikavumgal-Farm gewesen. Sie schläft bei Raju im Krankenzimmer und versorgt ihn rund um die Uhr. Eine Pflegekraft kostet pro Tag 500 Rupien - also beschränkt man sich auf die Phasen, in denen Raju auf die Intensivstation muss. Doch auch dann steht das Krankenzimmer auf der Normalstation zur Verfügung, und Lovely kann dort schlafen. Wenn sie dazu kommt.
Weitere Berichte:INN 567: "Keralafarm: Raju schwer verletzt !" INN 568: "Raju: "Ich werde bald wieder
laufen!" |
Auf der Farm schaut inzwischen Amachi (die Großmutter) nach den Kleinen. Auch Rajus Bruder Gilson lebt mit seiner Frau Anci und den Kindern in seinem Haus auf dem Farmland - es ist nur einen Steinwurf weit entfernt, und man hilft sich selbstverständlich. Es ist also Lovely's geringste Sorge, dass zu Hause alles drunter und drüber geht.
Amachi hat für Rajus Verdauung Tamarinden zubereitet, denn sein Stoffwechsel ist völlig durcheinander. Schonkost nach Anweisung des Arztes holt Lovely aus der Krankenhausküche. Alle anderen Dinge des täglichen Bedarfs von ihrer eigenen Nahrung bis hin zur Tageszeitung für Raju geht sie in der Stadt einkaufen. Doch auf die gute Vettikavumgal-Küche muss Raju zur Zeit leider verzichten.
Raju leidet unter dieser Situation. Manchmal ist er nahe am Krankenhauskoller. Er möchte heim - aber daran ist nicht zu denken. Noch nicht.
Am Samstag ist Rajus Anwalt im Krankenhaus erschienen und die erforderlichen Vollmachten wurden unterschrieben. Viel Hoffnung machte er nicht. Zwar war der Unfallgegner versichert (was bei ca. 50% der indischen Fahrzeuge trotz Versicherungspflicht nicht der Fall ist), aber die gegnerische Versicherung wird nur nach langwierigen Prozessen zahlen.
Dann wird Raju wohl das kaputte Motorrad bezahlt bekommen - Krankenhauskosten werden vom Gericht jedoch höchstens im Umfang einer Versorgung im Government Hospital festgesetzt. Ihr wisst inzwischen, was das bedeutet hätte: Dort hätte man Raju lediglich vor die Wahl gestellt: Willst Du dein Leben behalten oder Dein Bein?
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Raju wird also nur einen winzigen Teil der medizinischen Versorgung in der Privatklinik erstattet bekommen. Natürlich weiß man das dort, und so musste Rajus Bruder Gilson jede OP und die anschließende Intensivpflege innerhalb von jeweils 24 Stunden in bar bezahlen.
Am 16. August meldete sich noch einmal Rajus Freund Cyriac aus Kozhikode:
"Die Gesundheit unseres Freundes Raju bessert sich beträchtlich. Gestern wurden seine Verbände und Bandagen erneuert und die Infusionsflaschen entfernt - er braucht sie nicht mehr. Dr. Krishnakumar kam mit seinem Team zur Visite, und unter der Aufsicht des Arztes konnte Raju sein linkes Knie ohne Schwierigkeiten beugen. Dort waren Blutgefäße und Gewebe für das verletzte rechte Bein entnommen worden. Laut Dr. Krishnakumar (der große Herr auf dem Foto) entwickelt sich Raju ausgezeichnet. Er beginnt bereits mit der Physiotherapie. Wenn die Heilung weiter so schnell und ohne Komplikationen verläuft, wird Raju schon in etwa zwei Wochen nach Hause entlassen.
Auch ein Team aus Orthopäden, Algemeinmedizinern, plastischen Chirurgen und Gastroenterologen hat ihn gründlich untersucht. Raju schläft zur Zeit sehr schlecht. Die Wundschmerzen wecken ihn immer wieder. Doch Lovely ist ständig an seiner Seite. Sie hat auch die neuen Fotos gemacht.
Raju hat ein klares Bild seiner Situation und ist sehr optimistisch. Er diskutierte sogar mit Dr. Krishnakumar über eine mögliche Zusammenarbeit im Bereich Medizin-Tourismus. Dr. Krishnakumar war sehr interessiert - er behandelt sehr viele ausländische Patienten aus aller Welt."
Immerhin richtet Raju den Blick nach vorn - aber Medizintouristen werde ich wohl vorerst kaum nach Kerala einladen. Im Moment sind die sowieso durch die Berichte über den angeblich so gefährlichen neuen Krankenhauskeim verunsichert.
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Ich kann verstehen, dass Raju so schnell wie möglich nach Hause entlassen werden will. Während es in der Intensivstation ausgezeichnete Betten gab, ist seine Matratze in der Pflegestation anscheinend unter aller Kritik. Nachdem er sich schon ziemlich wundgelegen hat, bekam er diese Woche eine spezielle Luftmatratze. Damit geht es schon etwas besser.
Dass aus Euren Reihen bereits großzügig gespendet wurde, findet die Vettikavumgal-Familie natürlich großartig, und sie bedanken sich herzlichst für das Engagement. Das sagte sein Bruder Johnson am Telefon. Derweil gehen Eure eMails an Raju noch ins Leere, weil niemand an die Mailbox kann. Deswegen haben einige von Euch sogar Ihre Anteilnahme per Brief und Grußkarte ausgedrückt. Die Post kommt immer noch mit ca. 10 Tagen Verspätung im Dorf an - oder gar nicht, sollte jemand einen Geldschein beigefügt haben. Bedient Euch daher lieber des Spendenkontos. Das ist in jedem Fall sicherer.
Da wir inzwischen nur etwa ein Fünftel der vom Krankenhaus geschätzten Kosten beisammen haben, sind weitere Spenden dringend notwendig. Das ist in diesen Tagen nicht einfach, wo Millionen Flutopfer aus Pakistan und Indien um Hilfe rufen. Anneli ist allerdings optimistisch. Sie schrieb:
Hallo Bernd, Unabhängig von meiner bereits getätigten Spende, habe ich mal eine ganz einfache Rechnung aufgemacht: Wenn jede/r der 4.049 email-Empfänger der INN nur 1 Euro spendet, als kleines Dankeschön für das kostenlose ABO, dann ist schon ein Drittel der Kosten für die Familie von Raju gedeckt. Entsprechend bei 2 Euro und bei einem Betrag von 3 Euro sind es zwei Drittel oder fast die gesamte Summe von ca. 17.000 Euro. Und wenn es sogar 5 Euro sind, die wir sonst mal so eben - ich z.B. für ein Päckchen Tabak - ausgeben, bleibt sogar ein kleiner Puffer für weitere Kosten übrig. Wenn man es so betrachtet, zeigt sich, dass auch mit Kleinstbeträgen großartige Hilfe geleistet werden kann. Liebe Grüße, Anneli
Klingt gut, nicht wahr? Doch ich denke, dass wir eine Menge sog. Gelegenheitsleser/innen unter den Abos haben. Die bekommen die INN zwar - lesen sie aber nur sporadisch. Manche sind sogar etliche Wochen mit dem Lesen im Rückstand. Schlimmstenfalls müsste man Annelis Rechnung mit den ca. 200 Lesern machen, die ich zum sog. engagierten "Harten Kern" rechne. Doch selbst dann summieren sich gespendete Fünfer zu ordentlichen 1.000 Euros.
Also rufe ich spenderingend: Bitte nicht nachlassen! Die anderen tun's auch nicht - siehe Anja aus Hannover:
Hallo Bernd, lieben Dank für die Info noch einmal außerhalb der InderNettNews. Susanne hatte mich allerdings schon über Rajus Unfall informiert... Ich bin so froh, daß er noch so "gut" davon gekommen ist und hoffe aus ganzem Herzen, daß seine Genesung weiterhin so gut voranschreitet. Ein tapferer Mann, dieser Raju! Aber nicht nur ihm gelten meine guten Wünsche, sondern auch der Familie, die ja momentan mit Sicherheit auch einiges an Mehrbelastung aushalten muss, emotional, finanziell und organisatorisch - nehme ich an, wenn ich mir die arme Lovely auf dem Foto so ansehe... Momentan sehe ich davon ab, eine Mail direkt an Raju & Family zu schreiben, weil ich davon ausgehe, dass dort sowieso keiner Zeit hat, sie zu lesen - oder wie ist Deine Einschätzung? Eine Spende werde ich noch heute auf den Weg schicken. Herzliche Grüße, Anja (aus Hannover)
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Der Unfall von Raju hat es wieder bestätigt: Die Gefahren einer Indienreise sind nicht Malaria oder andere Tropenkrankheiten - sie lauern auf der Straße. Oder doch nicht? Sind die regelmäßigen Berichte über schwere Verkehrsunfälle in Indien vielleicht irreführend?
Sie sind es. Nimm Dir einmal
einen Tag Zeit und vergleiche die internationalen Unfallstatistiken. So viel
Zeit brauchst Du um Internetdschungel, denn es gibt Unzählige. Und die
meisten zeigen andere Ergebnisse. Weil immer unterschiedliche Daten
herangezogen werden. Zumindest erkennst Du sehr schnell, dass die absoluten
Zahlen der Verkehrsopfer pro 1000 Einwohner nicht ausreichen.
So gerechnet, steht China mit
den meisten Verkehrstoten an der Spitze. Die USA trotz genereller
Geschwindigkeitslimits auf Platz 2, und auf dem 3. Platz kommt das
Milliardenvolk Indien. Aber die jeweilige Fahrzeugdichte und die Gesamtzahl
der gefahrenen Kilometer werden hier nicht berücksichtigt.
Dass Indien so dramatisch
viele Verkehrsopfer hat, ist meiner Meinung nach auf den gleichen
psychologischen Effekt zurückzuführen, wie der Eindruck, dass Fliegen
besonders gefährlich ist. Denn grundsätzlich ist das Fliegen heute um ein
Vielfaches sicherer als das Autofahren. Doch wenn ein Flugzeugunfall
passiert, fordert er fast immer spektakulär viele Opfer.
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Ebenso ist es in den
Entwicklungs- und Schwellenländern. Es passieren sehr viel mehr Unfälle mit
vielen Toten als bei uns. Du merkst, worauf ich hinaus will: Wie oft haben
wir in den INN die "lustigen" Bilder völlig überfüllter Fahrzeuge
und Züge gesehen. Im Kontext dieser Betrachtungen sind die aber gar nicht
mehr so lustig. Denn bei solch "optimaler Auslastung" kommt es bei
Unfällen natürlich sofort zur Katastrophe.
Aktuelles Beispiel: Am
Donnerstag ist im Himalaya-Vorland ein Lastkraftwagen in eine Schlucht
gestürzt. (siehe IndiaNews).
Wenn bei uns ein Lkw abstürzt, sind vielleicht zwei Personen betroffen - bei
diesem Transporter in Himachal Pradesh starben aber 38 Menschen und weitere
37 wurden verletzt. So wird von einem Lkw-Unfall - mag er auch noch so
spektakulär sein - im entfernten Indien nichts in der Zeitung stehen.
Umgekehrt aber berichten alle großen Zeitungen von diesem schrecklichen
Unfall in der gefährlichen Bergwelt Nordindiens.
Bezogen auf die Größe der
Bevölkerung und des Straßennetzes sowie die gefahrenen Kilometer ist die Zahl
der Verkehrstoten Indiens also nicht so dramatisch hoch - die Zahl der Opfer
pro Unfall ist hingegen dramatisch.
Auf unseren Indienreisen gehören wir niemals zur Risikogruppe. Die übervollen Züge und Busse benutzen wir nicht und klettern erst recht nicht auf die Lkws, die auf dem Lande für den Personennahverkehr genutzt werden. Es kann vorkommen, dass ein noch größeres Fahrzeug grad nicht verfügbar ist und wir mit 8 Personen in einem Van fahren. Da fühlt sich der Europäer schon nach 100 km ziemlich beengt. Und das, obwohl nach indischen Maßstäben die mehr als doppelte Zahl an Sitzplätzen vorhanden ist.
Trotzdem kommen so manche aus
Indien zurück und halten den indischen Verkehr immer noch für mörderisch.
Denn auch als Beifahrer unserer bequemen Privatfahrzeuge erscheint das
scheinbar ungeordnete Chaos auch nach der dritten Indienreise im höchsten
Maße lebensgefährlich. Erst dann bekommt man langsam ein Gefühl für das
tatsächliche Risiko.
Dagegen stehen immerhin mehr
als 25 unfallfreie Jahre Indienreisen mit Kerala Discovery... (Aber versaut
mir jetzt nicht die Quote, indem Ihr Euch bei der nächsten Reise selbst ans
Steuer wagt ;-)
Anfang der 80er flog ich erstmals mit allen möglichen Ängsten nach Indien. Im Busch von Kerala wurden sie aber schnell neutralisiert und die Idee vom Indienurlaub mit Familienanschluss geboren. So wie ich mit Kerala Discovery der erste Organisator privater Reisen wurde, gehörte ich 1997 auch zu den Pionieren, die vom bedruckten Papier ins World Wide Web wechselten. Die Kurzgeschichte einer alternativen Reiseidee
Nach einer heftigen
emotionalen Kollision haben Mercy und ich in Deutschland geheiratet. Gleich im
Anschluss sind wir nach Kerala geflogen, um ihrer indischen Familie den
frisch gebackenen "Aliyan" (Schwiegersohn) vorzustellen. Vom Start
in Frankfurt an hatte ich mit den Ängsten eines Menschen zu kämpfen, der
Europa noch nie verlassen hatte und so einen weiten Flug erst recht nicht
gemacht hatte.
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Während die älteste Schwester
von Raju neben mir mit einem glücklichen Lächeln schlummerte, trank ich
Underberg. Mein Allheimittel gegen Übelkeit und Angstschweiß. Unsere Stimmung
konnte nicht unterschiedlicher sein. Mercy war überglücklich in der
Vorfreude, ihre Familie nach Jahren wiederzusehen - in mir schwelten Ängste
vor gefährlichen Dschungeltieren und tödlichen Krankheiten, vor denen mich
der Tropenarzt gewarnt und mit Chemie vollgepumpt hatte. Die Unsicherheit,
wie die Keralafamilie auf den kalknasigen Schwiegersohn reagieren würde,
machte die Sache nicht leichter.
Immerhin war das ganze genau
umgekehrt gelaufen, wie es sonst das komplizierte Regelwerk indischer
Traditionen vorschrieb. Mercy und ich hatten geheiratet, ohne dass ich vorher
den Familienältesten vorgeführt worden war. Außerdem war die Hochzeit nur
standesamtlich. Würde das anerkannt - oder bekomme ich von Mercys Brüdern
gleich in der ersten Nacht ein Messer zwischen die Rippen, weil ich ihre
Schwester entehrt hatte?
Kaum angekommen, hat der
warmherzige Empfang der Familie alle Befürchtungen ad absurdum geführt. Auch
lauerten keine Tiger in der üppigen Tropenvegetation um die Farm. Man hatte
in den Regenwäldern der nahen Nilgiriberge schon vor langer Zeit
Naturschutzparks angelegt und den Tieren vermutlich per Rundschreiben
nahegelegt, sich dorthin zurückzuziehen. Jedenfalls lebt in den feuchten
Niederungen keinerlei Wild mehr. Selbst die allgegenwärtigen Affen haben sich
in die Berge geflüchtet. Von Giftschlangen mal ganz zu schweigen.
Sofort eingeleitete Recherchen
vertrieben auch die letzten Ängste: Tropenkrankheiten wie Malaria und
Konsorten haben weder unsere Familie noch die anderen Nachbarn im Dorf je
gehabt. Da die ja auch nicht immun gegen so was sind, erklärten Mercy und ich
unsere Malariapillen schon in der ersten Woche zum Chemieabfall: Das Risiko
der Nebenwirkungen war ungleich größer als das Malariarisiko.
Auf dieser ersten Reise habe
ich eine Menge faszinierende Dinge aus der südindischen Kultur, Natur und den
Religionen gesehen und miterlebt. Und niemand war da, der meine Faszination
teilen konnte.
Mercy verschwand meist mit den
Frauen in der Küche und ließ sich jeden Tag mit unerschütterlicher Geduld
über Deutschland verhören. Ich hingegen war mit ihren Brüdern unterwegs,
bestaunte Flora & Fauna, Tempel und Paläste - und fühlte mich mit meiner
Faszination ziemlich allein gelassen.
Irgendwann habe ich dann am
Familientisch vorsichtig gefragt, ob ich denn beim nächsten Besuch ein bis
zwei Freunde mitbringen könne. Natürlich aus purem Egoismus. Weil geteiltes
Staunen doppelte Freude bedeutet und man sich mit Menschen aus dem eigenen
Kulturkreis über all das Neue, Fremde austauschen kann. Die indische Familie
war lieb und hilfsbereit - aber letztlich war doch alles, was mich
interessierte, für sie alltäglich.
Aber die Vettikavumgal-Family
lachte mich aus. "Hier will doch keiner hin - wir haben im Dorf ja nicht
mal einen Tempel!"
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Aber ich ließ nicht locker:
"Ich finde es hier toll. Und ich kenne Leute, die das Leben auf der Farm
und Eure Natur auch spannend finden! Das soll ja keine der üblichen
Hotelreisen sein." (Das war gelogen. Ich konnte mir damals niemand
vorstellen, der für so eine Reise seinen Jahresurlaub opfern würde. Im
übrigen hatte ich mit den engsten Freunden und Verwandten vor der Reise meine
Ängste geteilt.)
Irgendwann ging aber der Samen
auf, und Mercy kam nun ihrerseits auf die Idee zurück. Die Geschwister fanden
die Idee inzwischen gut, und sie waren bereit, ihre Zimmer für ein paar Gäste
zu räumen. Raju, der Architekt, sagte sogar: "Bis Ihr kommt, baue ich
ein Badezimmer mit Toilette." Plötzlich war er Feuer und Flamme.
Vielleicht dachte er daran, dass das Ansehen der Farmerfamilie mit einem
Schwiegersohn aus Deutschland ziemlich gestiegen war. Noch heute sind Freunde
und Nachbarn der Vettikavumgal Farm stolz, wenn sie unsere Gäste mal zum
Essen einladen dürfen.
Im Moment war übrigens ich der
einzige, der ein Klo hatte. Ungelogen - lies mal im Reise-ABC "Kerala(ver)Führer" Teil 2 den
Abschnitt "Toilettenhygiene"!
Erst jetzt begann auch ich
über die Probleme nachzudenken: Das Haus hatte keinen elektrischen Strom,
keine Wasserleitung und keine Klos. Aber wenn man Raju einen Floh ins Ohr
setzt, muss man ihn bremsen. Er wollte sogleich Kredite aufnehmen und ein
neues Haus bauen, "um den Sahibe und Madammas aus Deutschland was bieten
zu können".
Damals stellte ich eines der
wichtigen Prinzipien der Kerala Discovery Idee auf: Jeder Gast sollte sich
mit dem Standard zufrieden geben, den eine mittelständische indische Familie
ohne große Veränderung anbieten kann. Es sollte keinesfalls ein
Tourismusbetrieb entstehen. Denn jede Rupie, die für touristische Facilities
investiert würde, muss sich dann auch amortisieren.
Davon ließ Raju sich nicht
abbringen. Die Familie wünschte sich seit Jahren, ans Stromnetz angeschlossen
zu werden. Und jetzt ergab sich ein aktueller Anlass. Gleich am nächsten
Morgen saß ein Elektriker auf der Veranda. Als ich noch mein Kissen knutschte,
hatte der mit Raju schon das Haus vermessen und präsentierte dem
unausgeschlafenen Aliyan (mir) seine vorläufige Kostenrechnung.
Alle Zimmer mit Aufputzkabeln
für Licht, Deckenventilator, Steckdosen und Schaltern sollten umgerechnet 250
DM kosten. Das wollte ich erst nicht glauben. Das war ja sogar für einen
armen Schlucker wie mich erschwinglich. "So billig?", fragte ich
Raju. "Ja - aber Lampen und Ventilatoren sind nicht mit drin.",
antworte er.
Unglaublich. Ich sagte
natürlich ja. Nicht wegen der Gäste-Idee, sondern weil ich merkte, welche
Verbesserung an Lebensqualität und Status das für die Familie war. Mit
elektrischem Strom machte man hier im Dorf einen großen Schritt Richtung
Neuzeit. Über 75% der Häuser waren damals Anfang der 80er noch ohne
Elektrizität. Strom im Haus war was für die Reichen. Obwohl es aus meiner
Sicht ja gar nicht so teuer war.
Drei Tage hat der Elektriker
fleißig gearbeitet - dann waren alle Kabel verlegt, in jedem Zimmer hing eine
Birnenfassung von der Decke, alle Schalter waren montiert und draußen auf der
Veranda montierte der Mann eine ganze Reihe fossiler Keramiksicherungen auf ein
Holzbrett.
Dass der Schritt zum
"Dschungel mit Beleuchtung" aber noch nicht getan war, erfuhr ich
erst, als der Elektriker schon fertig war. Hier draußen im Busch war weit und
breit kein Strommast. Der nächste war an der Straße, und die war 200 Meter
Luftlinie entfernt. Dort stand das Haus eines Nachbarn, der als einziger in
der Gegend Strom hatte. Weil er das Glück hatte, dass sein Haus direkt an der
Straße zum Dorf stand. Der Weg dorthin war mir nur zu vertraut, denn dorthin
habe ich meine Video-Akkus regelmäßig zum Aufladen gebracht.
Aber Raju sah da kein großes
Hindernis. Er packte mich in einen Jeep , und wir fuhren nach Calicut. Dort
kauften wir einen großen Karton mit Glühbirnen und eine dicke Rolle Kabel.
Den ganzen nächsten Tag erkletterten die Jungs eine Palme nach der anderen
und spannten den Draht quer durch den Busch zum Nachbarn. Ich durfte auch was
tun: Ich schraubte ans Ende des Kabels einen Stecker, und der kam in die
Steckdose in der Küche des Nachbarn.
Dass der dünne Draht nicht
reichte, das ganze Haus zu beleuchten, merkte Raju sehr schnell. Aber eine
Birne über dem Esstisch und eine Steckdose zum Aufladen in meinem Zimmer -
dafür reichte es erst mal.
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Erst einmal nur ein einziger
Gast, der sozusagen als Testkandidat mit auf die nächste Kerala-Reise ging.
Das klappte schon so gut, dass Mercy und ich den nächsten Versuch mit drei
belastbaren Abenteurern starteten. Schon bei der darauffolgenden Reise waren
es dann 7 Gäste. Die magische 7 sollte dann für viele Jahre das Maximum
bleiben. Wenn manche Veranstalter mit 30 Touristen über indische Dörfer
herfallen, so ist das ein Feldzug,
kein Tourismus - und erste recht kein Sanfter.
Erst als sich die Gäste mehr
und mehr paarweise anmelden wollten, habe ich das Limit auf maximal 8
Teilnehmer pro Team heraufgesetzt. Bei diesem Limit ist es bis heute
geblieben.
Man kann es eigentlich nicht
so sehen, da Kerala Discovery sich bis heute seine privat-freundschaftlichen
Familienaufenthalte bewahrt hat - aber es war die erste organisierte
Reiseveranstaltung für Kerala in Deutschland.
Auch als ich 1997 vom Papier
aufs Internet umgestiegen bin, gehörte ich zu den Pionieren. Das war mir gar
nicht so klar, bis ich die nebenstehende Grafik der DENIC sah.
Ich war mir allerdings nicht
sicher, ob das gut gehen würde. Denn die Leute, die sich dafür interessieren,
mit mir eine Zeitreise in die Vergangenheit des des ländlichen Indiens zu
machen, sind nicht die gleichen, die zu Hause bereits die modernste Technik
auf dem Schreibtisch haben.
Aber ich als
Ein-Mann-Veranstalter sah damals keine andere Möglichkeit, diesen Nebenberuf
zu organisieren und gleichzeitig mein wachsendes Hauptgeschäft mit Kunst,
Antik und Kunstgewerbe aus Indien im Griff zu behalten.
Die Bedenken waren nicht unberechtigt. Ich habe mit der Gründung des KD-Onlinemagazins den Kontakt zu den meisten Indiengästen der 80er und 90er Jahre verloren. Die hatten noch kein Internet, keine eMailbox und meist nicht einmal einen PC. Das ist schade - aber ich habe neue Kreise aufgetan.
Gruß an alle die alten Hasen, die mich inzwischen im Web wiedergefunden haben - Klick hier zu einer PowerPointPräsentation, die ich heute aus Indien bekam - per E-Mail. Sie zeigt, dass man es auch ohne E-Mail zu was bringt...
Die geniale Idee eines Inders ist noch klein - aber Du solltest sie im Auge behalten! Besonders, wenn Du lange Beine hast: Ein US-Spezialist vermarktet teure Flugzeugsitze zu Billigpreisen. OptionTown macht's möglich
Hamburg - Passagier Dean Roberts aus dem südenglischen Crawley ist sichtlich entzückt: "Ich bin für umgerechnet 641 Euro von London nach Mumbai in der ersten Klasse geflogen." Ein Schnäppchen. Normalerweise hätte der Brite für einen Sitz in der Nobelklasse der indischen Fluglinie Kingfisher 1653 Euro bezahlen müssen. Dass er vergleichsweise billig geflogen ist, hat er der Partnerschaft zwischen der Airline und dem in Boston ansässigen Reisemakler Optiontown zu verdanken. Dessen Geschäftsmodell ist so simpel wie effektiv. Danach meldet eine Fluglinie ihre unverkauften Plätze in der First oder Business Class an Optiontown.
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Die Chance, dass hochpreisige Sitze leer bleiben, ist Alltag im Luftfahrtgeschäft. Dann schlägt die Stunde des Bostoner Tauschhändlers. Dessen Nutzer können in dem Fall in die bequemeren Oberklassen wechseln, wenn sie sich unter www.optiontown.com registriert haben und sich auf die Bewerberliste setzen ließen. Spätestens sechs Stunden vor dem Start des Fliegers benachrichtigt Optiontown die Kundschaft, ob die Umbuchung klappt und was sie kostet. Der Brite Roberts zahlte 252 Euro für den Wechsel in den First-Sitz auf dem zehnstündigen Flug nach Indien.
Die Geschäftsidee für diese Tauschbörse im Luftfahrtgeschäft stammt vom Inder Sachin Goel. Entwickelt während seiner Forscherzeit beim Massachusetts Institute of Technology (MIT), hat er Optiontown erstmals vor anderthalb Jahren aktiv vermarktet. Inzwischen haben sich seinen Angaben zufolge Tausende Nutzer registrieren lassen. "Mit jeder weiteren Airline, die wir als Partner hinzugewinnen, schnellt die Zahl unserer Mitglieder hoch", sagt der 33-Jährige. Mittlerweile sind Air Canada, die skandinavische SAS, der lettische Regionalflieger Air Baltic, Kingfisher Airlines aus Indien sowie seit wenigen Tagen die ungarische Malev an sein Programm angeschlossen. ...weiter bei WELT.de
Die USA verschärfen ihre Kontrollen an der Grenze zu Mexiko. Nach dem Repräsentantenhaus gab am Donnerstag auch der Senat Grünes Licht. Präsident Barack Obama hatte Mittel gefordert, als er im Mai die Entsendung von 1200 Mitgliedern der Nationalgarde an die Südgrenze ankündigte, um Drogenschmuggel und illegale Einwanderung einzudämmen.
Finanziert werden soll die Massnahme vor allem durch höhere Visagebühren für Firmen, die ausländische Mitarbeiter für zeitlich befristete Einsätze in die USA holen wollen. Die Gebühren steigen pro Visum um 2000 Dollar. Dieser Schritt hat vor allem in Indien für Verstimmung gesorgt, von wo aus jedes Jahr Tausende von Personen für befristete Berufseinsätze in die USA kommen.
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Daniela, die mit Mann und Kind in Mumbai lebt, kennt sich aus. Das haben wir schon durch ihre bisherigen Berichte belegt. Wenn sie mit ihrem Pessimismus diesmal wieder Recht behält, werden die Commonwealth Games in Delhi wohl zur absoluten Blamage werden
Es ist Showtime für Pessimisten. Übertreibung unmöglich.
Die Realität ist unschlagbar. Seit Tagen werden wir bombardiert mit täglich
neuen Eskapaden der am 3. Oktober 2010 anstehenden Commonwealth Games in
Delhi. In einem früheren Bericht ging es um die Vorbereitungsarbeiten,
die dafür laufen. Es sieht ganz danach aus, als wäre der Optimismus
die Gutgläubigkeit mit mir durchgegangen. Damals behauptete ich noch, Delhi
würde das schon schaffen. Heute weiß ich: Nee du, das wird nix mehr. Denn
drei Monate später sieht Delhi noch genau so aus wie auf den damals von mir
geknipsten Fotos, und man muss davon ausgehen, dass sich daran in den 48 noch
verbleibenden Tagen bis zum Beginn der Spiele nichts ändern wird.
Was ging schief?
Selten passt in Indien alles in ein Wort, aber bei dieser Frage geht's ganz kompakt: alles!
Sportstadien sind nur halbfertig. Bereits beendete Stadien fallen wieder auseinander. Durch die Decke regnet es durch. In einer Schwimmhalle fiel gar ein Stück Putz runter. Parkettfußböden sind aufgeweicht. Die gesamte Vorbereitung für die Spiele ist ein Desaster.
Auch Projekte, die zur Verschönerung der Stadt galten (wie die Vereinheitlichung des Stadtzentrums Connaught Place) lahmen traurig hinterher. Der Stichtag zur Beseitigung herumliegenden Schotters wurde bereits mehrmals nach hinten verschoben. Er verstrich jüngst letzte Woche und wurde nun auf den 20. August gelegt, aber das muss man sich nicht merken, denn am Ende wird es eh wieder nix.
Neben der Tatsache, dass alles irgendwie überhaupt nicht fertig ist, blubbern jeden Tag neue wilde Korruptionsgeschichten an die schottrige Oberfläche. Gelder wurden veruntreut und fanden sich plötzlich auf britischen Bankkonten wieder. Bauaufträge gingen an Bogusfirmen. Ah, und der Einkauf. Am schönsten sind die Geschichten von den inflationären Preisen, zu denen diverse Gegenstände für die Commonwealth Games gekauft worden sind. Klopapier zum Beispiel. Für knapp 80€ pro Rolle. Seifenspender. Für reichlich 70€. Da hat jemand ordentlich verdient.
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Zudem wurden Laufbänder gemietet, damit die Sportler sich nicht auf den nicht-existenten Gehwegen die Beine brechen, wenn sie trainieren. Wie läuft das hier so?
1. Das Organisationskomitee beschließt: Laufbänder müssen her.
2. Der Auftrag dafür geht an Tunichtgut.
3. Tunichtgut tritt an Raffzahn heran, der die Laufbänder von diversen Fitnessstudios anmietet.
4. Dem Steuerzahler werden dafür 2.900.000 Rupien in Rechnung gestellt. Das sind nach heutigem Kurs 48.378 Euro und 88 Cent.
Pro Laufband.
Ich kenn mich mit Laufbändern nicht so aus. Aber ich stelle dennoch die tollkühne Behauptung in den Raum, dass man für 48.378,88 Euro diverse Laufbänder käuflich erstehen kann.
Selbstverständlich hat niemand erwartet, dass die CWG so ganz ohne Korruption ablaufen. Das ist hier schließlich Indien, und man hat sich den 84. Platz auf dem Transparency International Index schwer erkämpft. Aber vielleicht hat man sich gedacht, es würde so laufen wie immer. Etwas Schmiere hier. Etwas Bakshish da. Eine Rupie in die CWG Kasse und drei in meine Hosentasche. - - Und nun stehen wir dem bizarren Ausmaß der Korruption gegenüber, die so überwältigend ist, dass sogar Indien erschrocken ist. Mal ehrlich. 80€ für Kackpapier?
Hinzu kommt noch, dass Korruption zwar üblicherweise jede Menge Kohle auffrisst, dass man am Ende aber trotzdem etwas vorzuzeigen hat. Hier, neue Überführung. Hat nicht x Rupien gekostet sondern 20x, und hat nicht ein Jahr gedauert sondern fünf, aber ... hier ist die neue Überführung. Viel Spaß damit.
Dieses Mal jedoch ist dem nicht so. Noch 48 Tage ticken vorbei, dann ist Schluss mit "Come back tomorrow, Madam!"
Dann hat es sich aus ge-"Chalta-Hai"t. (Chalta Hai ist die destruktive Form des "Laissez Faire".)
Dann kommen die Kamerafritzen mit ihren Megaobjektiven und sehen die Risse in den Wänden. Den Schotter auf der Straße.
...und während das alles passiert, küssen sich im Hafen Mumbais zwei Frachtschiffe. Is ja auch kein Platz auf dem Wasser. Etliche Container plumpsen ins Wasser. Einige davon enthalten Kekse und Kaffee und werden wieder an Land gespült. Der Inhalt gehört jetzt den Findern. Andere Container sind noch verschollen. Sie enthielten Pestizide und andere lustige Chemikalien, die bei Kontakt mit Leben dieses welches auslöschen oder ungünstig beeinflussen.
Außerdem ist die Bucht voll Öl. Die Mangroven voll Öl. Die Fische voll Öl. Die Zugvögel voll Öl.
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Aber seien wir mal nicht ganz so schwarzseherisch... Ich
glaube an das Gute in Allem, vor allen Dingen aber in einer Klopapierrolle
für 80 Euro. Deren Saugfähigkeit muss der Ölschicht einfach gewachsen sein!
Hurra. Hurra. Problem gelöst. (mehr
bei "Daniela in Indien")
Ein neuer Spieler im Sektor E-Mobilität könnte ausgerechnet aus Indien kommen: Tata will zwei Elektroautos auf den europäischen Markt bringen - schon nächstes Jahr.
Bislang kannte man den Namen allenfalls wegen der Aufregung um den umstrittenen Billig-Kleinstwagen Nano und die Übernahme der britischen Traditionsmarke Jaguar. Nun will der indische Mischkonzern Tata gleich zwei neue Elektroautos auf den europäischen Markt bringen: Eine batteriebetriebene Variante des Kleinwagens Indica und seinen Mini-Truck Ace. Das bestätigte Tata-Vice-Chairman Ravi Kant, der renommierten indischen Wirtschaftszeitung „The Hindu Business Line“. ...weiter bei WIWO.de
Was macht ein Freeganer? Und was unterscheidet einen Veganer vom Frutarier? Fleischloses Leben hat viele Varianten - in manchen geht es um deutlich mehr als die Schonung der Tierwelt. SPIEGEL ONLINE erklärt, was sie unterscheidet und was dem Körper ohne Fleisch zu fehlen droht. Von Sandra Kaselow und Cinthia Briseño
Im Laufe der Zeit hat sich der Mensch eine Menge Wege einfallen lassen, sich besonders gesund, geschmacklich ausgefallen oder auf ökologisch und moralisch korrekte Weise zu ernähren. Die wohl bekannteste Philosophie ist die vegetarische Ernährung. Vegetarier sind längst auf dem Vormarsch. Denn ein nachhaltiger Lebensstil gilt als erstrebenswert, der Verzicht auf Fleisch mindestens genauso. Zwar verdrückt die Welt immer noch bergeweise Fleisch, allen voran die USA (siehe Grafik links). Aber sie tut es nicht mehr ganz so gedankenlos wie früher.
Bücher wie das aktuelle des amerikanischen Bestseller-Autors Jonathan Safran Foer, "Tiere essen", machen darauf aufmerksam, welches ethische und moralische Übel die Massentierhaltung mit sich bringt. Und so sind alternative Ernährungsformen wie der Vegetarismus immer gefragter. Allerdings hat der Vegetarismus verschiedene Facetten. Für die einen bedeutet das fleischlose Leben einfach nur ein gesünderes Leben. Für andere ist Vegetarismus dagegen eine Haltung - mitunter getrieben von religiösen oder spirituellen Beweggründen.
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Grob kann man die vegetarische Ernährung in zwei Arten unterteilen: gemäßigten und strengen Vegetarismus.
Nach Angaben der Europäischen Vegetarier Union leben neun Prozent aller Deutschen vegetarisch. Im europäischen Vergleich ist das eine recht hohe Zahl: Die meisten anderen Länder Europas kommen demnach nicht über die Fünf-Prozent-Hürde. In den USA und Australien liegt der Vegetarier-Anteil jeweils bei etwa drei Prozent. Ganz anders sieht es in Asien aus: Beispielsweise folgen in Indien 40 Prozent der Bevölkerung der vegetarischen Lebensweise.
Während die einen kein Fleisch, wohl aber Fisch oder Eier essen, verzichten die anderen auch darauf. Was aber, wenn man tierische Produkte nicht isst - beim Thailänder aber das vegetarische Tofu-Curry bestellt, das in einer Austernsoße daherkommt? Zu welcher Vegetarier-Gruppe zählt man, wenn man das Töten von Tieren ablehnt, ansonsten aber auf eine gesunde Ernährung pfeift? Und darf man als strenger Vegetarier Honig essen?
SPIEGEL ONLINE erklärt die wichtigsten Formen des Vegetarismus, was erlaubt und was verpönt ist - und wieso auch Pflanzen Lebewesen sind, die man nicht gedankenlos verspeisen sollte:
Gemäßigte Vegetarier - Ovo, Lacto, Pesco oder Pudding?
Veganer - Ein Leben ohne Vorsilbe, aber mit viel Verzicht
Frutarier - auch Pflanzen sind Lebewesen
Freeganismus - Veganismus in seiner Perfektion
Was dem Körper fehlt, wenn man nicht aufpasst
Vegetarismus: Jonathan Safran Foer feuert mit seinem Buch „Tiere essen“ die Diskussion um Vegetarismus an. Es gibt viele Gründe für Fleischverzicht – aber anscheinend nicht genug.
Für den amerikanischen Bestsellerautor Jonathan Safran Foer war die Geburt seines ersten Sohnes Anlass, sich die Fleischfrage zu stellen. Er wollte wissen, was das Hühnchen so treibt, bevor es ein Chickenwing wird und wo das Rind steht, bevor es als Frikadelle zwischen zwei Brotscheiben liegt. Aus seiner Spurensuche entstand nicht nur die Entscheidung, sein Kind fleischlos zu ernähren, sondern auch ein Buch: „Tiere essen“ beschreibt schonungslos, was in Massentierhaltungsbetrieben Alltag ist. Das Buch ist keine Propaganda für den Vegetarismus, aber es ist so prall gefüllt mit den Widerlichkeiten der Fleischindustrie, dass einem der Appetit vergehen könnte.
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Foer ist nicht der Erste, der sich mit der Bedeutung des Fleischkonsums in der westlichen Welt auseinandersetzt und zu dem Ergebnis kommt, dass weniger mehr wäre – und Verzicht das Optimum. Viele Studien haben bereits belegt, welche negativen Auswirkungen der übermäßige Verbrauch hat, und zwar für Mensch, Tier und Umwelt. Doch ein Umdenken konnten diese Untersuchungen bislang nur in wenigen kleinen Kreisen erreichen.
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"Darf´s ein bisschen mehr sein?" Jonathan
Safran Foer verdirbt in seinem Buch „Tiere essen“ vielen Menschen den
Appetit. Was bedeutet unser Hunger auf Fleisch für die Tiere in
Deutschland? |
In Deutschland stammen 98 Prozent der zum Verzehr gehaltenen Tiere aus Massentierhaltungsbetrieben. Die meisten Deutschen wissen, dass diese Höfe kein Paradies sind. Dafür braucht es kein neues Buch, das die Grausamkeiten bis ins kleinste Detail erklärt. Spätestens seit dem Film „We Feed The World“, der vor fünf Jahren in die Kinos kam, kennen viele das flaue Gefühl in der Magengegend, das sich einstellt, wenn man zusieht, wie flauschige Küken geschreddert werden. Auch dass Ferkel leiden, wenn ihnen ohne Betäubung der Schwanz gekürzt und die Eckzähne abgeschliffen werden, können die meisten nachvollziehen. Und obwohl kein normaler Mensch öffentlich von sich sagen würde, dass er Tierquälerei gut findet, möchte jeder sein Fleisch günstig einkaufen. Dass es dann aber von Tieren aus Massentierhaltung stammt, nehmen viele in Kauf.
Tierquälerei ist nur ein Argument, auf Fleisch zu verzichten. Ein anderes ist das Klima: Ein Kilogramm Rindfleisch verursacht auf dem Weg vom Acker auf den Teller etwa 26 Kilogramm Kohlendioxid. Und es wandern eine Menge Kilos auf die Teller: 2009 sind in Deutschland 3 803 554 Rinder und Jungrinder zum Verzehr geschlachtet worden, meldet das Statistische Bundesamt. „Rülpsende Rinder und überdüngte Felder“ machten in Deutschland bis zu elf Prozent des vom Menschen verursachten Klimawandels aus, rechnet die Naturschutzorganisation World Wide Fund For Nature (WWF). Addiert mit der Umwandlung von Wäldern in landwirtschaftliche Nutzflächen, heize die Agrarindustrie das Klima somit in etwa der gleichen Größenordnung an wie der Transportsektor. ...weiter bei FOCUS.de
"Tiere Essen" von Foer, Jonathan Safran - 399 Seiten, Buch, Gebunden, Sprache: Deutsch Erschienen: August 2010 - Jetzt portofrei bestellen für EUR 19,95 bei BUCH24
...oder "Eating Animals", die englische Originalausgabe für 11,95 EUR - ebenfalls versandkostenfrei bei BUECHER.de
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(reicht grad für mich alleine)
500 g Mehl
150 ml Milch, lauwarme
2 ½ EL Zucker
2 TL Hefe
(Trockenhefe)
1 TL Backpulver
2 TL Knoblauch, fein gehackt
2 EL Ghee, (geschmolzene Butter)
2 EL Öl (Pflanzenöl)
150 ml Joghurt (Vollmilchjoghurt), leicht
geschlagen
1 großes Ei, leicht geschlagen
Salz
Mehl, zum Ausrollen
Milch in eine Schüssel gießen,
0,5 EL Zucker und Hefe einrühren. An einem warmen Ort ca. 20 Minuten ruhen
lassen, bis die Hefe sich aufgelöst hat und die Mischung schaumig wird.
Das Mehl in eine große
Schüssel geben, 1/2 TL Salz und Backpulver untermischen. 2 EL Zucker, die
Milch mit der aufgelösten Hefe, 2 EL Pflanzenöl, den leicht geschlagenen
Joghurt und das leicht geschlagene Ei zufügen. Alles gut 10 Minuten
durchkneten, bis der Teig glatt und geschmeidig ist. Dann Knoblauch
einkneten. 1/4 TL Öl in eine Schüssel geben und die Teigkugel darin
herumrollen.
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Die Schüssel mit
Frischhaltefolie bedecken und den Teig an einem warmen Ort 1 Stunde gehen
lassen (so dass er sich verdoppelt).
Den Teig erneut durchkneten, in
6 gleichgroße Kugeln teilen und mit einem Tuch bedecken.
Die erste Kugel dünn auswallen
(mit etwas Mehl, entweder tropfenförmig oder rund). Im Gasofen die große
Flamme auf volle Leistung aufdrehen und eine Crepe-Pfanne oder eine andere
große beschichtete Pfanne sehr heiß werden lassen (geht auch ohne Fett).
Erst, wenn die Pfanne sehr heiß ist (ich verwende eine italienische
Piadina-Platte), den Fladen draufgeben. Auf einer Seite braten, bis er Blasen
wirft. Dann noch kurz umdrehen (Vorsicht, jetzt kann das Naan leicht
verbrennen!) und die andere Seite kurz bräunen.
Dann beidseitig mit Ghee
einstreichen und warm servieren! Schmeckt genial zu jeder Art von Curry oder
zu Gerichten mit Sauce.
Die fertigen Kugeln können
übrigens sehr gut in Frischhaltefolie eingewickelt und eingefroren werden.
Ca. 1 Stunde wieder auftauen lassen (ich lockere die Frischhaltefolie und
lege die Kugeln auf die Heizung).
Zubereitungszeit: ca. 25 Min.
Ruhezeit: ca. 1 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
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43.500 Kilometer im offenen Cockpit: Der Nordire Norman Surplus will als Erster in einem winzigen Tragschrauber um die Welt fliegen. Auf dem Weg zum Weltrekord tritt er an gegen bürokratische Hürden und Wetterkapriolen - zweimal musste er schon notlanden.
Kalkutta - Die Neuigkeit macht schnell die Runde an diesem feucht-heißen Tag in einem kleinen Dorf vor Kalkutta: Ein Ding sei vom Himmel geschwebt, knallgelb und kaum größer als ein Ochse. Mitten in ihren Feldern ist es gelandet. Auch im Nachbardorf haben sie es gesehen. An diesem Nachmittag im April versammeln sich innerhalb von fünf Minuten 200 Menschen um das mysteriöse Fluggerät. Daraus entsteigt ein Mann in einem leuchtend roten Anzug. Er gestikuliert, geht zum Rücksitz, fummelt eine Weile daran herum. Dann steigt er wieder ein, winkt kurz - und hebt wieder ab.
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So erzählt es Norman Surplus,
der Mann im roten Anzug. Das gelbe Ding ist sein Gyrokopter. Der 47-Jährige ist
angetreten, als erster Mensch die Welt in einem Tragschrauber zu umrunden. Am
22. März ist er in seinem nordirischen Heimatort Larne gestartet. Anfang
Oktober will er dort wieder landen. Dazwischen liegen 43.500 Kilometer und 24
Länder - ein Flug über Wüsten, Bergketten und drei Weltmeere.
Der Rumpf des Gyrokopters ist
nicht viel größer als ein Zweierbob. Daran sind drei kleine Räder montiert,
das Ruder hängt an einem dünnen Alugestänge. Der Rotor wird nur durch den
Fahrtwind in Drehung versetzt. Der Motor, der lediglich den Antriebspropeller
am Heck bewegt, ist ungeschützt, das Cockpit offen - kein Wunder, dass die
indischen Dorfbewohner sich über den Flieger wunderten. An dem
Aprilnachmittag musste Surplus notlanden und das Benzin per Hand nachfüllen, weil
eine Luftblase den Tankschlauch verstopfte. "Ich glaube, die Leute dort
reden noch heute darüber", sagt Surplus lachend.
Das ungewöhnliche Fluggerät wirkt überall wie ein Magnet: Wo Surplus landet, strömen die Leute hin. Die meisten haben so ein Gefährt noch nie gesehen. "Ich fühle mich oft wie in den zwanziger Jahren, als Flugzeuge noch ähnliche Reaktionen hervorriefen", sagt Surplus. ...weiter bei MANAGER-MAGAZIN.de
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Haben die Hindus Recht mit ihrem Glauben an die ewige Wiedergeburt? Andy Weir meint Ja in seiner kleinen Geschichte - und er kommt zu einem überraschenden Ergebnis - eine wunderschöne Vorstellung
You were
on your way home when you died.
It was a
car accident. Nothing particularly remarkable, but fatal nonetheless. You
left behind a wife and two children. It was a painless death. The EMTs tried
their best to save you, but to no avail. Your body was s0 utterly shattered
you were better off, trust me. And that's when you met me.
"What...
what happened?" You asked. "Where am I?"
"You
died," 1 said, matter-of-factly. No point in mincing words.
"There
was a... a truck and it was skidding..."
"Yup,"
I said.
"I...
I died?"
"Yup.
But don't feel bad about it. Everyone dies," I said.
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You
looked around. There was nothingness. Just you and me. "What is this
place?" You asked. "Is this the afterlife?"
"More
or less," I said.
"Are
you god?" You asked.
"Yup,"
I replied. "I'm God."
"My
kids... my wife," you said.
"What
about them?"
"Will
they be all right?"
"That's
what I like to see," I said. "You just died and your main concern
is for your family. That's good stuff right there."
You
looked at me with fascination. To you, I didn't look like God. I just looked
like some man. Or possibly a woman. Some vague authority figure, maybe. More
of a grammar school teacher than the almighty.
"Don't
worry," I said. "They'll be fine. Your kids will remember you as
perfect in every way. They didn't have time to grow contempt for you. You
wife will ay on the outside, but will be secretly relieved. To be fair, your
marriage was falling apart. if it's any consolation, she'll feel very guilty
for feeling relieved."
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"Oh,"
you said. "So what happens now? Do I go to heaven or hell or
something?" "Neither," I said. "You'll be
reincarnated."
"All,"
you said. "So the Hindus were right,"
"All
religions are right in their own way," I said. "Walk with me."
You
followed along as we strode through the void. "Where are we going?"
"Nowhere in particular," I said. "It's just nice to walk while
we talk."
"So
what's the point, then?" You asked. "When I get reborn, I'll just
be a blank slate, right? A baby. So all my experiences and everything I did
in this life won't matter."
"Not
so!" I said. "You have within you all the knowledge and experiences
of all your past lives. You just don't remember them right now."
1 stopped
walking and took you by the shoulders. "Your soul is more magnificent,
beautiful, and gigantic than you can possibly imagine. A human mind can only
contain a tiny fraction of what you are. It's like sticking your finger in a
glass of water to see if it's hot or cold. You put a tiny part of yourself
into the vessel, and when you bring it back out, you've gained all the
experiences it had.
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"You've
been in a human for the last 48 years, so you haven't stretched out yet and
felt the rest of your immense consciousness. If we hung out here for long
enough, you'd start remembering everything. But there's no point to doing
that between each life." "How many times have I been reincarnated,
then?"
"Oh
lots. Lots and lots. An in to lots Of different lives." I said.
"This time around, you'll be a Chinese peasant girl in 540 AD."
"Wait,
what?" You stammered. "You're sending me back in time?"
"Well,
I guess technically. Time, as you know it, only exists in your universe.
Things are different where I come from."
"Where
you come from?" You said.
"Oh
sure," I explained "I come from somewhere. Somewhere else. And
there are others like me. I know you'll want to know what it's like there,
but honestly you wouldn't understand."
"Oh,"
you said, a little let down. `But wait. If I get reincarnated to other places
in time, I could have interacted with myself at some point."
"Sure.
Happens all the time. And with both lives only aware of their own lifespan
you don't even know it's happening."
"So
what's the point of it all?"
"Seriously?"
I asked. "Seriously? You're asking me for the meaning of life? Isn't
that a little stereotypical?"
"Well
it's a reasonable question," you persisted.
I looked
you in the eye. "The meaning of life, the reason I made this whole
universe, is for you to mature."
"You
mean mankind? You want us to mature?"
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"No,
just you. I made this whole universe for you. With each new life you grow and
mature and become a larger and greater intellect."
"Just
me? What about everyone else?"
"There
is no one else," I said. "In this universe, there's just you and
me." You stared blankly at me. `But all the people on earth..."
"All
you. Different incarnations of you."
"Wait.
I'm everyone!?"
"Now
you're getting it," I said, with a congratulatory slap on the back.
"I'm
every human being who ever lived?"
"Or
who will ever live, yes."
"I'm
Abraham Lincoln?"
"And
you're John Wilkes Booth, too," I added.
"I'm
Hitler?" You said, appalled.
"And
you're the millions he killed."
"I'm
Jesus?"
"And
you're everyone who followed him."
You fell
silent.
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"Every
time you victimized someone," I said, "you were victimizing
yourself. Every act of kindness you've done, you've done to yourself. Every
happy and sad moment ever experienced by any human was, or will be,
experienced by you."
You
thought for a long time.
"Why?"
You asked me. "Why do all this?"
"Because
someday, you will become like me. Because that's what you are. You're one of
my kind. You're my child."
"Whoa,"
you said, incredulous. "You mean I'm a god?"
"No.
Not yet. You're a fetus. You're still growing. Once you've lived every human
life throughout all time, you will have grown enough t0 be born."
"So
the whole universe," You said, "it's just..."
"An
egg." I answered. "Now it's time for you to move on to your next
life." And I sent you on your way.
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Der Kampf zwischen Bakterien und Menschen geht in eine neue Runde: Mutierte Keime mit Resistenz-Gen verbreiten sich über die ganze Welt.
Es ist ein Punktsieg der Bakterien gegen die Medizin: In Südostasien, Großbritannien, den USA und auch in Deutschland haben Forscher Bakterien mit einem neuen Resistenz-Gen entdeckt. In Belgien ist sogar schon ein Mensch daran gestorben. Fast kein Antibiotikum kann den mutierten Bakterien etwas anhaben, die ein Gen für das Enzym NDM-1 enthalten.
„Auch in Deutschland haben wir erste, bisher einzelne
Nachweise für NDM-1 bildende Bakterien“, berichtet das Robert Koch-Institut
(RKI). Es verweist jedoch darauf, dass es im begrenzten Umfang noch
Therapeutika wie die Antibiotika Tigezyklin und Colistin gibt. ...weiter bei MORGENPOST.de
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Trotz des ersten Todesfalls sehen Experten keinen Grund zur Panik. Sie warnen aber vor "Schnäppchen"-Operationen in fernen Ländern.
Wie gefährlich ist der neue „Superkeim“ aus Indien, den britische Wissenschaftler bei 37 Menschen in Großbritannien festgestellt haben? Das vermutlich erste Todesopfer auf dem europäischen Kontinent wurde am Wochenende aus Belgien gemeldet: Ein in Brüssel lebender Pakistani war nach seinem Besuch in der Heimat erkrankt und an der NDM-1-Infektion gestorben. Der Mann musste sich in Pakistan ein verletztes Bein behandeln lassen. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts gibt es auch in Deutschland „erste, bisher einzelne Nachweise für NDM-1 bildende Bakterien“. Das Institut weist jedoch darauf hin, dass es trotz „der Multiresistenz der Erreger in begrenztem Umfang noch therapeutische Alternativen“ gebe... weiter bei FR-online.de
Da sage doch einer, Y-Chromosom und Poledance-Stangen
würden nicht zusammenpassen. Ich wette zwar, dass einige hier lieber Frauen
sehen würden - aber die gibt's beim Mallakhamb nicht so häufig.
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Mallakhamb ist ein
traditioneller indischer Sport, bei dem ein Turner Posen und Übungen
ausführt, während er an einer vertikalen hölzernen Stange oder an einem Seil
hängt. Das Wort »Mallakhamb« setzt sich zusammen aus »malla« für einen Turner
oder einen Mann der Stärke und »khamb«, was Stab bedeutet. Es gibt sogar
Wettbewerbe auf nationaler Ebene. Der Sport erfordert nicht nur akrobatisches
Geschick, sondern vor allem eine gute Konzentration, Disziplin und
Atemtechnik, wie man sie aus dem Hatha-Yoga kennt. (Wenn das Video
nicht sichtbar ist, klick hier!)
Stewardess eröffnet in
12.000 Metern Höhe Kissenschlacht gegen Passagiere - welche Airline ist
das denn? Lusthansa! (Wer sagt hier was von Schreibfehler?)
"America's Got Talent"
ist die US-Version von DSDS. Sehenswert, da ohne Bohlen. Hier ist die
10jährige Jackie Evancho und eine große Stimme aus einem zarten
Körper. Eine halbe Million Menschen haben den Clip schon aufgerufen!
Was treibt uns an, wenn
wir Fernweh bekommen? Es ist ein Impuls, der aus den tiefsten Tiefen unserer
Evolution stammt. Der Mensch ist ein Wanderer, er war es immer, und er wird
es immer sein. Schau Dir an, wie einer der größten Wissenschaftler und Visionäre unserer
Zeit das sieht: Carl Sagan über den Wanderer Mensch.
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Aus Australien kommt der folgende kurze Videofilm: Ein Blinder behauptet tatsächlich, Kricket spielen zu können. Er will es den Damen beweisen, nimmt den Schläger - aber der erste Versuch war für die Katz'
Nakas ? Straßen-Arbeitsmarkt für ungelernte Tagelöhner
Tausende von Zuwanderern kommen jeden Tag in der 18-Millionen-Stadt Bombay an. Jeden Morgen strömen diese Wanderarbeiter auf die "Nakas", eine Art Straßen-Arbeitsmarkt für ungelernte Tagelöhner. Für ein bis zwei Euro am Tag hoffen sie, in Manufakturen, auf Baustellen oder in einem Haushalt eine - wenn auch schlecht bezahlte - Arbeit zu finden. Nicht selten werden diese Männer und Frauen Opfer skrupelloser Ausbeuter und rücksichtsloser Geschäftemacher, die die soziale Notsituation der Arbeitssuchenden aus reiner Profitgier ausnutzen. Die Sozialarbeiter der nichtstaatlichen Organisation Nirman führen auf den Nakas Gespräche mit den Arbeitern, beispielsweise über Gesundheitsfragen, und knüpfen Kontakte. So möchten sie den Zusammenhalt zwischen ihnen fördern und ein Bewusstsein für die Rechte und Möglichkeiten dieser Menschen ohne jede gesellschaftliche Lobby schaffen, damit sie der Ausbeutung durch ihre Arbeitgeber nicht länger wehrlos gegenüberstehen.
26.08.2010 - 09:15 - 10:10 h bei Arte, Länge: 55 Minuten
Aus dem Osten kommt das Licht (ex oriente lux) und für manche
auch die Erleuchtung. Beides ist bei der Verballhornung des alten
lateinischen Spruchs in dieser Rubrik nicht gemeint. Hier üben wir ein wenig
Umgangsenglisch mit den humorigen Beiträgen aus indischen Foren, Zeitungen
und eMails. Hierbei verhindert allerdings die Globalisierung manchmal
Rückschlüsse auf die indische Kultur, denn etliche Anekdoten stammen offenbar
von Auslandsindern (NRI) aus Amerika und England
Vijay returns from the doctor and tells his
wife that he has only 24 hours to live.
Given the prognosis, Vijay asks his wife for
sex.
Naturally, she agrees, so they make love.
About 6 hours later, the husband goes to his wife
and says, 'Honey, you know I now have only 18 hours to live.
Could we please do it one more time?'
Of course, the wife agrees, and they do it
again.
Later, as the man gets into bed, he looks at his
watch and realizes that he now has only 8 hours left.
He touches his wife's shoulder and asks,
'Honey, please... just one more time before I
die.'
She says, 'Of course, Dear,' and they make
love for the third time.
After this session, the wife rolls over and
falls to sleep.
Vijay, however, worried about his impending
death, tosses and turns, until he's down to 4 more hours.
He taps his wife, who rouses. 'Honey, I have
only 4 more hours.
Do you think we could...'
At this point the wife sits up and says,
'Listen Vijay, enough is enough I have to get up in the morning ----- You
don't have to!!!
My wife and I were having a very hypothetical
discussion: In the unlikely event that Hollywood made a movie based on our
lives, we wondered what stars would play us.
"Who would you pick to portray
you?" she asked me.
|
|
I thought about it for a minute, then answered,
"Shahrukh Khan."
"In that case," she said,
"I'll play myself."
Four men were bragging about how smart their
cats were.
The first man was an Engineer,
The second man was an Accountant,
The third man was a Chemist, and
The fourth man was a Government Employee.
To show off, the Engineer called his cat,
'T-square, do your stuff.'
T-square pranced over to the desk, took out some paper and pen and promptly
drew a circle, a square, and a triangle.
Everyone agreed that was pretty smart.
But the Accountant said his cat could do
better. He called his cat and said,
'Spreadsheet, do your stuff.'
Spreadsheet went out to the kitchen and returned with a dozen cookies. He
divided them into 4 equal piles of 3 cookies.
Everyone agreed that was good.
But the Chemist said his cat could do better.
He called his cat and said, 'Measure, do your stuff.'
Measure got up, walked to the fridge, took out a quart of milk, got a 10
ounce glass from the cupboard and poured exactly 8 ounces into the glass
without spilling a drop.
Everyone agreed that was pretty good.
Then the three men turned to the Government
Employee and said, 'What can your cat do'
The Government Employee called his cat and said, 'CoffeeBreak, do your
stuff.'
CoffeeBreak jumped to his feet.......
Ate the cookies..... ...
Drank the milk.......
S**t on the paper.......
Screwed the other three cats.......
Claimed he injured his back while doing so........
Filed a grievance report for unsafe working conditions.. .....
Put in for Workers Compensation. ......... ......and
Went home for the rest of the day on sick leave....... .....
|
|
AND THAT, MY FRIENDS IS WHY EVERYONE WANTS TO
WORK FOR THE GOVERNMENT!!
Q: What is the difference between men and
puppies?
A: Puppies grow up.
************ *
Q: Why do men always have a stupid look on
their faces?
A: Because they are...
************ *
Q: What do men have in common with ceramic
tiles?
A: Fix them properly once and you can walk
all over them forever.
************ *
Q: If you drop a man and a brick out of a
plane, which one would hit the ground first?
A: Who cares?????.. ...
************ *
Q: What did God say after he created man?
A: I can do better than this! And then he
created woman!!!.
************ *
Q: What's the difference between an
intelligent man & a UFO ?
A: I don't know, I've never seen either.
************ *
Q: What are two reasons why men don't mind
their own business?
A: i) no mind ii) no business
************ *
Q: Why did Moses wander in the desert for 40
years?
A:! Because even back then men wouldn't ask
for directions .
************ *
Q: What is the difference between men and
pigs?
A: Pigs don't turn into men when they
drink...
************ *
Q: What makes men chase women they have no
intention of marrying?
A: The same urge that makes dogs chase
vehicles they have no intention of driving.
************ *
Q: What do you do with a man who thinks he's
God's gift?
A: Exchange him!!
************ *
Q: Why do men like smart women?
A: Opposites attract.
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TV-Tipps - Sehenswertes im deutschen Fernsehen, 14täglich sonntags aktualisiert (siehe NewsTicker) und in einer übersichtlichen Tabelle. Alles, was Indienfreunde interessieren könnte aus den TV-Programmen der kommenden 6-8 Wochen! Mit Links zu detaillierten Beschreibungen.
Neue Leserinnen und Leser mögen mir verzeihen, dass ich die immer wiederkehrenden Namen unserer Freunde in Indien nicht jedes Mal erkläre. Ich setze hier voraus, dass INN-Leser ihre "Schularbeiten" bereits gemacht haben.
Bei KD-online findet sich in den Kapiteln unserer Reiseregionen auch die Rubrik "Places & People" - dort werden unsere Gastgeber vorgestellt. Hier nur kurz die häufigsten Namen:
Raju Vettikavumgal Sebastian ist der Kochattan, Familienvorstand und
Gastgeber der 2. Generation für unsere Südindiengäste der Kerala
Discovery auf der Dschungelfarm Vettikavumgal im Calicut-Distrikt,
Nord-Kerala. Lovely Sebastian ist Rajus Frau und Mutter seiner 4 Kinder Martin, Paul,
Jaimon & Diana. In der Nachbarschaft lebt Rajus Bruder Gilson
mit seiner FrauAnci und 4 Kindern. Auch Rajus jüngste Schwester Jessy,
die mit ihrem Mann Charly und 3 Kindern im Nachbardistrikt lebt,
treffen wir gern. (Dazu gelegentlich Rajus älteste Schwester Mercy und
sein jüngster Bruder Johnson, die in Deutschland leben) Für eine
entspannte Verlängerung am Kerala-Strand sorgt Dr. Lalitha Babu mit ihrem ruhig
gelegenen Strandresort südlich vom Kovalam Beach.
Maharaj
Chandrashekhar Singh
of Raoti und seine Frau Rani Bhavna residieren mit dem Sohn Prinz Yashvardan
(Yashu) im Indrashan, Jodhpur (Rajasthan). Als seine Freunde und Gäste dürfen
wir den Fürsten Chandra nennen. Er öffnet uns die Tore zu allen
anderen Royal Hosts der Rajputana
Discovery, Gujarat Discovery und Hills
Discovery
Manchmal ist da auch Erwin, Kunstfigur und Pseudonym immer dann, wenn es um Leute geht, die mit ihrem Halbwissen über die Dinge des Lebens ablästern. Die heißen bei mir alle Erwin...
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und Bildmaterial mit "KD" oder ohne Quellennachweis sind © Bernd
Symons - der Nachdruck meiner Texte ist erlaubt mit Quellennachweis und Link
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und seinen Gästen sind, bitte ich zu
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Vorfeld zu kontaktieren. Die Kostennote einer anwaltlichen Abmahnung ohne
vorhergehende Kontaktaufnahme mit dem Betreiber wird im Sinne der
Schadensminderungspflicht als unbegründet zurückgewiesen.
Mit
Urteil vom
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Inhalt dieser Ausgabe ist:
K E R A L A D I S C O V E R Y
Bernd Symons
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